Originaltitel: King Kong
USA 1933
Fay Wray
Frank Reicher
Robert Armstrong
Regie: Merian C. Cooper, ...
Verleih: MFA
Ursprünglich angereist, um eine aufregende exotische Dokumentation zu drehen, stößt ein amerikanisches Filmteam auf einer mythenumrankten Südseeinsel erst auf einen Stamm feindseliger Eingeborener und dann auf einen wütenden Riesenaffen, den erstere anbeten. Beide interessieren sich brennend für das blonde Starlet (Fay Wray), doch vor die finale Umarmung hat das Schicksal den Produzenten gestellt. Dessen Idee, das Tier nach Manhattan zu bringen, entpuppt sich ironischerweise als kontraproduktiv.
Mit der ultimativen Geschichte von der Schönen und dem Biest sowie Jahrzehnte lang unerreichten Sound- und Stopmotion-Effekten setzten Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack Maßstäbe in Hollywoods goldener Ära.

Der tricktechnisch brillante Monster-Film ist einer der Klassiker des Genres: Fantastische Dekors der heimatlichen Dschungelwelt King Kongs, das künstlich verlängerte Gebrüll des Affen und der langgezogene Schrei von Fay Wray, der "weißen Frau" in dessen Gewalt, schrieben Filmgeschichte. Ungeachtet aller meisterhaften Trickeffekte ist "King Kong und die weiße Frau" aber auch ein anrührender Film, der die Geschichte des Monsters als tragische Liebesromanze erzählt.
| Darsteller: | Fay Wray | ||
|---|---|---|---|
| Frank Reicher | |||
| Robert Armstrong | |||
| Bruce Cabot | |||
| Sam Hardy | |||
| Noble Johnson | |||
| Steve Clemento | |||
| Regie: | Merian C. Cooper | ||
| Ernest B. Schoedsack | |||
| Drehbuch: | James Creelman | ||
| Ruth Rose | |||
| Produzent: | David O. Selznick | ||
| Buchvorlage: | Merian C. Cooper | ||
| Edgar Wallace | |||
| Kamera: | Edward Linden | ||
| Verne Walker | |||
| James O. Taylor | |||
| Musik: | Max Steiner | ||
Damals war das Ungetüm noch eine Sensation, und die Spezialeffekte faszinierten das Publikum auch in Schwarz-Weiß.
Am 2. März 1933 fand die Premiere von "King Kong und die weiße Frau" im bis dahin größten Kino der Welt, der New Yorker Radio City Music Hall, statt. Kein Wunder also, dass die Zuschauer von der Größe und Macht des Riesenaffen beeindruckt waren. Ernest B. Schoedsacks Film machte die blonde Hauptdarstellerin Fay Wray zur ersten Scream-Queen und sollte noch einige Nachahmer finden.
1976 wagte John Guillermin ein Remake über den Riesenaffen, den es von einer Südseeinsel auf das Empire State Building verschlägt. Doch trotz Jessica Lange und Jeff Bridges in den Hauptrollen konnte er das Kinopublikum nur mäßig begeistern.
Da war es für Effektespezialist Peter Jackson ein Leichtes, mit seinem Versuch 2005 groß zu punkten. Seine überladene Interpretation des Hollywoodstoffs bietet viel fürs Auge, aber die eigentliche Handlung gerät doch zu sehr in den Hintergrund.
Machart und Tricks hauen zwar heute keinen mehr vom Stuhl, aber das Original von 1933 ist und bleibt einfach unerreicht.
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