Clive Owen
Keira Knightley
Ioan Gruffudd
Regie: Antoine Fuqua
Verleih: Buena Vista
Infolge des Niederganges des Römischen Reiches, einer großen Völkerwanderung und der damit verbundenen Gesetzlosigkeit um 450 n.Chr. verfallen weite Teile Europas der Anarchie. Artus (Clive Owen), genannt Arthur, ist halb Römer und halb Brite - vor allem aber Kommandant der legendären samartischen Reiter, die 15 Jahre lang mit Waffengewalt den Einfluss Roms in Britannien sicherten. Ein letzter Auftrag - bevor Rom die Ritter in die Freiheit zu entlassen verspricht - führt Arthur nach langem Zweifeln zu seiner wahren Bestimmung.
König Arthur wurde bisher stets als mythische Gestalt des Mittelalters verklärt. Erstmals darf der britische Nationalheld nun in jener früheren Epoche wirken, aus der die wenigen verbürgten Tatsachen stammen, denen sich später die Legende entrankte. In aufwändigem Hollywood-Schlachtengetümmel wirbelt "Fluch der Karibik"-Babe Keira Knightley, Til Schweiger mimt den bösen Sachsen. Jerry Bruckheimer produzierte.
Hit in Sicht: Nach dem "Fluch der Karibik" triumphiert Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer mit der actionreichen Legende eines Königs.
Schicksalsgefährten im Kampf um England: Lancelot, Guinevere und Anführer Arthur (Foto: Buena Vista)
Verschleiert von der Überlieferung der Jahrhunderte faszinierte sie Generationen - die Legende von König Artus, den Rittern der Tafelrunde und Merlin, dem Zauberer und Manipulator.
"King Arthur" wagt eine radikale Neuinterpretation dieser unsterblichen Geschichte, in der die Figuren nun nicht mehr von magischen Kräften geführt werden, sondern ihr Schicksal selbst bestimmen.
Auf den Spuren der historischen Wurzeln für den Mythos lichtet sich jetzt der Nebel, gibt den Blick frei auf ein packendes Actionepos, das vertraute Figuren in einem völlig neuen Licht zeigt.
Aus der Koalition der Kräfte, der ersten Zusammenarbeit von "Gladiator"-Koautor David H. Franzoni, Superproduzent Jerry Bruckheimer und Actionspezialist Antoine Fuqua ("Training Day"), formt sich auf der Basis historischer Thesen die Geschichte eines charismatischen Führers, der zwischen zwei Völkern, zwischen Untergang und Aufbruch steht.
Artus Castus (Clive Owen) hat einen römischen Vater, eine britische Mutter und eine Gruppe samartischer Ritter, die ihm treu ergeben sind. Mit ihnen kämpft er für das angeschlagene Rom in Britannien gegen die vordringenden Sachsen.
Eine gefährliche päpstliche Mission führt ihn nach Schottland, in die Heimat seiner Erzfeinde, der Pikten, und ihres Anführers Merlin.
Hier, illustriert von mächtigen Breitwandpanoramen, erfüllt sich im Inferno gewaltiger Schlachten sein Schicksal.
Aus dem Hass einer freiheitsliebenden piktischen Schönheit (Keira Knightley) wächst Zuneigung, aus Feindschaft Vertrauen, aus der mythischen Fantasyoper ein mitreißendes Historienepos.
Noble Krieger gilt es zu bewundern, stolze und starke Frauen, Liebe, Krieg und Leidenschaft und schließlich auch martialische Barbaren, an deren Spitze auch ein deutscher Star (Til Schweiger) reiten darf.
Der Nebel lichtet und großes Spektakel entfaltet sich. Zeit zum Fürchten, Zeit zum Kämpfen, Zeit zum Staunen.
| Darsteller: | Clive Owen | als King Arthur | |
|---|---|---|---|
| Keira Knightley | als Guinevere | ||
| Ioan Gruffudd | als Lancelot | ||
| Stephen Dillane | als Merlin | ||
| Stellan Skarsgård | als Cedric | ||
| Ray Winstone | als Bors | ||
| Hugh Dancy | als Galahad | ||
| Til Schweiger | als Cynric | ||
| Mads Mikkelsen | als Tristan | ||
| Ray Stevenson | als Dagonet | ||
| Ken Stott | als Marcus Honorius | ||
| Charlie Creed-Miles | als Ganis | ||
| Joel Edgerton | als Gawain | ||
| Sean Gilder | als Jols | ||
| Ivano Marescotti | als Bischof Germanius | ||
| Lorenzo De Angelis | als Alecto | ||
| Pat Kinevane | als Horton | ||
| Dawn Bradfield | als Vanora | ||
| Regie: | Antoine Fuqua | ||
| Drehbuch: | David H. Franzoni | ||
| Produzent: | Jerry Bruckheimer | ||
| Ausf. Produzent: | Mike Stenson | ||
| Chad Oman | |||
| Ned Dowd | |||
| Kamera: | Slawomir Idziak | ||
| Schnitt: | Conrad Buff IV | ||
| Jamie Pearson | |||
| Musik: | Hans Zimmer | ||
| Produktionsdesign: | Dan Weil | ||
| Yann Biquand | |||
| Kostüme: | Penny Rose | ||
| Ton: | Peter J. Devlin | ||
| Casting: | Ronna Kress | ||
| Michelle Guish | |||
Der "Fluch der Karibik" wurde für Keira Knightley zum Segen. Die 19-Jährige ist der Shootingstar Englands und glänzt in "King Arthur" als Guinevere.
Das wurde aber auch Zeit! Wenn man sich alte Ritterfilme ansieht, stehen Frauen meistens in der Ecke, heulen und warten darauf, dass gleich ein Typ vorbeikommt, der alles für sie erledigt. So etwas geht heutzutage nicht mehr.
Hätte ich Guinevere noch vor zehn Jahren gespielt, hätte man ihr ins Gesicht schlagen müssen, damit sie aufhört, hysterisch zu sein. Ich finde es toll, sie in "King Arthur" als richtige Kämpferin zu spielen.
Es hätte keinen Sinn gemacht, den Stoff schon wieder so zu verfilmen, wie es in vielen anderen Filmen getan wurde. Wir versuchen den Mythos von einer realistischeren Seite zu betrachten. Es geht nicht um Magie, sondern um Männer, die sehr martialisch veranlagt sind. So gleicht auch Camelot mehr einer Arena für Gladiatoren als einem Märchenschloss.
Es gibt eine Theorie, die besagt, dass King Arthur in Wirklichkeit ein römischer General war, mit Namen Arturius Rex. In jener Zeit war es übrigens nichts Ungewöhnliches, dass Männer und Frauen gleichberechtigt Seite an Seite kämpften.
Das stimmt. Aber ich habe diesen Wunsch doch nur geäußert, weil auch meine Mutter und mein Vater jeweils einen Agenten hatten. Sie ist Drehbuchautorin, er Schauspieler, weshalb bei uns die Agenten ein- und ausgingen.
Aber erst mit sechs Jahren bekam ich einen - nachdem ich große Schwierigkeiten beim Lesen hatte. Meine Mutter sagte zu mir, wenn ich während der Ferien jeden Tag mit einem Buch in der Hand und einem Lächeln im Gesicht zu ihr kommen und Nachhilfeunterricht nehmen würde, bekäme ich einen Agenten und die Erlaubnis, in den Ferien zu schauspielern.
Natürlich haben sie mich mit guten Ratschlägen versorgt, aber sie haben sich nie eingemischt. Sie haben mir beigebracht, dass es wichtig ist, aus eigenen Fehlern und Misserfolgen zu lernen. Ich konnte meine Entscheidungen immer selbst fällen, aber wenn ich fragte, waren sie sofort zur Stelle.
Nein, mein Zuhause ist hier in England. Es ist auch keine Frage der Entscheidung, sondern es passiert einfach, dass die Amerikaner mich häufiger besetzen als die Briten. Dass ich jetzt mehr in Hollywood arbeite, gefällt mir gut. Aber ich werde deshalb nicht gleich auswandern. Ich gehöre nach London, denn hier bin ich glücklich. Aber wie heißt es so schön: Sag niemals nie!
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