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(Je vais bien, ne t'en fais pas) Drama - Frankreich 2006 FSK: Freigegeben ab 6 Jahren - 96 Min. - Verleih: Prokino (Fox) Start: 22.03.2007
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Kaum ist die 19-jährige Lili (Melanie Laurent) aus ihrem Spanienurlaub zurückgekehrt, muss sie erfahren, dass ihr Zwillingsbruder nach einem Streit spurlos verschwunden ist. Mutter Isabelle (Isabelle Renauld) und Vater Paul (Kad Merad) nehmen es einfach so hin, was Lili zunächst zornig, bald depressiv macht. Traumatisiert von dem Verlust, wird sie völlig abgemagert in eine Anorexie-Klinik eingeliefert. Auch ihre neuen Freunde, das Pärchen Lea (Aissa Maiga) und Thomas (Julien Boisselier) sind hilflos. Dann erhält sie eine Postkarte vom Bruder.
Weit mehr als nur frankophile Cineasten sollten von dem emotional überwältigenden, subtilen Mysterydrama begeistert sein: Philippe Lioret ("Die Frau des Leuchtturmwärters") erzählt wie in "Unter dem Sand" von Verlust und Hoffnung - nur mit erschütterndem Überraschungsende. |
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KRITIK
Drama um ein 19-jähriges Zwillingspärchen vom Regisseur von "Die Frau des Leuchtturmwärters".
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Die Familie ist nur scheinbar glücklich (Foto: Prokino (Fox)) |
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Gut gelaunt und voller Pläne kommt Lili (Melanie Laurent) aus dem Sommerurlaub und erfährt, dass ihr Zwillingsbruder nach einem Streit mit dem Vater das Haus wutentbrannt und ohne Zielangabe verlassen hat. Sie kann sein Verhalten nicht verstehen, hinterlässt verzweifelt Nachrichten auf seiner Mailbox, wartet vergeblich auf eine Antwort.

Die Eltern üben sich in stoischer Ruhe, scheinen sich mit dem Verschwinden des Sohns abgefunden zu haben, während die junge Frau sich in Nahrungsverweigerung und Depression flüchtet. Und dann erreicht sie endlich ein Lebenszeichen, eine Karte mit der Nachricht "Keine Sorge, mir geht's gut". Das bringt die Kranke wieder auf die Beine, sie fasst neuen Mut. Aber irgendwann macht sie sich auf die Suche nach dem Verschollenen und entdeckt ein schmerzhaftes Geheimnis.

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Lili macht sich auf die Suche nach ihrem Bruder (Foto: Prokino (Fox)) |
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Stück für Stück

Wie ein Puzzle, das erst ganz am Ende einen Sinn ergibt, setzt Philippe Lioret die Bausteine dieser Familiengeschichte zusammen. Dabei führt er auf falsche Fährten und hält die Spannung, spinnt raffiniert ein zartes Netz von möglichen Lösungen, die wie in einem Labyrinth in Sackgassen führen. | bf |
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