Originaltitel: Je crois que je l'aime
Frankreich 2007
Sandrine Bonnaire
Vincent Lindon
François Berléand
Regie: Pierre Jolivet
Verleih: Arsenal
Der erfolgreiche Geschäftsmann Lucas (Vincent Lindon) ist ein Kontrollfreak, der seine Wohnung zur Festung ausgebaut hat und schon mal Geschäftspartner ausspioniert. Und kaum hat er sich in die attraktive Künstlerin Elsa (Sandrine Bonnaire) verliebt, setzt er schon seinen gleichsam übergeschnappten Sicherheitschef Roland (Francois Berléand) auf sie an, um beim ersten Date schon alle Geheimnisse für sich nutzen zu können. Doch Elsa erweist sich als harter Brocken, die erst langsam Vertrauen fasst - da erfährt sie von Lucas' Bespitzelung.
Charmante Liebeskomödie mit dem französischen Star Sandrine Bonnaire in einem überzeugenden Duett voller Esprit mit Vincent Lindon ("Das Zauberflugzeug"), bei dem auch ein paar ironische Seitenhiebe auf die Politik und vor allem Geheimdienste nicht zu kurz kommen.
Verzwickt-charmante Liebeskomödie um einen kontrollsüchtigen Manager und eine freiheitsliebende Künstlerin.
Um den alleinstehenden Geschäftsmann Lucas (Vincent Lindon) steht es denkbar schlecht. Nachdem ihn seine letzte Freundin reinlegte, ist er vorsichtig dem anderen Geschlecht gegenüber, kommandiert dafür gern seine Angestellten herum, telefoniert auf zwei Handys gleichzeitig und lässt die Aktienkurse des Unternehmens nach oben schnellen. Ein Businessman wie aus dem Bilderbuch.
Und da sieht er sie, die Traumfrau! Elsa (Sandrine Bonnaire), solo und wunderschön, soll ein Keramikfresko für seine Firma entwerfen. Da sich seine Begeisterung für das beginnende Werk in Grenzen hält, packt sie zornig ihre Sachen und geht. Das Alphatier setzt jedoch alles daran, sie wieder zurückzuholen und mit Charme zu umgarnen.
Parallel zu seinen Balzaktivitäten überprüft ein Privatdetektiv Elsas Vita, verwanzt ihre Wohnung und rüstet sie mit versteckten Kameras aus. Gleichzeitig soll der "Spion" herausfinden, was das Objekt der Begierde alles so mag, damit der Verliebte Eindruck schinden kann. Als die 38-Jährige das Spionagenetz entdeckt, ist erst mal Schluss mit dem heißen Flirt, und sie fragt sich "Kann das Liebe sein?".
Pierre Jolivet erzählt mit einem hervorragend aufgelegten Hauptdarstellerduo, seinem Lieblingsschauspieler Vincent Lindon und Sandrine Bonnaire, eine verzwickt-charmante Liebeskomödie. Dabei zündet er ein Feuerwerk an pointiertem Sprachwitz, schildert einfallsreich den Zusammenprall gegensätzlicher Lebensentwürfe.
| Darsteller: | Sandrine Bonnaire | als Elsa | |
|---|---|---|---|
| Vincent Lindon | als Lucas | ||
| François Berléand | als Roland Christin | ||
| Liane Foly | als Jeanne Larozière | ||
| Kad Merad | als Rachid | ||
| Hélène de Saint-Père | als Sophie | ||
| Guilaine Londez | als Birgitte | ||
| Pierre Diot | als Francis | ||
| Albert Dray | als Albert | ||
| Mar Sodupe | als Lola | ||
| Clémentine Poidatz | als Marina | ||
| Venantino Venantini | als Della Ponte | ||
| Brian Bigg | als Sumo Yakeshi | ||
| William Boisgerault | als Bossière | ||
| Silvana Gasparini | als Antonia | ||
| Nancy Tate | als Lucas' Ex-Frau | ||
| Regie: | Pierre Jolivet | ||
| Drehbuch: | Pierre Jolivet | ||
| Simon Michael | |||
| Produzent: | Frédéric Bourboulon | ||
| Pierre Kubel | |||
| Kamera: | Pascal Ridao | ||
| Schnitt: | Yves Deschamps | ||
| Produktionsdesign: | Emile Ghigo | ||
| Kostüme: | Elisabeth Tavernier | ||
| Ton: | Pierre Excoffier | ||
| Casting: | Brigitte Moidon | ||
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