Robin Williams
Kirsten Dunst
Bonnie Hunt
Regie: Joe Johnston
Verleih: Columbia Tristar
Mit dem Wurf eines Würfels wird der zwölfjährige Alan in das Innere des Brettspiels "Jumanji" gezogen. 26 Jahre später wird Alan von zwei Kindern wieder befreit - und mit ihm eine ganze Schar von Dschungelwesen, die für Chaos in einer Kleinstadt sorgen. Nur, wenn Alan und die Kinder das Spiel beenden, kann Jumanjis Zauber besiegt werden.

Welcome to the jungle! Mit einer wilden Extravaganz, in der verblüffende Effekte und überbordende Einfälle im Schulterschluß ein bisweilen atemberaubendes Bombardement auf die Sinne des Zuschauers starten, meldet sich Robin Williams zwei Jahre nach "Mrs. Doubtfire" in einem Abenteuer wieder, in dem ein mysteriöses Brettspiel zu Leben erwacht. Wie schon in "Hook" ist er wieder einmal ein Junge, gefangen im Körper eines Mannes. Anstatt ins fantastische Neverland wird er diesmal nach einem fatalen Wurf eines Würfels im Jahr 1969 ins Innere des mysteriösen Brettspiels "Jumanji" gesogen. 26 Jahre später wird er von zwei Kindern befreit, die das Spiel auf dem Speicher des Hauses entdeckt haben, in das sie gerade gezogen sind. Das ist der eigentliche Startschuß zu einem Abenteuer, in dem der Dschungel in dem heimeligen Dörfchen zu Leben erwacht. Mit jedem Würfelwurf wartet eine neue Katastrophe auf den Zuschauer: Gigantische Moskitos, Schlingpflanzen, bösartige Affen, ein Löwe, ein Großwildjäger, der es auf Williams abgesehen hat, eine Stampede von Elefanten, Zebras und Nashörnern, riesige Giftspinnen, Treibsand, eine Springflut und schließlich ein Erdbeben sorgen dafür, daß "Jumanji" nach dem etwas stockenden und mit wenig Fantasie inszenierten Anfang kaum eine Sekunde lang stillsteht. Joe Johnston hat alle Hände voll zu tun, die diversen Naturkatastrophen unter einen Hut zu bekommen und sie bei ihrer Invasion der Kleinstadt nicht aus den Augen zu verlieren. Angesichts der Hyperaktivität um sich herum tut Robin Williams gut daran, sein manisches Improvisationstalent in Zaum zu halten. Als Sympathieträger par excellence ist er mit einem leicht verrückten Blitzen in den Augen die Seele des Films inmitten des tierischen Tohuwabohus, das auf einem charmanten Kinderbuch von Chris Van Allsburg basiert, aber doch eher von den "Indiana Jones"-Filmen, "Gremlins", "Hook" und "Zurück in die Zukunft" beeinflußt scheint. Dem Vergnügen bereitet das kaum einen Abbruch. Schwerer wiegt da schon, daß die Filmemacher es versäumen, das Trauma von Williams' Alan, 25 Jahre in einem Brettspiel-Dschungel verbracht zu haben, gewinnbringend in ihre Geschichte einzuarbeiten. Abgesehen von seinem Ausruf "Ich habe Dinge da drinnen gesehen, die Ihr Euch nicht einmal vorstellen könnt", erfährt man nichts von seinem einsamen (Über-)Leben in "Jumanji". Statt dessen bemühen die Filmemacher einmal mehr Sentimentalitäten um verpaßte Chancen, die ihrem Unterfangen ein emotionales Zentrum geben sollen, dem Film aber doch einiges an Biß rauben. Zum Glück gibt es da die bahnbrechenden Computereffekte, die einen immer wieder in Staunen versetzen. Anders als in der bahnbrechenden "Toy Story" standen die Effektespezialisten hier vor der schwierigen Aufgabe, ihre Grafiken wie bei "Jurassic Park" in bereits existierende Filmaufnahmen zu integrieren. Mit wenigen Ausnahmen ist ihre Arbeit makellos geraten: Vor allem die Stampede, bei der Elefanten und Nashörner Autos in Grund und Boden stampfen, wirkt verblüffend echt. Die Effekte sind es, die "Jumanji" zum Muß für Kinobesucher machen und vergessen lassen, daß die Story spielend noch aufregender hätte ausfallen können, wenn man Robin Williams à la "Das Dschungelbuch" eine langjährige Nemesis gegenübergestellt hätte. ts.
| Darsteller: | Robin Williams | ||
|---|---|---|---|
| Kirsten Dunst | |||
| Bonnie Hunt | |||
| Bradley Pierce | |||
| Bebe Neuwirth | |||
| Jonathan Hyde | |||
| David Alan Grier | |||
| Patricia Clarkson | |||
| Adam Hann-Byrd | |||
| Regie: | Joe Johnston | ||
| Drehbuch: | Greg Taylor | ||
| Jonathan Hensleigh | |||
| Jim Strain | |||
| Produzent: | Scott Kroopf | ||
| William Teitler | |||
| Ausf. Produzent: | Ted Field | ||
| Robert W. Cort | |||
| Larry Franco | |||
| Buchvorlage: | Chris van Allsburg | ||
| Kamera: | Thomas E. Ackerman | ||
| Schnitt: | Robert Dalva | ||
| Musik: | James Horner | ||
Boris B. macht Bumbum in der Wäschekammer und Anna K. Werbemillionen ohne einen Sieg - Tennisstars waren schon immer für filmreife Stoffe gut. Voilá: Der Film wird "Wimbledon" heissen, ohne Wäschekammer zwar, aber dafür mit Kirsten Dunst.
"Ich treibe keinen Sport. Ich esse was ich will!" Was Kirsten Dunst da über Kirsten Dunst sagt, klingt nicht nach viel Lust auf einen Spitzen-Platz in der Tennis-Weltrangliste.
Immerhin: "Viele Mädchen sind viel zu dünn. Beängstigend. Ich habe zum Glück genug Fleisch auf den Knochen." Das sollte eine gute Basis sein für einen überzeugenden Auftritt auf dem Center Court, denn genau da schickt sie Regisseur Richard Loncraine ("Richard III") hin.
In "Wimbledon", einst das Wohnzimmer von Boris Becker, soll sie Ruhm, Ehre und Preisgeld einspielen - mit Hindernisssen allerdings, denn es wird eine Liebes-Komödie. Der Glückliche an Kirstens Seite ist übrigens Paul Bettany ("A Beautiful Mind").
Regisseur und Filmpartner dürfen sich trotz der jugendlichen 21 Lenze der Schauspielerin auf eine reife Leistung freuen: Kirsten Dunst hatte mit sieben Jahren bereits mehr als 100 Werbespots gedreht und mit 12 als faszinierende Jung-Vampyrette Brad Pitt in "Interview mit einem Vampir" verzaubert.
Es folgten 22 weitere Filme, darunter "Jumanji", "Verrückt/Schön" und eben "Spider-Man". In "Mona Lisa Smile" grinst sie demnächst mit Julia Roberts um die Wette - dieser Film befindet sich derzeit in Postproduktion.
Kleine Eitelkeit: Kirsten Dunst liebt es, wenn ihr süßer Bauchnabel gut im Bild ist. In der "Wimbledon"-Rolle kann sie den so lange genüsslich präsentieren, bis ihn jemand als beste Nebenrolle für den Oscar vorschlägt...
Einer der populärsten internationalen Darsteller, dem es gelungen ist, sein außergewöhnliches komödiantisches Talent mit dramatischer Tiefe...
Sie ist für ihre Nabelschauen berühmt, denn in kaum einem ihrer Filme lässt sich Kirsten Dunst die Gelegenheit entgehen, ihren süßen...
Martin Scorseses erster Kinderfilm: Waisenjunge Hugo kommt in einer Pariser Metrostation großen Geheimnissen auf die Spur. Für 11 Oscars nominiert!
Schöne LoveStory mit Channing Tatum und Rachel McAdams!
Kate Beckinsale ist zurück als Sexiest Vampire-Lady Undead! Top-Action in 3D!
Großer Kinospaß mit Adam Sandler in einer Doppelrolle als Zwillinge, die chaotisch Thanksgiving feiern.