Als unfreiwilliger Geheimagent rettet Rowan "Mr. Bean" Atkinson in gewohnt katastrophaler Manier die Ehre der britischen Krone. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz13/z0313514/b150x150.jpg Johnny English

Filmdetails

Johnny English

Als unfreiwilliger Geheimagent rettet Rowan "Mr. Bean" Atkinson in gewohnt katastrophaler Manier die Ehre der britischen Krone.


Johnny English
Start: 10.04.2003

Komödie

Großbritannien 2003
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Rowan Atkinson
John Malkovich
Natalie Imbruglia

Regie: Peter Howitt
Verleih: UIP

Bogey - Box Office Germany Award

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Action
Humor
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Inhalt

Ein französischer Business-Magnat mit verbrecherischen Absichten (John Malkovich) droht durch seine kriminellen Aktivitäten die britische Monarchie als solche in ihren Grundfesten zu erschüttern. Ein Fall für Johnny English, der, nun ja, zweit- bis drittbeste Geheimagent Ihrer Majestät. Gemeinsam mit seinem treuen Vasallen Bough (Ben Miller) setzt er sich auf die Spur des Superbösewichts und erobert nebenbei das Herz der schönen Doppelagentin Lorna (Natalie Imbruglia).

Rowan Atkinson, dem Comedy-Gourmet als "Mr. Bean" bzw. "Black Adder" in bester Erinnerung, tritt in Austin Powers Fußstapfen und erobert die gute alte Agentenparodie für die britischen Inseln zurück.


Kritik

"Mr. Bean" Rowan Atkinson macht im Dienste ihrer Majestät dem smarten James Bond Konkurrenz, mischt den britischen Geheimdienst auf und jagt als schusseliger Agent den Dieb der Kronjuwelen.

Großansicht Jederzeit bereit zum Einsatz im Dienste Ihrer Majestät (Foto: UIP)

Jederzeit bereit zum Einsatz im Dienste Ihrer Majestät (Foto: UIP)

Wenn es seit Jahrzehnten einen Felsen in dieser unsicheren Zeit gibt, dann ist es der Britische Geheimdienst. Hier dürfen Männer noch Männer sein und Bösewichten weltweit die rote Karte zeigen.

Vierzig Jahre stand James Bond im Dienste ihrer Majestät. Jetzt muss sich der smarte Verführer warm anziehen, er kriegt nämlich Konkurrenz. Sein Name ist English, Johnny English. Der kleine Beamte aus dem Innendienst kommt mehr zufällig zur Ehre, das Vaterland zu retten.

Da will sich doch glatt ein grässlicher Fiesling erdreisten, die Kronjuwelen zu klauen. Der Secret Service ist "not amused" und setzt den besten Agenten auf den heiklen Job an, schließlich steht Großbritanniens Ehre auf dem Spiel. Leider guckt der verhinderte Held sich bald die Radieschen von unten an. Damit nicht genug, werden die Beerdigungsgäste mit Bomben ins Jenseits befördert, die Reihen der Agenten lichten sich.

Großansicht Auch beim Sushi-Essen gilt: Contenance wahren in allen Lebenslagen (Foto: UIP)

Auch beim Sushi-Essen gilt: Contenance wahren in allen Lebenslagen (Foto: UIP)

Werbung für den Geheimdienst

Nur einer kommt noch in Frage: Johnny English, nicht gerade ein geistiger Überflieger, aber der einzig Übriggebliebene. Mit Wunder-Auto und Wunder-Waffen geht's auf zum fröhlichen Jagen des durchtriebenen Diebes, der die Preziosen aus dem Tower von London entwendet hat und ganz nebenbei auch noch die Weltsicherheit bedroht.

Man mag es kaum glauben, aber die Idee zu dieser durchgeknallten Bond-Parodie stammt aus der Werbung, aus Spots mit Rowan Atkinson für die Barclaycard. "Mr. Bean" Atkinson schlug seinem Produzenten ein Movie aus den Mini-Movies vor, half den Drehbuchautoren auf die Sprünge und überzeugte Regisseur Peter Howitt, eine Kombination aus Komödie und Spionagefilm auf die Leinwand zu zaubern.

Großansicht English schreckt nicht einmal vor seiner Heiligkeit zurück (Foto: UIP)

English schreckt nicht einmal vor seiner Heiligkeit zurück (Foto: UIP)

Bereit zum Lachen?

An der Seite von Agent English besticht die australische Sängerin Natalie Imbruglia als Girl mit sexy Ausstrahlung und gesundem Menschenverstand, die den quirligen Geheimagenten, der das wilde Handeln dem ruhige Denken vorzieht, manchmal ausbremst. Für die klassische Rolle des abgrundtief schlechten Kerls gab es nur einen: den maliziös lächelnden John Malkovich, ein ebenso diabolischer wie charmanter Verbrecher.

Weltklasse-Komiker Atkinson traktiert mit einer Dauerdosis Humor - mal deftig-heftig, mal "very british" - die Lachmuskeln bis zum Muskelkater. Nach "Austin Powers" und "Die nackte Kanone" ein neuer und erbarmungslos witziger Spaßknaller. Sauertöpfe seien gewarnt - hier residiert Fun in reinster Form. Und wie es sich gehört, rinnt der Martini literweise die Kehle hinunter. Gerührt oder geschüttelt? Egal.

Johnny English

Darsteller:  Rowan Atkinson   als Johnny English
  John Malkovich   als Pascal Sauvage
  Natalie Imbruglia   als Lorna Campbell
  Ben Miller   als Bough
  Tim Pigott-Smith   als Pegasus
  Kevin McNally   als Premierminister
  Douglas McFerran   als Vendetta
 
Regie:  Peter Howitt  
Drehbuch:  William Davies  
  Neal Purvis  
  Robert Wade  
Produzent:  Mark Huffam  
Koproduzent:  Jo Burn  
  Debra Hayward  
  Liza Chasin  
Ausf. Produzent:  Tim Bevan  
  Eric Fellner  
Kamera:  Remi Adefarasin  
Schnitt:  Robin Sales  
Musik:  Edward Shearmur  
Produktionsdesign:  Chris Seagers  
  John Frankish  
Kostüme:  Jill Taylor  
Ton:  Peter Lindsay  
  Adam Daniel  
  Graham Daniel  
Casting:  Priscilla John  

Rowan Atkinson schrottet Bond-Auto

Seine Leidenschaft für schnelle Autos wurde Comedy-As Rowan Atkinson beinahe zum Verhängnis. Er verunglückte bei einem Oldtimer-Rennen - in einem originalen Bond-Auto. Glücklicherweise blieb er unverletzt.

Großansicht Glück im Unglück: Bruchpilot Rowan Atkinson

Glück im Unglück: Bruchpilot Rowan Atkinson

Dass er mit "Johnny English" die Bond-Saga kräftig auf die Schippe nimmt und den Agenten-Mythos zertrümmert, ist bekannt, doch dass Rowan Atkinson nun sogar selbst Hand anlegt, um Bond-Utensilien zu zerstören, ist neu.

Atkinson ist für sein Vorliebe für schnelle und schöne Autos bekannt. Ehrensache, dass er an einem Wohltätigkeitsrennen für Oldtimer mit seinem Aston Martin V8 teilnahm, eben jenem Boliden, den 007-Dartsteller Timothy Dalton in "Der Hauch des Todes" steuern durfte.

Allerdings wäre es für den Starkomiker wohl von großem Vorteil gewesen, hätte Q seinen Wagen ebenfalls noch ein wenig aufgemöbelt und ein paar technische Finessen verpasst. So jedoch verlor "Mr. Bean" bei Tempo 160 die Kontrolle über den Sportwagen, drehte sich und wurde von einem hinter ihm fahrenden Konkurrenten abgeschossen.

Leicht geschüttelt, jedoch nicht gerührt entstieg Atkinson dem Frack wie durch ein Wunder unverletzt - und ärgerte sich maßlos über seinen Fahrfehler. Zum Glück für das Britische Empire muss M in diesem Fall nicht den Verlust eines Dienstwagens beklagen, schließlich war der Aston Martin Atkinsons Privat-Auto, schade um den schrottreifen Luxusschlitten ist es ohnehin genug.

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