Ben Affleck muss sich in der romantischen Komödie von Kultregisseur Kevin Smith als allein erziehender Vater durchboxen. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz40/z0440522/b150x150.jpg Jersey Girl

Filmdetails

Jersey Girl

Ben Affleck muss sich in der romantischen Komödie von Kultregisseur Kevin Smith als allein erziehender Vater durchboxen.


Jersey Girl
Start: 06.01.2005

Komödie / Drama

USA 2004
Laufzeit: 103 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Ben Affleck
Liv Tyler
George Carlin

Regie: Kevin Smith
Verleih: Buena Vista

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Auf dem Höhepunkt des privaten und beruflichen Glücks trifft den erfolgreichen New Yorker Presseagenten Oliver (Ben Affleck) ein schwerer Schicksalsschlag: Seine Ehefrau stirbt bei der Geburt der gemeinsamen Tochter. Oliver, der den Verlust nicht verwindet, wird bald darauf gefeuert und zieht mittellos zurück in die Provinz ins Haus seines Vaters, wo er sich die Zeit mit Gemeindearbeiten vertreibt und irgendwann sogar den Papi in sich selbst entdeckt. Nur mit Frauen fängt er nichts an - bis die junge Videothekarin Maya (Liv Tyler) in sein Leben tritt.

Jennifer Lopez gibt als sterbende Ehefrau gleich zu Beginn die Bühne frei für eine entspannte Romantikkomödie des bislang eher für rüpelhafte Slacker-Komödien bekannten Kevin Smith ("Chasing Amy", "Dogma").


Kritik

Ben Affleck muss sich in der romantischen Komödie von Kultregisseur Kevin Smith als allein erziehender Vater durchboxen.

Großansicht Ollie hat mit Gertie alle Hände voll zu tun (Foto: Buena Vista)

Ollie hat mit Gertie alle Hände voll zu tun (Foto: Buena Vista)

Ollie (Ben Affleck) ist der beste Presseagent von New York, führt ein perfektes Leben mit seiner wunderschönen Ehefrau und steht kurz davor, Vater zu werden. Doch dann kommt alles anders: Ollies Frau stirbt, seine Tochter muss er alleine erziehen, er verliert seinen Job und muss zu allem Übel auch noch - mittellos - wieder bei seinem Vater einziehen.

Bis er Jahre später die Videotheken-Angestellte Maya (Liv Tyler) kennenlernt, die sein Leben ebenso durcheinander wirbelt wie seine mittlerweile siebenjährige Gertie (Raquel Castro).

Großansicht Maya kommt mit Gertie gut klar (Foto: Buena Vista)

Maya kommt mit Gertie gut klar (Foto: Buena Vista)

Kurzes Vergnügen

Nach der Independent-Komödie "Chasing Amy" schickt Kultregisseur Kevin Smith seinen Hauptdarsteller Ben Affleck ("Pearl Harbor") auf ähnlich romantisches, für Affleck jedoch ganz neues Terrain: nämlich als allein erziehenden Vater in eine gewohnt respektlose Komödie, die lange als weiteres "Bennifer"-Projekt nach dem Flop "Liebe mit Risiko" missverstanden wurde. Jennifer Lopez als Afflecks Ehefrau stirbt jedoch bereits in den ersten Minuten.

Jersey Girl

Darsteller:  Ben Affleck   als Ollie Trinke
  Liv Tyler   als Maya
  George Carlin   als Bart Trinke
  Stephen Root   als Greenie
  Mike Starr   als Block
  Raquel Castro   als Gertie Trinke
  Jennifer Lopez   als Gertrude Trinke
  Jennifer Schwalbach   als Susan
  Jason Biggs   als Arthur Brickman
  Jason Lee   als PR Exec. No.1
  Matt Damon   als PR Exec No.2
  Charley Scalies   als Townie
  Will Smith   als Will Smith
 
Regie:  Kevin Smith  
Drehbuch:  Kevin Smith  
Produzent:  Scott Mosier  
Koproduzent:  Laura Greenlee  
Ausf. Produzent:  Bob Weinstein  
  Harvey Weinstein  
  Jonathan Gordon  
Kamera:  Vilmos Zsigmond  
Schnitt:  Scott Mosier  
  Kevin Smith  
Musik:  James L. Venable  
Produktionsdesign:  Robert Holtzman  
  Elise Viola  
Kostüme:  Juliet Polcsa  
Ton:  Glen Trew  
Casting:  Avy Kaufman  

Ben Affleck präsentiert sein Prachtstück

"Jersey Girl" blieb weit hinter den Erwartungen von Kultregisseur Kevin Smith zurück.

Großansicht Schlimmer Finger: Ben Affleck (Foto: Kurt Krieger)

Schlimmer Finger: Ben Affleck (Foto: Kurt Krieger)

In den USA war die Komödie beliebte Zielscheibe für Kritiker und auch an den Kassen kein besonders großer Erfolg; in Deutschland wollten "Jersey Girl" sogar nur 48.000 Zuschauer im Kino sehen. Nun ist eine plausible Erklärung für das recht dürftige Einspielergebnis aufgetaucht.

Während der Dreharbeiten wurde Regisseur Kevin Smith nämlich fortwährend von Ben Affleck gestört. Denn der Hauptdarsteller hatte am Set zeitweise nichts Besseres zu tun, als dem armen Teufel permanent sein bestes Stück in den Nacken zu legen.

"Ich saß in meinem Regiestuhl und ging noch einmal einige Filmszenen durch, als ich plötzlich etwas im Nacken spürte. Als ich mich umdrehte, sah ich Ben mit seinem Ding in der Hand", so Smith.

Keinen Sinn für Humor

Smith gab dem Hollywoodbeau daraufhin unmissverständlich zu verstehen, dass er mit seinen blöden Spielchen endlich aufhören solle, sonst würde er der Presse von der kleinen Ferkelei berichten. Doch der Quälgeist war von Smiths Drohungen wenig beeindruckt. "Glaub mir, niemand würde dir die Geschichte abkaufen", so Affleck.

Kein Wunder also, dass "Jersey Girl" ein regelrechter Flopp wurde. Schließlich konnte sich Kevin Smith bei den Dreharbeiten nicht auf das Wesentliche konzentrieren, sondern musste sich mit seinem Superstar rumärgern, der entweder die falschen Medikamente geschluckt oder einen Clown gefrühstückt hatte. Böser, böser Ben!

Star

Ben Affleck

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