Ben Affleck
Liv Tyler
George Carlin
Regie: Kevin Smith
Verleih: Buena Vista
Auf dem Höhepunkt des privaten und beruflichen Glücks trifft den erfolgreichen New Yorker Presseagenten Oliver (Ben Affleck) ein schwerer Schicksalsschlag: Seine Ehefrau stirbt bei der Geburt der gemeinsamen Tochter. Oliver, der den Verlust nicht verwindet, wird bald darauf gefeuert und zieht mittellos zurück in die Provinz ins Haus seines Vaters, wo er sich die Zeit mit Gemeindearbeiten vertreibt und irgendwann sogar den Papi in sich selbst entdeckt. Nur mit Frauen fängt er nichts an - bis die junge Videothekarin Maya (Liv Tyler) in sein Leben tritt.
Jennifer Lopez gibt als sterbende Ehefrau gleich zu Beginn die Bühne frei für eine entspannte Romantikkomödie des bislang eher für rüpelhafte Slacker-Komödien bekannten Kevin Smith ("Chasing Amy", "Dogma").
Ben Affleck muss sich in der romantischen Komödie von Kultregisseur Kevin Smith als allein erziehender Vater durchboxen.
Ollie (Ben Affleck) ist der beste Presseagent von New York, führt ein perfektes Leben mit seiner wunderschönen Ehefrau und steht kurz davor, Vater zu werden. Doch dann kommt alles anders: Ollies Frau stirbt, seine Tochter muss er alleine erziehen, er verliert seinen Job und muss zu allem Übel auch noch - mittellos - wieder bei seinem Vater einziehen.
Bis er Jahre später die Videotheken-Angestellte Maya (Liv Tyler) kennenlernt, die sein Leben ebenso durcheinander wirbelt wie seine mittlerweile siebenjährige Gertie (Raquel Castro).
Nach der Independent-Komödie "Chasing Amy" schickt Kultregisseur Kevin Smith seinen Hauptdarsteller Ben Affleck ("Pearl Harbor") auf ähnlich romantisches, für Affleck jedoch ganz neues Terrain: nämlich als allein erziehenden Vater in eine gewohnt respektlose Komödie, die lange als weiteres "Bennifer"-Projekt nach dem Flop "Liebe mit Risiko" missverstanden wurde. Jennifer Lopez als Afflecks Ehefrau stirbt jedoch bereits in den ersten Minuten.
| Darsteller: | Ben Affleck | als Ollie Trinke | |
|---|---|---|---|
| Liv Tyler | als Maya | ||
| George Carlin | als Bart Trinke | ||
| Stephen Root | als Greenie | ||
| Mike Starr | als Block | ||
| Raquel Castro | als Gertie Trinke | ||
| Jennifer Lopez | als Gertrude Trinke | ||
| Jennifer Schwalbach | als Susan | ||
| Jason Biggs | als Arthur Brickman | ||
| Jason Lee | als PR Exec. No.1 | ||
| Matt Damon | als PR Exec No.2 | ||
| Charley Scalies | als Townie | ||
| Will Smith | als Will Smith | ||
| Regie: | Kevin Smith | ||
| Drehbuch: | Kevin Smith | ||
| Produzent: | Scott Mosier | ||
| Koproduzent: | Laura Greenlee | ||
| Ausf. Produzent: | Bob Weinstein | ||
| Harvey Weinstein | |||
| Jonathan Gordon | |||
| Kamera: | Vilmos Zsigmond | ||
| Schnitt: | Scott Mosier | ||
| Kevin Smith | |||
| Musik: | James L. Venable | ||
| Produktionsdesign: | Robert Holtzman | ||
| Elise Viola | |||
| Kostüme: | Juliet Polcsa | ||
| Ton: | Glen Trew | ||
| Casting: | Avy Kaufman | ||
"Jersey Girl" blieb weit hinter den Erwartungen von Kultregisseur Kevin Smith zurück.
In den USA war die Komödie beliebte Zielscheibe für Kritiker und auch an den Kassen kein besonders großer Erfolg; in Deutschland wollten "Jersey Girl" sogar nur 48.000 Zuschauer im Kino sehen. Nun ist eine plausible Erklärung für das recht dürftige Einspielergebnis aufgetaucht.
Während der Dreharbeiten wurde Regisseur Kevin Smith nämlich fortwährend von Ben Affleck gestört. Denn der Hauptdarsteller hatte am Set zeitweise nichts Besseres zu tun, als dem armen Teufel permanent sein bestes Stück in den Nacken zu legen.
"Ich saß in meinem Regiestuhl und ging noch einmal einige Filmszenen durch, als ich plötzlich etwas im Nacken spürte. Als ich mich umdrehte, sah ich Ben mit seinem Ding in der Hand", so Smith.
Smith gab dem Hollywoodbeau daraufhin unmissverständlich zu verstehen, dass er mit seinen blöden Spielchen endlich aufhören solle, sonst würde er der Presse von der kleinen Ferkelei berichten. Doch der Quälgeist war von Smiths Drohungen wenig beeindruckt. "Glaub mir, niemand würde dir die Geschichte abkaufen", so Affleck.
Kein Wunder also, dass "Jersey Girl" ein regelrechter Flopp wurde. Schließlich konnte sich Kevin Smith bei den Dreharbeiten nicht auf das Wesentliche konzentrieren, sondern musste sich mit seinem Superstar rumärgern, der entweder die falschen Medikamente geschluckt oder einen Clown gefrühstückt hatte. Böser, böser Ben!
Mit seinem Freund Matt Damon gehört Ben Affleck zu den Shooting-Stars der 1990er-Jahre. Das von ihnen verfasste Drehbuch zu "Good Will Hunting",...
Sie ist die Schönheit schlechthin. Nicht nur der tapfere Aragorn liegt der von Liv Tyler mit wahrer Vollkommenheit verkörperten Elbenkriegerin Arwen...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.