Remake der Familienkomödie "Im Dutzend billiger", in dem Steve Martin als geplagter Vater einer zwölfköpfigen Rasselbande für Trubel sorgt. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz46/z0346407/b150x150.jpg Im Dutzend billiger

Filmdetails

Im Dutzend billiger

Remake der Familienkomödie "Im Dutzend billiger", in dem Steve Martin als geplagter Vater einer zwölfköpfigen Rasselbande für Trubel sorgt.


Im Dutzend billiger
Start: 25.03.2004

Originaltitel: Cheaper by the Dozen

Komödie

USA 2003
Laufzeit: 98 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Steve Martin
Bonnie Hunt
Piper Perabo

Regie: Shawn Levy
Verleih: Fox

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
ansturm

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lau

Inhalt

Nach 23 Jahren Ehe, in denen man fünf Mädchen und sieben Jungen zeugte, erhalten Tom und Kate Baker (Steve Martin und Bonnie Hunt) plötzlich die Gelegenheit zur umfassenden Traumverwirklichung: Er als Coach eines Football-Teams in Chicago, sie als Autorin ihres ersten Bestsellers. Während Mama auf Promo-Tour durchs Land zieht, bleibt es Papa überlassen, Ordnung im neuen Haushalt zu schaffen, ohne zugleich das Sportteam zu vernachlässigen. Das geht natürlich nicht ohne Komplikationen und Chaos über die Bühne.

Das Remake des gleichnamigen Hollywoodklassikers aus dem Jahr 1950 ist Steve Martin von Shawn Levy ("Voll verheiratet") geradezu auf den Leib geschneidert. Mit den Teeniestars Ashton Kutcher, Hilary Duff und Tom Welling.


Kritik

Komik-Legende Steve Martin hat in Shawn Levys Slapstick Comedy viele Kinder, noch mehr Sorgen und den absoluten Traumjob.

Großansicht Die Bakers bei einer typisch spritzigen Familienmahlzeit (Foto: Fox)

Die Bakers bei einer typisch spritzigen Familienmahlzeit (Foto: Fox)

In Zeiten von Rentenkrise, Ein-Kind-Familien und Single-Heeren kommt aus Hollywood nun endlich der richtige Impuls, der Deutschland aus dem Stimmungstief retten kann: Die Großfamilie wird wieder populär.

Gleich zwölf Kinder hängen die Studiobosse von Twentieth Century Fox dem armen Steve Martin in "Im Dutzend billiger" an. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht, gab es doch bereits 1950 eine gleichnamige Komödie.

Mit der hat das Remake jedoch kaum mehr als die Kinderzahl gemeinsam, schließlich hat sich ja in den letzten 54 Jahren doch einiges getan in Sachen Emanzipation und Frauenpower.

Großansicht Lorraine bewundert ihren großen Bruder (Foto: Fox)

Lorraine bewundert ihren großen Bruder (Foto: Fox)

Hausmann und Vater

Und genau da liegt der Haken, denn just als Tom Baker (Steve Martin) seinen Traumjob als Football-Trainer in Chicago antreten soll, begibt sich seine (Karriere-)Frau Kate (Bonnie Hunt aus "The Green Mile") auf Promo-Tour für ihr erstes Buch.

Eigentlich kein Problem, gäbe es da nicht noch die zwölf Sprösslinge der Bakers und den gemeinsamen Umzug vom Land in die Stadt - und um all das muss sich der völlig überforderte Tom nun alleine kümmern...

Großansicht Im Kreuzverhör: Papa und Mama suchen den Unruhestifter (Foto: Fox)

Im Kreuzverhör: Papa und Mama suchen den Unruhestifter (Foto: Fox)

Martin und mehr

Seit mehr als 30 Jahren sorgt Steve Martin als Schauspieler, Autor und Produzent von Werken wie "Roxanne" oder "Haus über Kopf" weltweit für Lacher. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass auch diesmal kein Auge trocken bleibt, wenn er als überdrehter Familienvater Kinder, Küche und Karriere unter einen Hut zu bringen versucht.

Doch Regisseur Shawn Levy, der sich bereits mit "Voll verheiratet" als Komödienfachmann erwies, verlässt sich nicht nur auf das Charisma des Komiker-Veteranen, sondern versorgte seine quirlige Sippe mit einigen weiteren prominenten Gesichtern.

Großansicht Ein gemütlicher Fernsehabend bereitet allen Spaß (Foto: Fox)

Ein gemütlicher Fernsehabend bereitet allen Spaß (Foto: Fox)

Schönheiten und Traumboys

So gehören unter anderem "Coyote Ugly"-Schönheit Piper Perabo, "Smallville"-Traumboy Tom Welling und Teenie-Idol Hilary Duff ("Popstar auf Umwegen") zu den Baker-Kindern, während Shooting Star Ashton Kutcher in einer Nebenrolle für Herzklopfen beim weiblichen Publikum sorgen dürfte.

Eine Familie - so richtig zum Knutschen also, und zum herzhaft Lachen natürlich sowieso...

Im Dutzend billiger

Darsteller:  Steve Martin   als Tom Baker
  Bonnie Hunt   als Kate Baker
  Piper Perabo   als Nora Baker
  Tom Welling   als Charlie Baker
  Hilary Duff   als Lorraine Baker
  Kevin Schmidt   als Henry Baker
  Alyson Stoner   als Sarah Baker
  Jacob Smith   als Jake Baker
  Liliana Mumy   als Jessica Baker
  Morgan York   als Kim Baker
  Forrest Landis   als Mark Baker
  Blake Woodruff   als Mike Baker
  Brent Kinsman   als Nigel Baker
  Shane Kinsman   als Kyle Baker
  Paula Marshall   als Tina Shenk
  Steven Anthony Lawrence   als Dylan Shenk
  Alan Ruck   als Bill Shenk
  Richard Jenkins   als Shake
  Holmes Osborne   als Nick Gerhard
  Vanessa Bell Calloway   als Diana Phillips
  Rex Linn   als Coach Bricker
  Regis Philbin   als Regis Philbin
  Kelly Ripa   als Kelly Ripa
 
Regie:  Shawn Levy  
Drehbuch:  Sam Harper  
  Alec Sokolow  
  Joel Cohen  
Produzent:  Robert Simonds  
  Ben Myron  
  Michael Barnathan  
Koproduzent:  Ira Shuman  
Buchvorlage:  Frank B. Gilbreth jr.  
  Ernestine Gilbreth Carey  
Kamera:  Jonathan Brown  
Schnitt:  George Folsey Jr.  
Musik:  Christophe Beck  
Produktionsdesign:  Nina Rusico  
  Scott Meehan  
Kostüme:  Sanja Milkovic Hays  
Ton:  David Obermayer  
Casting:  Nancy Klopper  

"Jeder Film ist mein Baby!"

Shawn Levy, Regisseur und Produzent der Familienhits "Nachts im Museum 1 & 2", hofft mit "Real Steel", der in diesem Herbst weltweit in die Kinos kommt, ein neues Franchise zu starten.

Großansicht Regisseur Shawn Levy (mitte) mit seinen "Real Steel"-Helden Hugh Jackman und Box-Roboter "Atom" (Foto: Walt Disney)

Regisseur Shawn Levy (mitte) mit seinen "Real Steel"-Helden Hugh Jackman und Box-Roboter "Atom" (Foto: Walt Disney)

Ihr neues Projekt hat eine sehr lange Geschichte. Wie fing sie an?
SHAWN LEVY: Steven Spielberg und Robert Zemeckis entwickelten im Laufe von acht Jahren verschiedene Versionen eines Drehbuchs nach Richard Mathesons Kurzgeschichte, fanden aber nicht den richtigen Ansatz. Sie schickten mir das Skript. Nach dem ersten Lesen hatte ich eine klare Vorstellung davon, wie der Film aussehen sollte. Sie ließen mich das Drehbuch entsprechend umarbeiten, und nach zwei Monaten bekam ich grünes Licht. Die zentrale Idee war, dass "Real Steel" nicht nur ein Film über Roboterkämpfe ist. Das ist nicht originell. Es ist ein Film über Roboter, der Herz und eine humanistische Botschaft hat. Das ist originell. So legte ich den Film eher als Sportdrama mit Erlösungsgeschichte und weniger als Roboterfilm an.

Warum haben Sie sich für 2D und nicht für 3D entschieden?
Es mag ein Vorurteil sein, aber wir wollten das menschliche Drama, die Vater-Sohn-Geschichte, betonen. Da erschien uns 3D als das falsche Mittel. Wenn wir den Film in 3D gemacht hätten, hätte jeder einen reinen Roboteractionfilm erwartet. Für "Transformers 3D" war es sinnvoll, für unseren Film nicht. James Cameron sagte mir einmal, dass 3D für ein menschliches Drama genauso passend sei wie für Spezialeffekte, und vielleicht hat er recht. Aber vor einem Jahr, als ich die Entscheidung traf, sah ich es nicht so.

Der Film ist in den USA mit PG 13 freigegeben worden. Befürchten Sie, dass dieses Rating das Potenzial des Films einschränken könnte?
"Transformers" ist auch PG 13; er hätte genauso wie "Real Steel" auch ein niedrigeres Rating haben können. Ich hätte nur zehn Schimpfwörter rausschneiden müssen. Mit PG 13 hätte man Teenager und junge Männer aber nur abgeschreckt. Ich wollte den Film bewusst ein bisschen wilder machen - in der Annahme, dass auch die Kids unter 13 Jahren kommen. Für Vier- oder Fünfjährige ist der Film natürlich nichts, aber Eltern können beruhigt ihre acht-, neunjährigen Kinder mitnehmen. Ich habe vier Töchter, die hassen gewalttätige und gruselige Szenen, aber da hier die Gewalt unter Robotern stattfindet, mussten sie nicht wegschauen.

Durch "Nachts im Museum" haben Sie Erfahrung mit Special Effects, das Boxen ist neu. Wie haben Sie beides verbunden?
Mit Keyframe Animation, bei der der Schauspieler wie in "Nachts im Museum" vor leerem Hintergrund gefilmt wird, habe ich Erfahrung, die wollte ich hier aber nicht anwenden. Für "Real Steel" wollte ich Kämpfe, die sich roh und echt anfühlen, also entschied ich mich für Motion Capture, von dem ich keine Ahnung hatte. Wir filmten echte Boxer, die richtig kämpften. Mit Sugar Ray Leonard als Berater an meiner Seite konnte ich diese Kämpfe inszenieren, mit Keyframe Animation wäre das nicht möglich gewesen.

Bilder zu "Real Steel"

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Haben Sie nach diesen aufwendigen Filmen Lust, auch mal wieder einen "kleineren" Film zu machen?
Prinzipiell schon, aber er müsste auch kommerziell sein, Filme in der Art wie "Good Will Hunting", "Jerry Maguire" oder "Zeit der Zärtlichkeit" würden mich interessieren. Das sind immer noch Hollywoodfilme mit Stars, die sich aber ausschließlich um menschliche Beziehungen drehen. Sam Raimi, den ich auch mal fragte, ob er nach "Spider-Man" nicht etwas "Kleineres" machen wolle, antwortete mir, dass man als Regisseur nicht für immer diese großen Projekte angeboten bekäme. Solange das noch der Fall sei, werde er die großen machen. Es ist ein großes Privileg, einer von den zehn, 15 Leuten zu sein, die solche Budgets und solches Handwerkszeug anvertraut bekommen und große Kinogeschichten erzählen dürfen. Ich genieße das. Vor einigen Jahren habe ich noch "Im Dutzend billiger" gedreht. Ich habe wirklich hart gearbeitet, um meine Karriere voranzutreiben. Das war kein Zufall.

Wie sieht es mit einer Fortsetzung von "Real Steel" aus, von dem man bereits im Frühjahr las?
Als ich damals "Real Steel" zum ersten Mal zeigte, waren die Reaktionen extrem positiv. DreamWorks fragte mich gleich, ob ich ein Sequel entwickeln wolle. "Real Steel"-Autor John Gatins und ich schreiben bereits seit sechs Monaten daran. Aber wir bereiten das Sequel noch nicht vor, wissen noch nicht, ob wir es wirklich machen werden. Wenn der Oktober und November für "Real Steel" glücklich verlaufen, werden wir ein Sequel drehen. Es soll die Herkunft von Atom beleuchten und mehr in die Undergroundkampfszene eintauchen bzw. die Rivalität zwischen Underground- und Corporate-finanzierter Liga schildern. Wie bei "Nachts im Museum" wird es jedenfalls kein Sequel geben, das ich nicht selbst inszeniere. Das sind meine Schöpfungen, die ich niemand anderem überlasse.

Fühlt man sich unter enormem Druck, einen weiteren Blockbuster zu liefern?
Von mir wird erwartet, dass ich erfolgreiche Filme mache. Je mehr Geld mir die Studios geben, desto höher ist der Druck. Aber ehrlich gesagt, ich denke darüber nicht viel nach. Als ich "Date Night - Gangster für eine Nacht" promotote, wurde Steven Spielberg im "Wall Street Journal" folgendermaßen zitiert: "Shawn macht Filme als säße er selbst im Publikum." Das ist wohl die treffendste Beschreibung meines Arbeitsprozesses. Ich mache mir nicht Gedanken über den Druck, sondern versetze mich in die Lage des Publikums, überlege, welche Art von Unterhaltung ich gern sehen würde. So wird hoffentlich mein persönlicher Geschmack erneut den Geschmack des großen Publikums treffen.

Bilder zu "Nachts im Museum"

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Diese Überlegungen gelten auch für die Filme, die Sie nur produzieren?
Als verantwortungsvoller Mensch hat man nicht vor, Geld der Investoren zu vergeuden. Manche Filme werden gemacht, um Kritikern zu gefallen, manche, um ein breites Publikum an zu sprechen. Zum Beispiel, wie ich das mit meiner aktuellen Produktion vorhabe. "Neighborhood Watch" mit Ben Stiller, Vince Vaughn und Jonah Hill nach einem Drehbuch von u. a. Seth Rogen ist eine gewagte Komödie mit R-Rating. Ab 10. Oktober wird gedreht. Auch wenn ich nicht selbst Regie führe, betrachte ich den Film als mein Baby. Ich produziere meine eigenen Regiearbeiten, um die Kontrolle zu haben, und andere, um meiner Kreativität auch auf andere Weise freien Lauf zu lassen. Eineinhalb Jahre an einem einzigen Projekt zu arbeiten, das reicht mir nicht. Diese Einstellung teile ich mit den Filmemachern, die ich bewundere, wie Spielberg, Zemeckis oder Ron Howard.

Dann mögen Sie beide Seiten des Filmemachens, die kreative und die unternehmerische?
Ja. Als ich mit 22 Jahren mit meinem Großvater durch Europa reiste, sagte er mir, ich sei wie Janus mit den zwei Gesichtern: "Du steckst voller Kreativität, beherrschst aber auch das Business." Als Regisseur sage ich z. B. ich möchte Ricky Gervais für "Nachts im Museum" haben, als Produzent verhandele ich dann auch mit seinem Agenten.

Ist "Frankenstein" Ihr nächstes Projekt?
Voraussichtlich. Eigentlich haben James Cameron und ich "Fantastic Voyage" sieben Monate lang vorbereitet. Wir haben ein Drehbuch, mit dem wir zufrieden sind, und die Designs für die Unterwasserwelt. Als großer Unterwasseractionfilm in 3D ist er aber sehr, sehr teuer. Wir machen ihn erst dann, wenn wir genau die Schauspieler bekommen, die wir haben wollen. In der Zwischenzeit bekam ich Max Landis' "Frankenstein"-Drehbuch in die Hand, das so ganz anders ist als alle Filme mit dem Thema, die ich bisher gesehen habe. Dieser Film wird zwar ein Monstermovie, konzentriert sich aber auf die Charaktere, die Freundschaft von Frankenstein und seiner Kreatur und den Verrat der Freundschaft. Der Film erzählt vom Monster, das in jedem Menschen steckt, eine Interpretation, die Mary Shelleys Vorlage viel näher ist. Ich treffe mich momentan mit potenziellen Darstellern. Es kann gut sein, dass ich den Film im Frühjahr in Angriff nehme.

Star

Steve Martin

Allround-Talent, dem der erfolgreiche Übergang vom Stand-up-Comedian über Filmkomiker hin zu ernsthaften, dramatischen Hauptrollen gelungen ist...

Star

Hilary Duff

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