Will Smith
Bridget Moynahan
Bruce Greenwood
Regie: Alex Proyas
Verleih: Fox
Im Jahre 2035 hat ein ganzes Heer dienstbarer Roboter die undankbare Menschheit längst von allen unangenehmen, komplizierten und gefährlichen Arbeiten erlöst. In dieser Zeit untersucht Detective Del Spooner (Will Smith) vom Chicago Police Department den Mord an einem renommierten Ingenieur mitten in der größten Roboter-Manufaktur der USA. Offenbar wurde er von dem Roboter Sonny (Alan Tudyk) getötet - obwohl doch Roboter auf so etwas nicht programmiert sind. Haben die Maschinen etwa ihren freien Willen entdeckt? Und droht der völlig abhängigen Menschheit eine monströse Gefahr?
Frei nach Isaac Asimov serviert Alex Proyas ("The Crow") den SciFi-Kultroman als bombastisches Eventmovie mit Superstar und Effektkanonade.
Superstar Will Smith gerät in diesem furiosen SciFi-Thriller einem Geheimnis auf die Spur, das nicht nur sein Weltbild ins Wanken bringt.
Als einer der "Men in Black" hat der Mann sich schon mit beinahe jeder (außer-) irdischen Lebensform herumgeschlagen. Jetzt hat Mr. Smith eine Horde mörderischer Roboter am Hals - und zu allem Überfluss ist diesmal das Schlamassel auch noch hausgemacht.
Im Jahr 2035 erledigen bienenfleißige Robots all die lästigen Pflichten wie Kinder hüten, Putzen und Kochen. Immer ausgeklügelter funktionieren die androiden Gesellen, deren Zusammenleben mit den Menschen mittels eines strengen Regelwerks gesteuert wird.
Doch gerade diese Perfektion bereitet dem leicht paranoiden Polizisten Del Spooner (Will Smith) Sorge. Seine Befürchtungen bestätigen sich, als in Chicago ein Mord passiert - und das ausgerechnet in den Labors der Entwickler US Robotics.
Scheinbar hat die Mensch-Maschine Sonny (Alan Tudyk) sein Techno-Händchen im Spiel. Eigentlich kann das nicht sein, denn um die Menschen zu schützen, sind drei eherne Gesetze der Robotik fest in den Maschinen installiert und können von ihnen nicht gebrochen werden - oder doch?
Bei ihren Ermittlungen stoßen Spooner und die Roboter-Psychologin Dr. Susan Calvin (Bridget Moynahan aus "Sex and the City") auf üble Geheimnisse, die ihnen so richtig den Tag versauen und ganz nebenbei die Menschheit auslöschen könnten...
Alex Proyas' ("The Crow - Die Krähe") atemloses Effektfeuerwerk basiert auf mehreren Kurzgeschichten der 1992 verstorbenen Sci-Fi-Legende Isaac Asimov und spielt einmal mehr gekonnt mit der Zukunftsangst der Menschen.
Dreh- und Angelpunkt dieser hintersinnigen Sci-Fi-Action ist Allround-Könner und Oscar-Nominee, Produzent, Rapper und TV-Held Smith, der auch "I, Robot" zur spannenden futuristischen Spitzenunterhaltung macht.
| Darsteller: | Will Smith | als Del Spooner | |
|---|---|---|---|
| Bridget Moynahan | als Dr. Susan Calvin | ||
| Bruce Greenwood | als Lawrence Robertson | ||
| James Cromwell | als Dr. Alfred Lanning | ||
| Chi McBride | als John Bergin | ||
| Alan Tudyk | als Sonny | ||
| Shia LaBeouf | als Farber | ||
| Regie: | Alex Proyas | ||
| Drehbuch: | Jeff Vintar | ||
| Akiva Goldsman | |||
| Produzent: | Laurence Mark | ||
| John Davis | |||
| Topher Dow | |||
| Wyck Godfrey | |||
| Koproduzent: | Steven McGlothen | ||
| Ausf. Produzent: | James Lassiter | ||
| Will Smith | |||
| Michel Shane | |||
| Anthony Romano | |||
| Buchvorlage: | Isaac Asimov | ||
| Kamera: | Simon Duggan | ||
| Schnitt: | Richard Learoyd | ||
| William Hoy | |||
| Musik: | Marco Beltrami | ||
| Produktionsdesign: | Patrick Tatopoulos | ||
| Helen Jarvis | |||
| Chris August | |||
| Kostüme: | Elizabeth Palmer | ||
| Ton: | James Kusan | ||
| Casting: | Juel Bestrop | ||
| Jeanne McCarthy | |||
| Coreen Mayrs | |||
Der Kinotrend zum Blutsauger hält an: In London soll Russell Crowe auf Vampirjagd gehen, in Transsylvanien wird der Original-Dracula entstaubt.
Filmriese Warner Bros., so fand das NY Magazine heraus, verhandelt mit Russell Crowe über eine Vampirjagd. Der Star aus "Robin Hood" soll in "Harker", einer Neuauflage von "Bram Stoker's Dracula", die Hauptrolle übernehmen.
Als Produzent von "Harker" ist Leonardo DiCaprio an Bord. Die Story wird aus der Sicht von Jonathan Harker erzählt. Anders als in der Originalgeschichte wird Harker kein Rechtsanwalt sein. Statt dessen ist er ein Ermittler bei Scotland Yard, der eine Reihe unappetittlicher Morde aufzuklären hat.
Auch die Konkurrenz will Eckzähne zeigen: Die Universal Studios holen ebenfalls Graf Dracula aus der Gruft. Hier wird mit derzeit mit Werbefilmer Gary Shore über die Regie von "Dracula Year Zero" verhandelt. Der Film steckt seit Jahren im Projektstau des Studios, "Avatar"-Star Sam Worthington sollte die Hauptrolle spielen und Alex Proyas ("Knowing", "I, Robot") inszenieren.
Nun, mit neuem Drehbuch und dafür weniger Budget bekommt das Projekt einen Schubs. "Dracula Year Zero" wird sich mit Vlad, dem Pfähler beschäftigen, der historischen Figur hinter Graf Dracula. Sam Worthington ist nicht mehr involviert.
Auch Nicolas Cage trägt etwas zum Vampir-Trend bei. Vor Monaten stellte ein Fan eine Fotografie von 1870 ins Internet; der Mann darauf sieht Cage verblüffend ähnlich. Die krude Theorie, die sich im Netz verbreitete: Nicolas Cage sei ein unsterblicher Vampir. In einer TV-Show stellte der Star jetzt klar: "Vampire haben keine Reflexionen. Aber ich konnte heute morgen mein Spiegelbild sehen, außerdem gibt es Fotos von mir. Und ich trinke keine Blut. Ergo: Ich bin kein Vampir!"
Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.