Ang Lees aufwändige und spektakuläre Verfilmung des Marvel-Kult-Comics über den legendären, zur grünen Monsterkreatur mutierten Wissenschaftler. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz23/z0323518/b150x150.jpg Hulk

Filmdetails

Hulk

Ang Lees aufwändige und spektakuläre Verfilmung des Marvel-Kult-Comics über den legendären, zur grünen Monsterkreatur mutierten Wissenschaftler.


Hulk
Start: 03.07.2003

Fantasy / Action

USA 2003
Laufzeit: 138 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Eric Bana
Jennifer Connelly
Sam Elliott

Regie: Ang Lee
Verleih: UIP

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Vom Marvel-Kult-Comic endlich auf die Leinwand - hier kommt der legendäre Hulk! Als Doktor Bruce Banner (Eric Bana), Atomphysiker mit Fachgebiet Gamma-Bestrahlung, bei einem Unfall mit einer großen Menge Strahlen belastet wird, verwandelt sich der Forscher von nun an bei jedem Anstieg des Aggressionspegels in eine zerstörungswütige grüne Monsterkreatur.

Kein Geringerer als Ang Lee ("Tiger & Dragon") realisierte das effekt- und actionreiche Leinwandabenteuer des modernen Dr. Jekyll: Ein Superhelden-Film mit dem romantisch-tragischen Flair klassischer Horror-Movies.


Kritik

Lange warnte man vor der grünen Gefahr, jetzt erobert sie das Kino. In seiner Leinwandpremiere zeigt der Comicriese den Menschen im Monster und dabei brillante Entertainerqualitäten.

Großansicht Als Hulk kann Bruce seine Gefühle ungehemmt ausleben (Foto: UIP)

Als Hulk kann Bruce seine Gefühle ungehemmt ausleben (Foto: UIP)

Zunächst war er grau, dann schließlich grün, aber immer der Erstgeborene. Unter den solistischen Marvel-Wundern von Comicgenie Stan Lee ist der Hulk chronologisch ein Leader.

Im Mai 1962 und damit Monate vor Spider-Man und Jahre vor Daredevil und The Silver Surfer geboren, wurde der grüne Grobian in den Comics eine Sympathie-, im Fernsehen (1978-82) aber eine Witzfigur.

Vom kleinformatigen Hulk in zumindest modisch reizlosen Bermudashorts, der im Körper von Mr. America Lou Ferrigno polterte, sind nur schlechte Erinnerungen geblieben.

Dass mit Ang Lee ("Tiger & Dragon") einer der renommiertesten Regisseure der Kinowelt für diesen über 120 Millionen Dollar teuren Unterhaltungsriesen gewonnen werden konnte, hat die Wahrnehmung des Projekts auch bezüglich seiner Darsteller völlig verändert.

Großansicht In den Straßen von San Francisco zeigt der Hulk schlichte, aber effektive Flugabwehrqualitäten (Foto: UIP)

In den Straßen von San Francisco zeigt der Hulk schlichte, aber effektive Flugabwehrqualitäten (Foto: UIP)

Ohne Grenzen

Oscarpreisträgerin Jennifer Connelly ("Beautiful Mind") schwärmt von einem Actionfilm, einem Comicabenteuer und einem Psychodrama, Ang Lee selbst von der reizvollen Vater-Sohn-Dynamik. Diese zieht sich durch seine qualitätskonstante Filmographie und gibt auch diesem Action-Event den dringend benötigten zwischenmenschlichen Schwerpunkt.

So sympathisiert man mit Bruce Banner, der dank einer traumatischen Kindheit und einem dominanten, mitunter dämonischen Vater (Nick Nolte) emotional nicht aus sich herausgehen kann. Aber man solidarisiert sich auch mit dem Hulk, der genau diese Barriere nicht hat und Gefühle wie Kräfte auslebt.

Großansicht Das grüne Unding schreckt nicht einmal vor Panzern zurück (Foto: UIP)

Das grüne Unding schreckt nicht einmal vor Panzern zurück (Foto: UIP)

Totale Veränderung

Entstanden ist diese Persönlichkeitsspaltung, als Bruce (Australiens Newcomer Eric Bana) mit Freundin Betty (Connelly) an Experimenten zur beschleunigten Zellheilung arbeitet und durch eine Überdosis Gammastrahlen in seiner Genstruktur verändert wird.

Im Zorn, bei der geringsten Ausschüttung von Adrenalin, mutiert der schmächtige Wissenschaftler zum unzerstörbaren Powerpaket mit unglaublichen Regenerationsfähigkeiten.

Banner leidet unter diesen unkontrollierbaren Eruptionen, genießt sie aber auch als Befreiung von den Fesseln, die er seit seiner Kindheit trägt. Als die Armee jedoch in seinen Goliath-Genen die Chance zur Züchtung von Supersoldaten wittert, entflieht der Hulk dem Labor und zeigt, was er enthemmt leisten kann.

Großansicht Das Laborexperiment ist Tagesgeschäft von Betty Ross, bis Freund Bruce selbst eines wird (Foto: UIP)

Das Laborexperiment ist Tagesgeschäft von Betty Ross, bis Freund Bruce selbst eines wird (Foto: UIP)

Grün sieht Rot

In einer digital perfekt realisierten Effektshow duelliert er sich mit monströsen Hunden, glänzt mit seinen legendären Meilensprüngen, hüpft von Felsklippen auf Hubschrauber, spielt Hammerwerfer mit Panzern und Räumungskommandos in den Straßen von San Francisco.

So darf es weitergehen - und wird es in Hollywood wohl auch. Denn nach dieser Ouvertüre bekommt der Mann, der so spektakulär Rot sieht, für neue Abenteuer garantiert grünes Licht.

Hulk

Darsteller:  Eric Bana   als Bruce Banner
  Jennifer Connelly   als Betty Ross
  Sam Elliott   als General Ross
  Josh Lucas   als Glenn Talbot
  Nick Nolte   als Vater
  Paul Kersey   als David Banner (jung)
  Cara Buono   als Edith Banner
  Todd Tesen   als Ross (jung)
  Kevin Rankin   als Harper
  Celia Weston   als Mrs. Krenzler
  Mike Erwin   als Bruce Banner (Teenager)
  Lou Ferrigno   als Sicherheitswache
  Stan Lee   als Sicherheitswache
  Regi Davis   als Sicherheitswache
  Craig Winston Damon   als Sicherheitswache
 
Regie:  Ang Lee  
Drehbuch:  James Schamus  
  John Turman  
  Michael France  
Produzent:  Gale Anne Hurd  
  Avi Arad  
  James Schamus  
  Larry Franco  
Ausf. Produzent:  Stan Lee  
  Kevin Feige  
Kamera:  Frederick Elmes  
Schnitt:  Tim Squyres  
Musik:  Danny Elfman  
Produktionsdesign:  Rick Heinrichs  
  John Dexter  
  Greg Papalia  
Kostüme:  Marit Allen  
Ton:  Drew Kunin  
Casting:  Avy Kaufman  

Der neue Hulk bekommt ein Gesicht

Hulk, der tragischste aller Marvel-Comic-Helden, kehrt auf die große Leinwand zurück.

Großansicht Wird bald grün vor Wut: Dominic Purcell (Foto: Kurt Krieger)

Wird bald grün vor Wut: Dominic Purcell (Foto: Kurt Krieger)

Lange gab es nur Gerüchte, nun scheint die Entscheidung gefallen zu sein: In der Fortsetzung des Blockbusters soll der Australier Dominic Purcell den mit Gammastrahlen verseuchten Wissenschaftler spielen, der sich im Falle von Wut und Aggression in das grüne Monster "Hulk" verwandelt.

Der 36-Jährige hat sich erst spät für eine Hollywood-Karriere entschieden. Nach der High School machte er eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner, hatte den Beruf allerdings nach einiger Zeit satt. Nachdem er den Kriegsfilm "Platoon" gesehen hatte, wusste Purcell, dass er Schauspieler werden wollte. An der Theaterakademie studierte der Australier später zusammen mit seinem Landsmann Hugh Jackman.

Bisher war der vierfache Familienvater in kleineren Rollen in "Mission: Impossible 2", "Equilibrium" und "Blade Trinity" zu sehen. Die Darstellung des "Hulk" unter der Regie von Louis Leterrier soll seine erste große Hauptrolle werden.

Mehr Action!

2003 kam der erste "Hulk"-Film mit Eric Bana in der Rolle des Dr. Bruce Banner und einem computeranimierten grünen Muskelpaket in die Kinos. Mit einem Budget von über 100 Millionen Dollar adaptierte Meisterregisseur Ang Lee den Marvel-Comic für die große Leinwand. Doch der Erfolg wollte sich nicht so recht einstellen. Den Fans konzentrierte sich Lees "Hulk" zu sehr auf die tragische Figur des verseuchten Wissenschaftlers, wodurch die Action vielen zu kurz kam.

Das Sequel, das 2007 in den Kinos anlaufen soll, wird laut Marvel den grasgrünen Riesen wieder zu seinen Wurzeln zurückführen.

Star

Eric Bana

Wie Mel Gibson, Heath Ledger, Sam Neill und Hugo Weaving kommt Eric Bana aus Australien, wo der athletische Schauspieler mit dem durchdringenden, oft...

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Jennifer Connelly

Eine der schönsten Oscar-Preisträgerinnen Hollywoods. Mit ihrem verträumten Blick, den dichten Augenbrauen und den langen braunen...

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