Sarah Hannemann
Nick Seidensticker
Philipp Blank
Regie: Oliver Dommenget
Verleih: MFA
Das Leben geht nicht gerade freundlich mit der elfjährigen Emma (Sarah Hannemann) um: Mutter, Mitschüler, Lehrer, Schwimmtrainer - kaum einer, der das sensible Sporttalent nicht täglich aufs Neue unter Hochdruck setzt. Als dieses sich schließlich wünscht, nur einmal jemand anderes zu sein, geht ihr Begehr wie durch Zauberhand in Erfüllung: Emma findet sich ausgerechnet im Körper ihres schlimmsten Widersachers, des Klassenkameraden Mickey (Nick Seidensticker), wieder. Der seinerseits darf nun mal erfahren, wie man sich so als gestresstes Girlie fühlt. Eine Reihe kurioser Abenteuer nimmt ihren Lauf.
Die gute alte Bodyswitch-Komödie nach bestem "Ich bin Du"-Muster erhebt ihr Haupt in Oliver Dommengets frisch-fröhlicher Kinderkomödie aus deutschen Landen.
Wie durch Zauberhand plötzlich im Körper des Erzfeindes: da ist guter Rat teuer und schnelle Hilfe gefragt.
Von ihrer Mutter, den fiesen Mitschülern und ihrem Schwimmtrainer ständig unter Druck gesetzt, wünscht sich die elfjährige Emma nichts sehnlicher, als jemand anderes zu sein. Durch einen magischen Zauber geht ihr Wunsch in Erfüllung, wenngleich anders als gedacht: Emma verwandelt sich in ihren Erzfeind und Klassenkameraden Mickey - und Mickey wird Emma.
Oliver Dommenget wirft mit seiner einfallsreichen Geschichte über die vertauschten Körper einen witzigen und verständnisvollen Blick auf die Sorgen und Nöte des Teeniealters und Probleme, die jedem Jugendlichen bekannt vorkommen werden. Die Erwachsenenrollen sind mit Nina Petri, Dominique Horwitz u. a. prominent besetzt, denen die fantastischen Kinderdarsteller fast die Schau stehlen.
| Darsteller: | Sarah Hannemann | als Emma | |
|---|---|---|---|
| Nick Seidensticker | als Mickey | ||
| Philipp Blank | als Vierauge | ||
| Pinkas Braun | als Albert Tartov | ||
| Nina Petri | als Emmas Mutter Paula | ||
| Dominique Horwitz | als Mickeys Vater Olaf | ||
| Marie-Lou Sellem | als Mickeys Mutter Ulrike | ||
| Stephan Benson | als Schwimmtrainer Hopp | ||
| Tanja Schumann | als Lehrerin Frau Kahl | ||
| Tim Troeger | als Emmas Bruder Lenni | ||
| Nadine Fano | als Emmas Konkurrentin Michelle | ||
| Ole Puppe | |||
| Wolfgang Riehm | |||
| Christoph Tomanek | |||
| Regie: | Oliver Dommenget | ||
| Drehbuch: | Astrid Ströher | ||
| Produzent: | Dirk R. Düwel | ||
| Kamera: | Georgij Pestov | ||
| Schnitt: | Monika Schuchard | ||
| Musik: | Jens Langbein | ||
| Robert Schulte-Hemming | |||
| Produktionsdesign: | Sonja Strömer | ||
| Kostüme: | Ines Voß | ||
| Ton: | Ulrich Fengler | ||
| Christoph Metke | |||
| Casting: | Kaija Helweg | ||
Auch das Publikum kann Preise vergeben: Die diesjährigen Kandidaten für den Deutschen Filmpreis.
Minister Julian Nida-Rümelin, der aus seiner Vorliebe für die deutsche Kinokultur kein Hehl macht, gab am Freitag den 19. April im Berliner Hotel Adlon die Nominierungen bekannt. Durch den Abend führte die Leipziger Darstellerin Manon Straché.
Der kürzlich verstorbene Billy Wilder wurde von Journalist und Schriftsteller Hellmuth Karasek und von Regisseur Volker Schlöndorff mit einem persönlichen Nachruf bedacht.
Ganz heiß - der Publikumspreis: Am 26. April startet das Gewinnspiel um die beiden Auszeichnungen "Deutscher Kinofilm des Jahres" und "Schauspielerin bzw. Schauspieler des Jahres". Einsendeschluss ist der 1. Juni 2002, mitmachen kann man unter www.deutscherfilmpreis.de.
Die Nominierungen
Bester Spielfilm: "Bella Martha", "Halbe Treppe", "Heaven", "Nirgendwo in Afrika", "Das weiße Rauschen" und "Wie Feuer und Flamme".
Bester Dokumentarfilm: "Black Box BRD", "A woman and a half - Hildegard Knef"
Bester Kinder- und Jugendfilm: "Hilfe, ich bin ein Fisch", "Das Sams"
Beste Hauptdarstellerin: Karoline Eichhorn für "Der Felsen", Martina Gedeck für "Bella Martha", Juliane Köhler für "Nirgendwo in Afrika"
Bester Hauptdarsteller: Daniel Brühl für "Nichts bereuen", "Das weiße Rauschen" und "Vaya con dios". Ulrich Noethen für "Das Sams". Antonio Wannek für "Der Felsen" und "Wie Feuer und Flamme".
Beste Nebendarstellerin: Anabelle Lachatte für "Das weiße Rauschen", Eva Mattes für "Das Sams". Marie-Lou Sellem für "Mein Bruder, der Vampir", " Nichts bereuen" und "Hilfe, ich bin ein Junge!".
Bester Nebendarsteller: Martin Feifel für "Was tun, wenn's brennt?", Remo Girone für "Heaven" und Matthias Habich für "Nirgendwo in Afrika"
Beste Regie: Andreas Dresen für "Halbe Treppe", Dominik Graf für "Der Felsen" und Caroline Link für "Nirgendwo in Afrika".
2,815 Millionen Euro stehen gesamt als Prämien für die 16 Preise aus - 10.000 davon gehen sicher an Michael "Bully" Herbig für "Der Schuh des Manitu": Er wird für seinen Erfolg mit einem Sonderpreis der Jury geehrt, dem Filmpreis in Gold.
Die 52. Verleihung des Deutschen Filmpreises findet am 14. Juni 2002 im Berliner Tempodrom am Anhalter Bahnhof statt. Die Zusammenfassung der Gala zur Verleihung des Deutschen Filmpreises wird am 16. Juni 2002 von Sat.1 um 20.15 Uhr ausgestrahlt.
Nina Petri schwebte zunächst eine Karriere als Theaterschauspielerin vor. Nach ihrem von Kritikern hochgelobten TV-Debüt in Rolf Emmerichs...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.