Modernisierte, im New York von heute angesiedelte Variante von Shakespeares berühmtem Drama. http://images.kino.de/flbilder/max00/bf00/bf47/b0047999/b150x150.jpg Hamlet

Filmdetails

Hamlet

Modernisierte, im New York von heute angesiedelte Variante von Shakespeares berühmtem Drama.


Hamlet
Start: 23.11.2000

Drama

USA 1999
Laufzeit: 111 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Ethan Hawke
Kyle MacLachlan
Sam Shepard

Regie: Michael Almereyda
Verleih: Arthaus

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

SAls im New York der Gegenwart der Präsident der Denmark Corporation stirbt, übernimmt, dessen Bruder Claudius, der mit dem Tod in Verbindung gebracht wird, die Firma und heiratet wenig später auch noch die Witwe Gertrude. Ihr Sohn Hamlet - verliebt in Ophelia, erkennt, dass er den Tod des Vaters rächen muss und gibt damit den Startschuss für eine Abfolge mörderischer Intrigen.


Kritik

Hamlet

Hamlet goes Cinema: William Shakespeares tragische Figur des Dänenprinzen wurde ungefähr in 40 Versionen verfilmt, davon 17 Mal allein in der Stummfilmära. Nach der fulminanten Leinwandadaption in ungekürzter Fassung von und mit Kenneth Branagh 1996 konnte man sich kaum eine erneute Bearbeitung des Klassikers vorstellen. Doch Michael Almereyda findet einen ganz anderen Ansatz: Sein "Hamlet" sinnt im New York des Jahres 2000 auf Rache.

Kaum ein anderer Stoff wurde aus so unterschiedlichen Perspektiven verfilmt. Unvergessen Laurence Olivier in der einzigartigen Schwarz-Weiß-Produktion aus dem Jahre 1948, Tony Richardson wagte sich 1969 mit Nicol Williamson in der Hauptrolle an den Meister, Franco Zeffirelli 1990 mit Mel Gibson, ganz zu schweigen von Hamlet-inspirierten Werken wie Akira Kurosawas "Die Bösen schlagen gut" (1960) oder gar der Animationsfilm "König der Löwen" (1995). Mit seinen schwergewichtigen Vorgängern nimmt es diesmal Ethan Hawke auf und schlägt sich gut, auch wenn sein Wahnsinn zu unterkühlt wirkt. Sein Vater, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Denmark Corporation (Sam Shepard) ist tot, dessen Bruder Claudius (Kyle MacLachlan) übernimmt den begehrten Posten und heiratet die Witwe Gertrude. Das bekannte Drama nimmt seinen Lauf, Hamlet entdeckt Lügen und Intrigen, gerät in ein Netz aus Liebe und Schuld, verliert den Verstand und wird zum rasenden Rächer. Michel Almereyda nennt Orson Welles als Inspiration, der seinen in nur 21 Tagen gedrehten "Macbeth" als "grobe Kohlezeichnung des Stücks" bezeichnete. "Hamlet" sollte eine Collage werden, das Resultat ist eine zwei Millionen Dollar Low-Budget-Produktion gedreht auf Super 16 mit einem verlorenen Helden der Generation X. In Shakespeares Sprache (allerdings in gekürzter Form), an die man sich relativ schnell gewöhnt, setzt Almereyda die Story in einen modernen Kontext. Die Macht geht nicht mehr vom königlichen Hof aus, sondern von einem multinationalen Konzern und Global Player, die böse Tat prangert der Sohn, hier dem Zeitgeist entsprechend angehender Filmemacher, nicht per Theaterstück an, sondern durch ein entlarvendes Filmchen, die existentielle Frage "to be or not to be" stellt sich in einem Blockbuster-Video-Shop als ziemlich grober Hinweis auf die Einsamkeit trotz Möglichkeiten zu multimedialer Kommunikation. Die Übertragung in die Gegenwart entbehrt nicht einer gewissen Ironie, Limousinen und Laptops, Filmkameras und Faxgeräte, Pistolen und Peilmikros ersetzen reitenden Boten, Schwerter und Giftbecher. Und Julia Stiles ist wohl die erste Ophelia, die erst einmal ein Kaugummi aus dem Mund zieht, bevor sie einen Satz artikuliert. Eine interessante Annäherung an den Klassiker -trotz relativer Emotionslosigkeit und Länge(n). Für Shakespeare-Anhänger ein Muss, für das ganz normale junge Publikum eine lohnenswerte Strapaze, die aber wohl nicht jeder auf sich nehmen will. mk.

Hamlet

Darsteller:  Ethan Hawke   als Hamlet
  Kyle MacLachlan   als Claudius
  Sam Shepard   als Geist
  Diane Venora   als Gertrude
  Bill Murray   als Polonius
  Liev Schreiber   als Laertes
  Julia Stiles   als Ophelia
  Karl Geary   als Horatio
  Paula Malcomson   als Marcella
  Steve Zahn   als Rosencrantz
  Dechen Thurman   als Guildenstern
  Rome Neal   als Barnardo
  Jeffrey Wright   als Totengräber
  Paul Bartel   als Osric
  Casey Affleck   als Fortinbras
 
Regie:  Michael Almereyda  
Drehbuch:  Michael Almereyda  
Produzent:  Andrew Fierberg  
  Amy Hobby  
Ausf. Produzent:  Jason Blum  
  John Sloss  
Buchvorlage:  William Shakespeare  
Kamera:  John de Borman  
Schnitt:  Kristina Boden  
Musik:  Carter Burwell  
Produktionsdesign:  Gideon Ponte  
  Jeanne Develle  
Kostüme:  Luca Mosca  
  Marco Cattoretti  
Ton:  Noah Vivekanand Timan  

Halle ist die heißeste Schwangere

Lange Zeit blieb Halle Berrys Kinderwunsch unerfüllt. Jetzt wird der Superstar endlich Mutter und sieht dabei noch umwerfend gut aus.

Großansicht Auch mit Babybauch unglaublich sexy: Halle Berry (Foto: Kurt Krieger)

Auch mit Babybauch unglaublich sexy: Halle Berry (Foto: Kurt Krieger)

Halle Berry ist eine der begehrtesten Frauen der Welt. Und sie ist es auch noch mit Babybauch! Zur Premiere ihres Films "Things We Lost in the Fire" erschien die 41-Jährige in einem rattenscharfen blauen Minidress von Versace, das so manchem männlichen Betrachter den Schweiß auf die Stirn trieb.

Kein Wunder, dass Halle von den Usern eines amerikanischen Online-Magazins mit diesem Outfit zur heißesten Schwangeren aller Zeiten gewählt wurde. " Beschreibungen wie 'über 40' und 'mit Kind' sind normalerweise keine Eigenschaften, mit denen wir heißes Aussehen assoziieren, aber bei Halle sieht das besser aus, als bei jeder anderen, die wir gesehen haben", begründet einer der Webseitenmacher die Entscheidung und fügt hinzu: "Außerdem bewundern wir den Mut, den sie gehabt haben muss, als sie in das Umstandsmodengeschäft ging und sagte 'Geben sie mir einen Ständer mit den kürzesten Kleidern, die sie haben!'"

Schwanger - na und!

Ihr Mut bescherte der Schönheit die Krone unter den schwangeren Schauspielerinnen. Auf den Plätzen folgten so populäre Männerschwärme wie Christina Aguilera und Heidi Klum, die es beide ebenfalls immer wieder schaffen, in jedem Zustand Männerherzen höher schlagen zu lassen. Komplettiert werden die Top 9 von Brooke Burke, Gwen Stefani, Angelina Jolie, Naomi Watts, Jaime Pressly und Monica Bellucci.


Star

Ethan Hawke

Vom sensiblen Schüler und Slacker-Antihelden zum Liebhaber und modernen Hamlet reicht die Spannbreite des vielseitigen Ethan Hawke, der gleich...

Star

Kyle MacLachlan

Hinter seinem blassen aber gepflegten Äußeren verbirgt sich eine unerwartete Härte, die er als FBI-Agent Cooper in der TV-Serie "Twin...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Weitere Clips zum Film

 

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.