Amanda Seyfried
Wes Bentley
Emily Wickersham
Regie: Heitor Dhalia
Verleih: Splendid (Fox)
Jill hat noch immer mit einem traumatischen Erlebnis zu kämpfen: Ein Jahr zuvor wurde sie von einem Serienmörder entführt und konnte nur knapp entkommen. Als ihre jüngere Schwester Molly eines Nachts spurlos verschwindet, ist Jill überzeugt, dass derselbe Verbrecher dahintersteckt. Das einzige Problem: Die Polizei schenkt ihr keinen Glauben und geht davon aus, dass Jill geistig verwirrt ist. Dieser bleibt nun nichts anderes übrig, als die Jagd nach dem Killer selbst in die Hand zu nehmen.

Routinierter Entführungsthriller mit Anleihen an "Denn zum Küssen sind sie da", in dem "Red Riding Hood"-Star Amanda Seyfried gleichzeitig von einem Serienkiller und der Polizei gejagt wird.
Seyfrieds Figur Jill Parrish ist dem Drehbuch von Allison Burnett ("Underworld Awakening" und "Fame") nach ein Jahr zuvor von einem Serienkiller entführt worden. Es gelang ihr, aus ihrem Gefängnis, einer tiefen Grube im Wald, zu entkommen. Allerdings wurde der Ort des Verbrechens nie gefunden. Darüber hinaus war Jill zuvor wegen des Unfalltods ihrer Eltern in psychiatrischer Behandlung, so dass die Polizei wenig hilfreich ist, als Jill völlig aufgelöst erzählt, ihre Schwester Molly sei nun vom gleichen Killer entführt worden. Denn die Cops (Daniel Sunjata und Wes Bentley) glauben, dass sich alles nur in Jills Kopf abgespielt hat. So ist Jill gezwungen, selbst Detektiv zu spielen, um das Leben ihrer Schwester zu retten. Als Jill während ihrer gefährlichen Ermittlungen auf eigene Faust mit einem Revolver gesichtet wird, konzentriert sich die Polizei darauf, Jill dingfest zu machen, was mehreren Verfolgungsjagden im Auto und zu Fuß Vorschub leistet. Alldieweil bleibt der Killer unbehelligt, bis Jill ihm nach einer Reihe von falschen Fährten schließlich auf die Spur kommt.
Der brasilianische Regisseur Heitor Dhalia ("Adrift") setzt auf klassische Genrekonventionen, legt falsche Fährten und benutzt eine Reihe von Schreckmomenten, wie die kreischende Katze im dunklen Schrank. Streckenweise gelingt es ihm, souverän Spannung zu erzeugen, doch bleiben viele Möglichkeiten unausgeschöpft. Beispielsweise wird der Killer völlig vernachlässigt, selbst in Jills Flashbacks ist er kaum zu sehen, ganz zu schweigen von seinen Untaten oder seiner Motivation. Stattdessen konzentriert sich Dhalia fast ausschließlich auf seine Hauptdarstellerin. Sie gibt eine intensive Performance, die zwischen milder Hysterie und resoluter Entschlossenheit angelegt ist. Doch gegen die Ungereimtheiten der Story, die sich zunehmend in fragwürdigere Verwicklungen verstrickt, ist kein Kino-Heilkraut gewachsen. Daran können auch die atmosphärisch ausgeblichenen Bilder, die Portland zu einem gefährlichen Pflaster stilisieren und der eindringliche Score wenig ändern. ara.
| Darsteller: | Amanda Seyfried | als Jill Parrish | |
|---|---|---|---|
| Wes Bentley | als Peter Hood | ||
| Emily Wickersham | als Molly | ||
| Daniel Sunjata | als Powers | ||
| Jennifer Carpenter | als Sharon Ames | ||
| Sebastian Stan | als Billy | ||
| Socratis Otto | als Otto | ||
| Joel Moore | als Nick Massey | ||
| Katherine Moennig | als Erica Lonsdale | ||
| Michael Paré | als Lt. Ray Bozeman | ||
| Regie: | Heitor Dhalia | ||
| Drehbuch: | Allison Burnett | ||
| Produzent: | Tom Rosenberg | ||
| Gary Lucchesi | |||
| Sidney Kimmel | |||
| Daniel Abrams | |||
| Chris Salvaterra | |||
| Ausf. Produzent: | André Lamal | ||
| Eric Reid | |||
| Ted Gidlow | |||
| Bruce Toll | |||
| Jim Tauber | |||
| Matt Berenson | |||
| Kamera: | Michael Grady | ||
| Schnitt: | John Axelrad | ||
| Musik: | David Buckley | ||
| Produktionsdesign: | Charisse Cardenas | ||
| Kostüme: | Lindsay Ann McKay | ||
| Casting: | Deborah Aquila | ||
| Tricia Wood | |||
Die besten Magier der Welt rauben Banken aus - und das FBI guckt in die Röhre.
"Red Riding Hood"-Schönheit Amanda Seyfried und Mark Ruffalo liefern sich bald ein merkwürdiges Katz-und-Maus-Spiel zwischen FBI und richtig schlauen Magiern: Die beiden sind für den Thriller "Now You See Me" von "The Transporter"-Regisseur Louis Leterrier im Gespräch. Damit leisten Seyfried und Ruffallo Jesse Eisenberg Gesellschaft, der die Hauptrolle spielen soll.
Der Film wird dreht sich um eine Gruppe superkluger Magier, die während ihrer Vorstellungen gemütlich Banken ausrauben und den Schatz im Publikum verteilen. Während die Zaubermeister dem Gesetz immer einen Schritt voraus zu sein scheinen, heftet sich ein FBI-Team an ihre Fersen.
Den FBI-Boss soll Ruffalo geben, während Amanda Seyfried als Technikgenie der Magier deren komplizierte Apparaturen entwirft.
Das Ganze erinnert an die gelungene Trickkiste "Prestige - Meister der Magie" und lässt auf viele ausgefeilte Zauberkunststücke hoffen. Mit Amanda Seyfried als Bauleiterin dürfte das Projekt auch eine sehr ansehnliche Angelegenheit werden.
Seyfried ist demnächst im SciFi-Thriller "In Time" zu sehen und jagt danach in "Gone" einen Serienkiller.
Mamma Mia, Amanda: Einst Model und Schauspielerin in Soaps, fiel Amanda Seyfried in ihrem Kinofilmdebüt "Girls Club" (2004) als Mitglied...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.