Originaltitel: Pet Sematary
USA 1989
Dale Midkiff
Denise Crosby
Fred Gwynne
Regie: Mary Lambert
Verleih: Paramount
Die Familie des Arztes Louis Creed zieht in ein neues Haus auf dem Land. Nachbar Judd Crandall macht Louis auf einen geheimnisvollen Indianerfriedhof jenseits des "Pet Sematary" aufmerksam, als der Kadaver des Katers seiner Tochter gefunden wird. Das Tier taucht, kaum dort begraben, lebendig wieder auf. Als Louis' Sohn Gage von einem Lastwagen überfahren wird, begräbt er auch ihn auf diesem Friedhof. Gage kehrt als Monster zurück, tötet Judd und Ehefrau Rachel Creed, kann aber von Louis erneut getötet werden. Dem Wahnsinn vollends verfallen, bringt er die Leiche seiner Frau an die Stätte des Grauens. Auch sie kehrt zurück.
Düsterer Horrorschocker nach dem wohl besten Buch von Bestsellerautor Stephen King, der sich damit ein durch den Verlust seines Sohns verursachtes Trauma in ungeahnt morbiden Bildern von der Seele geschrieben hat. Die cineastische Umsetzung von Video-Clip-Spezialistin Mary Lambert ("Siesta") gelingt nur bedingt, kann sich hinsichtlich Spannung und Atmosphäre aber allemal mit den meisten Streifen des Genres messen. Das jäh in blankes Entsetzen umschlagende Familienidyll wird sich nach seinem überragenden Erfolg im Kino (etwa 1,5 Millionen Besucher) auch auf Video als Garant für Spitzenumsätze erweisen.
| Darsteller: | Dale Midkiff | ||
|---|---|---|---|
| Denise Crosby | |||
| Fred Gwynne | |||
| Brad Greenquist | |||
| Michael Lombard | |||
| Miko Hughes | |||
| Regie: | Mary Lambert | ||
| Drehbuch: | Stephen King | ||
| Produzent: | Richard P. Rubinstein | ||
| Buchvorlage: | Stephen King | ||
| Kamera: | Peter Stein | ||
| Musik: | Elliot Goldenthal | ||
Der eine gilt als der innovativste Horrorfilmregisseur seit Jahrzehnten, der andere ist der Lieblingsschriftsteller von Millionen Gruselfans. Nun kommt es zum "Schreckensgipfel".
Denn Eli Roth verfilmt als nächstes Projekt "Puls", einen Roman von Stephen King. Roth gelang mit dem Aufsehen erregenden Kultfilm "Cabin Fever" der Durchbruch. Spätestens seit sein hierzulande in Kürze anlaufendes letztes Werk, "Hostel", in den USA Nummer 1 am Boxoffice war, wird er als neuer Superstar des Horrorkinos und Nachfolger von John Carpenter ("Halloween") gefeiert.
King dagegen ist seit Jahrzehnten wohl der bekannteste und einer der erfolgreichsten Horrorschriftsteller überhaupt. Millionen verkaufte Bücher und die Romanvorlagen zu "Carrie - Des Satans jüngste Tochter", "Shining", "Friedhof der Kuscheltiere", "ES" und vielen weiteren Horror- und Fantasyfilmen stammen von ihm.
Bei "Puls" handelt es sich um einen der jüngsten Romane von King. Und während viele Kritiker in den letzten Jahren dem 59-jährigen Autor vorwarfen, altersmilde und sehr Fantasy-lastig geworden zu sein, packte King für "Puls" noch mal das grobe Besteck aus. Der knallharte und bluttriefende Plot scheint Eli Roth dann auch wie auf den Leib geschrieben: Eine rätselhafter Impuls breitet sich weltweit über Mobiltelefone aus und verwandelt deren Besitzer in mordende Zombies. Lediglich ein paar Technikverweigerer bleiben übrig und müssen ums nackte Überleben kämpfen.
Ein wenig Geduld müssen die Freude gepflegter Metzelei allerdings schon noch aufbringen. Denn Eli Roth steckt gerade mitten in den Vorbereitungen zu "Hostel 2". Sobald der aber in Prag abgedreht ist, soll es sofort mit "Puls" losgehen.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.