Neo-Noir-angehauchter Kidnapping-Thriller um eine entführte Mutter, deren einzige Überlebenschance in einer Handy-Verbindung zu einem Unbekannten besteht. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz52/z0452583/b150x150.jpg Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben

Filmdetails

Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben

Neo-Noir-angehauchter Kidnapping-Thriller um eine entführte Mutter, deren einzige Überlebenschance in einer Handy-Verbindung zu einem Unbekannten besteht.


Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben
Start: 03.02.2005

Originaltitel: Cellular

Thriller

USA 2004
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Kim Basinger
Chris Evans
Jason Statham

Regie: David R. Ellis
Verleih: Warner

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Action
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Inhalt

Surfer Ryan (Chris Evans), seines Zeichens nicht gerade der offizielle Erfinder des Verantwortungsbewusstseins, hätte eigentlich genug damit zu tun, seine entnervte Ex-Freundin Chloe (Jessica Biel) zurück zu erobern. Stattdessen jagt er wie ein Verrückter - so jedenfalls sieht es für die anderen aus - durch L.A., um einer völlig fremden Dame namens Jessica (Kim Basinger) beizustehen, die das Opfer von brutalen Entführern wurde und nun per Mobilfunk allein zu Ryan Kontakt knüpfen konnte.

Larry Cohen, altgedienter Genre-Experte und Autor des ähnlich angelegten "Nicht auflegen!", schlägt wieder mit dem Handy zu in diesem hochkarätig besetzten Thriller aus der Produktionsschmiede von Emmerich-Kumpan Dean Devlin.


Kritik

Kim Basinger gerät in David Ellis' Hochspannungsthriller in die Hände einer mörderischen Kidnappergang.

Großansicht Jessicas Leben hängt am Telefon (Foto: Warner)

Jessicas Leben hängt am Telefon (Foto: Warner)

"Nicht auflegen!" hieß der letzte Film von Drehbuchautor Larry Cohen. Nicht auflegen! heißt auch die Devise in seinem neuesten Thriller, der einmal mehr beweist, dass ohne Handys heutzutage einfach nichts mehr geht.

Als das Entführungsopfer Jessica Martin (Kim Basinger) nämlich aus ihrem Gefängnis verzweifelt nach draußen telefoniert, erwischt sie zufällig den Taugenichts Ryan (Chris Evans) auf dessen Handy.

Fortan hält der Schutzengel wider Willen das Leben von Jessicas gesamter Familie, die von korrupten Polizisten festgehalten wird, in der Hand. Denn sollte die Verbindung zwischen Jessica und Ryan abreißen, ist nicht nur die Leitung tot...

Großansicht Taugenichts Ryan denkt zum ersten Mal in seinem Leben nicht nur an sich selbst (Foto: Warner)

Taugenichts Ryan denkt zum ersten Mal in seinem Leben nicht nur an sich selbst (Foto: Warner)

Action-Mum

Oscar-Gewinnerin Kim Basinger ("L.A. Confidential") überzeugt in David Ellis' ("Final Destination 2") fulminantem Actionthriller als Mutter, die auch vor den ganz harten Jungs, darunter "The Transporter" Jason Statham, keine Angst hat.

In seiner bislang härtesten Rolle brilliert zudem William H. Macy ("Fargo") als kleiner Cop mit großem Kämpferherz, der dafür sorgt, dass bei "Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben" nicht nur das Action-Publikum in der Leitung bleiben wird.

Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben

Darsteller:  Kim Basinger   als Jessica Martin
  Chris Evans   als Ryan
  Jason Statham   als Ethan
  Eric Christian Olsen   als Chad
  Matt McColm   als Deason
  Noah Emmerich   als Jack Tanner
  William H. Macy   als Mooney
  Brendan Kelly   als Mad Dog
  Eric "Kaos" Etebari   als Dimitri
  Caroline Aaron   als Marilyn Mooney
  Adam Taylor Gordon   als Ricky Martin
  Richard Burgi   als Craig Martin
  Rick Hoffman   als Anwalt
  Dat Phan   als Vietnamesischer Artist
  Valerie Cruz   als Bayback
  Eddie Driscoll   als Ronnie
  Bryan Holly   als Janitor
  Adam Lieberman   als 2. Kunde
  Rob Nagle   als Sanitäter
 
Regie:  David R. Ellis  
Drehbuch:  Larry Cohen  
  Chris Morgan  
Produzent:  Dean Devlin  
  Lauren Lloyd  
Koproduzent:  Marc Roskin  
Ausf. Produzent:  Douglas Curtis  
  Toby Emmerich  
  Richard Brener  
  Keith Goldberg  
Kamera:  Gary Capo  
Schnitt:  Eric Sears  
Musik:  John Ottman  
Produktionsdesign:  Jaymes Hinkle  
  Domenic Silvestri  
Kostüme:  Christopher Lawrence  
Ton:  Art Rochester  
Casting:  Roger Mussenden  

"Fickfreunde": Ashton Kutcher kämpft für deftigen Filmtitel

So prüde es in den USA auch zugehen mag, die englische Sprache kennt einige drastische Ausdrücke.

Großansicht Provozieren mit dem bösen F-Wort: Ashton Kutcher mag "Fuck Buddies" (Foto: Kurt Krieger)

Provozieren mit dem bösen F-Wort: Ashton Kutcher mag "Fuck Buddies" (Foto: Kurt Krieger)

"Fuck Buddies" ist so eine Formulierung: Wenn es Männlein und Weiblein nur um Sex geht, sich beide zwar mögen und gut verstehen, aber keinerlei Romantik und Herzklopfen im Spiel ist, dann sind die beiden eben "Fickfreunde".

Genau um diese Art von Zweierbeziehung geht es im neuen Film von Ashton Kutcher. Seine "Fickfreundin" spielt dabei Natalie Portman. Allerdings ist "Fuck Buddies" nur der Arbeitstitel der Komödie. Ashton Kutcher befürchtet, dass am Ende ein anderer Filmtitel vom Plakat prangen wird:

"Ich habe gerade die letzte Szene eines Films namens 'Fuck Buddies' abgedreht, der aber wahrscheinlich gar nicht so heißen wird, keine Ahnung warum! Ich glaube, dass die Leute heiß auf einen Film wären, der 'Fuck Buddies' heißt. Wenn ich selbser ein Plakat sehen würde, auf dem 'Fuck Buddies' steht, würde ich sagen 'Hey, da bin ich dabei, den will ich sehen!' Ich hoffe daher, sie nehmen den Titel, er wäre perfekt!"

Gute Titel bringen "Meh' Geld" - und meh' Schwachsinn!

Ashton Kutcher, der auch selbst als Produzent arbeitet, kennt dabei natürlich die Mechanismen in Hollywood: Keiner will den möglichen Erfolg eines Films mit einem Titel riskieren, der die konservative Zielgruppe irritieren könnte. Zudem die Komödie von "Ghostbusters"-Regisseur Ivan Reitman ohnehin familienfreundlicher ist, als der Arbeitstitel glauben macht. Denn natürlich bleibt es zwischen Natalie Portman und Ashton Kutcher nicht bei der reinen Zweckbeziehung zum gemeinsamen Lustgewinn, sondern es entwickeln sich echte Gefühle. So vergisst Profi Ashton Kutcher auch nicht, das Wichtigste zu betonen:

"Der Film ist wirklich sehr, sehr lustig! Jedesmal, wenn ich an ihn denke, muss ich laut lachen." Ob das Werk auch in Deutschland ins Kino kommt, ist zwar noch nicht klar, aber bei zwei derart hochkarätigen Stars so gut wie sicher.

Wie auch immer dann der englische Titel lauten wird - die deutsche Übersetzung macht es vermutlich noch schlimmer. Schlechte Beispiele gibt es genug: Aus "Lethal Weapon" wurde "Zwei stahlharte Profis", aus "Mo' Money" "Meh' Geld", "Finding Neverland" wurde zu "Wenn Träume fliegen lernen" verkompliziert, das geniale "Meet the Fockers" zu "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" verflacht und bei "Cellular" wurde im deutschen "Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben" gleich die komplette Handlung verraten ...

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