Ein heiter-nervenaufreibender Familienbesuch ist das Thema von Jodie Fosters zweiter Regiearbeit. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz10/z0310511/b150x150.jpg Familienfest - und andere Schwierigkeiten

Filmdetails

Familienfest - und andere Schwierigkeiten

Ein heiter-nervenaufreibender Familienbesuch ist das Thema von Jodie Fosters zweiter Regiearbeit.


Familienfest - und andere Schwierigkeiten
Start: 22.02.1996

Originaltitel: Home for the Holidays

Komödie

USA 1995
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Holly Hunter
Robert Downey Jr.
Anne Bancroft

Regie: Jodie Foster
Verleih: Concorde

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Claudia Larsons Leben befindet sich in einem Dauertief: Sie verliert ihren Job, ihre Jacke wird geklaut, sie erkältet sich und hat Streit mit ihrer Tochter. Zu allem Unglück steht auch noch ein Familienbesuch anläßlich der Thanksgiving-Feier auf dem Plan. Und beim Zusammentreffen der skurrilen Familienmitglieder ist für weiteres Chaos gesorgt.


Kritik

Familienfest - und andere Schwierigkeiten

Wer kennt es nicht? Das stressige Feiertagssyndrom, das sich einstellt, wenn man mit der lieben und oftmals nervenaufreibenden Familie konfrontiert wird. Genau das ist die Prämisse der mit Spannung erwarteten zweiten Regiearbeit von Ausnahmeschauspielerin Jodie Foster nach ihrem vielgelobten Debüt "Das Wunderkind Tate" von 1991. Bei der heiter-tiefsinnigen Problemkomödie "Home For the Holidays" beschränkt sich die zweifache Oscar-Preisträgerin auf einen Einsatz hinter der Kamera (in Zusammenarbeit mit Peggy Rajski übernahm sie auch auch die Produktion) und überläßt Holly Hunter (Oscar für "Das Piano") die Rolle der in einer Identitätskrise steckenden Protagonistin Claudia. Mit einer gut zusammengestellten Besetzung tauscht Hunter wohltemperierte Weisheiten und unterhaltsame Banalitäten aus, die dem kammerspielartigen Flair der Egg-Film-Produktion die rechte Portion Humor verleihen. Für das schlüssige Drehbuch adaptierte W.D. Richter eine Kurzgeschichte von Chris Radant, die wunderbar das aufschlußreiche Chaos einer typischen Familienzusammenkunft am amerikanischen Erntedankfest skizziert. Claudia Larson (Hunter) verliert innerhalb eines Tages ihren Job als Gemälderestauratorin, ihre Beherrschung und ihre Jacke. Zudem kämpft sie mit einer fürchterlichen Erkältung und erfährt von ihrer 15jährigen Tochter, daß diese plant, am Wochenende ihre Unschuld zu verlieren. In dieser zerrütteten Verfassung fliegt sie nach Hause zu ihren schrullig-liebevollen Eltern (Anne Bancroft und Charles Durning), die sie wie eine Zehnjährige behandeln. Am Festtagsstisch versammeln sich zudem ihre leicht senile, brachial ehrliche Tante (Geraldine Chaplin), ihre spießbürgerliche Schwester (Cynthia Stevenson) samt fadem Ehemann und altklugen Gören und ihr überdrehter, homosexueller Bruder Tommy (Robert Downey Jr.) und dessen gutaussehender Freund Leo Fish (Dylan McDermott). Ein Aufeinanderprallen verschiedener Auffassungen ist vorprogrammiert, wobei sämtlichen Beteiligten aber auch ein Seelenspiegel vor Augen gehalten wird. Im Kern eine Ode an Familienwerte und die Liebe, vollzieht Jodie Foster eine Gratwanderung mit der gnadenlos bloßstellenden, überzogenen Porträtierung einiger Charaktere, die in manchem Zuschauer mehr entnervte Abneigung als Erheiterung erzeugen könnte. Doch mit Holly Hunter hat Foster eine hervorragende Symphatieträgerin und Identifikationsfigur, die ihrer Rolle überzeugend Substanz verleiht. Das Thema ist dermaßen zeitlos und universell ansprechend, daß, gepaart mit Fosters renommiertem Namen als Gütesiegel und Erfolgsgarant, überdurchschnittliches Besucherinteresse erzielt werden sollte. ara.

Familienfest - und andere Schwierigkeiten

Darsteller:  Holly Hunter  
  Robert Downey Jr.  
  Anne Bancroft  
  Charles Durning  
  Dylan McDermott  
  Geraldine Chaplin  
  Cynthia Stevenson  
  Steve Guttenberg  
  Claire Danes  
  Austin Pendleton  
  David Strathairn  
 
Regie:  Jodie Foster  
Drehbuch:  W. D. Richter  
Produzent:  Peggy Rajski  
  Jodie Foster  
Ausf. Produzent:  Stuart Kleinman  
Buchvorlage:  Chris Radant  
Kamera:  Lajos Koltai  
Musik:  Mark Isham  

Jim Carrey spricht mit Biber

In der neuen Komödie "The Beaver" führt Jim Carrey hitzige Diskussionen mit seinem besten Freund - einer Stoffpuppe in Bibergestalt.

Großansicht Spielt in seiner neuen Komödie mal wieder einen ganz schrägen Vogel: Jim Carrey (Foto: Kurt Krieger)

Spielt in seiner neuen Komödie mal wieder einen ganz schrägen Vogel: Jim Carrey (Foto: Kurt Krieger)

Eines der derzeit heißesten Drehbücher Hollywoods lässt die Filmmetropole Kopf stehen. Geschrieben hat es Kyle Killen, der damit momentan die Liste der besten noch zu produzierenden Filme anführt. Dementsprechend groß ist das Interesse der Stars. Ganz vorne dabei: Jim Carrey. In der durchgeknallten Komödie geht es um die Beziehung zwischen einem Mann und dessen bestem Freund - einer Handpuppe in Bibergestalt! Mit dem Stoffnager spricht er und behandelt ihn wie einen Kumpel.

Das Ganze soll eine Mischung aus "Being John Malkovich" und "Lars und die Frauen" sein. Nachdem zu Beginn Jay Roach als heißer Kandidat für den Regiestuhl gehandelt wurde, zeichnet sich nun Jodie Foster als Chefin im Ring ab. Die 46-Jährige feierte mit "Das Wunderkind Tate" und "Familienfest - und andere Schwierigkeiten" beachtliche Regieerfolge. Für Carrey wäre es in diesem Jahr ein weiteres Projekt nach "Disney's Eine Weihnachtsgeschichte", "I Love You Phillip Morris" und "The Three Stooges".

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