Veröffentlicht am 16.05.2013
Epic - Verborgenes Königreich Epic, USA 2013, 3D
Epic - Verborgenes Königreich Epic, Kinostart 16.05.2013, USA 2013, 3D
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Epic - Verborgenes Königreich - Filmplakat

3D-Animationsabenteuer von den "Ice Age"-Machern um Waldwesen, die mithilfe eines 17-jährigen Mädchens ihren Lebensraum gegen böse Eindringlinge verteidigen müssen.

4 Filmbewertungen
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5/5
Nicht mehr im Kino Mehr auf video.de Filmstart: 16.05.2013
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Filmkritik zu Epic - Verborgenes Königreich

"Ice Age"-Historiker Chris Wedge erkundet in seiner 3D-Animationsabenteuerkomödie eine winzige Waldzivilisation im Kriegszustand.

Wedge und seine Blue Sky Studios sind mit der "Ice Age"-Reihe zu einer erfolgreichen Animations-Schmiede aufgestiegen, die Familienwerte mit anarchischem Humor verbindet. Mit dem renommierten Kinderbuchautor William Joyce kooperiert Wedge nach "Robots" nun erneut und bereitet dessen Vorlage "The Leaf Men and the Brave Good Bugs" als familiengerechten CGI-Mix auf - aus Fantasy-Kampf zwischen Gut und Böse, vornehmlich in der Luft auf Kolibris stattfindender, akrobatischer 3D-Action, vielen unbeschwerten Komödieneinlagen und ein paar Rührseligkeiten meist zwischen Vätern und ihrem Nachwuchs. Animationstechnisch ist das an vorderster Front, erzählerisch betulich und oft unentschlossen: ein Pathos-Spektakel um einen epochalen Waldkrieg ringt hier mit einem unbekümmerten Komödienspaß um die Vorherrschaft.

Die Geschichte der auf Insektengröße geschrumpften, einfühlsamen 17-jährigen Mary Katherine, kurz: MK, die sich in einem für Menschen verborgenen Mikro-Königreich im Wald wiederfindet und nach dem Tod der Königin das Leben des Waldreiches und seiner Bewohner, den Leafmen, vor den Buggers, einem Heer umweltzerstörerischer Finsterlinge, bewahren muss, hat alles, was ein gelungener Animationsfilm braucht. Anders als "Die Hüter des Lichts", ebenfalls nach einer Vorlage von William Joyce, verzettelt sich Wedge aber fast in seinen zahlreichen Turbulenzen. Dass er nie ganz seine Linie findet, macht das mit Konflikten und Themen etwas überladene Abenteuer aber rundweg sympathisch.

Langweilig wird sie nämlich nie, die überbordende Fülle an Ideen, die mit viel Sense of Wonder allenthalben die wundersame Lebensvielfalt auffächert und jeden dramatisch-ernsten Moment mit flapsig-flotten Sketchen konterkariert. Für den Comic Relief sind Ozzie, der dreibeinige Slapstick-Mops mit Orientierungsschwierigkeiten und ein fabelhaftes, "Dick und Doof"-artiges Schnecken-Duo zuständig. Die Schrumpfung erzeugt ohnedies viel Komik, bei der "Horton hört ein Hu" gleichermaßen wie "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft" als Situations-Fundus dienen, etwa wenn Menschen als tumbe Riesen nur noch im Zeitlupen-Tempo reden. Bunt-exotische bis monströse Figuren und Schlachten mit Pfeil, Bogen und Körperkraft sind von Epen wie "Herr der Ringe" und "Star Wars" inspiriert. Und über allem liegt ein Hauch von (unaufdringlicher) Öko-Botschaft nach Art von "FernGully" und vor allem Hayao Miyazaki samt dessen spiritueller Ansätze. Ein verspieltes Abenteuer aus einer "Avatar" nicht unähnlichen, leichtfüßig-lässig präsentierten Fantasy-Welt, hin- und hergerissen zwischen epischer Inbrunst und leichtem Spaß, mit tollen Sets und schillerndern Figuren, die ans Herz wachsen. tk.

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Filmhandlung & Hintergrund zu Epic - Verborgenes Königreich

Die 17-jährige Mary Katherine wird durch eine seltsame Schrumpfung zum Winzling. Vor ihrer Haustür entdeckt sie eine Mikro-Welt, die ihr bisher verborgen war. Hier leben die Leafmen, die ihren Lebensraum gegen ihre gewalttätigen Erzfeinde, die Buggers, verteidigen müssen. Angeführt vom tyrannischen Herrscher Mandrake wollen diese die Macht über den Wald und seine Bewohner erobern. Während das Mädchen nach einem Weg sucht, ihre normale Größe zurückzuerlangen, gerät sie an der Seite des jungen Nod in den Krieg gegen die Buggers.



Die 17-jährige Mary Katherine wird durch eine seltsame Schrumpfung zum Winzling. Vor ihrer Haustür entdeckt sie eine Mikro-Welt, die ihr bisher verborgen war. Hier leben die Leafmen, die ihren Lebensraum gegen ihre gewalttätigen Erzfeinde, die Buggers, verteidigen müssen. Angeführt vom tyrannischen Herrscher Mandrake wollen diese die Macht über den Wald und seine Bewohner erobern. Während das Mädchen nach einem Weg sucht, ihre normale Größe zurückzuerlangen, gerät sie an der Seite des jungen Nod in den Krieg gegen die Buggers.



Winzige Waldwesen müssen ihren Lebensraum mithilfe eines 17-jährigen Mädchens gegen böse Eindringlinge verteidigen. Visuell spektakuläres Animationsabenteuer von "Ice Age"-Macher Chris Wedge in seiner bislang ambitioniertesten Arbeit.



Prädikat besonders wertvoll

Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)
Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Als die 17jährige Mary-Katherine, die sich selbst nur MK nennt, nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Vater zurück kehrt, kann sie so gar keine Nähe zu dem verschrobenen Naturforscher aufbauen. Und außerdem hat dieser ja sowieso nur eines im Sinn: Er will ein Volk von winzigen Lebewesen aufspüren, welches im Wald haust und an dessen Existenz außer ihm keiner glaubt - auch nicht MK. Bis sie eines Tages im Wald auf eines dieser Lebewesen trifft und in die Welt der Leafmen gesogen wird. Ihre einzige Rettung sind eben jene Wesen, an die ihr Vater glaubt und die einen Kampf zum Schutz des Waldes führen. Und dafür brauchen sie MK's Hilfe. Regisseur Chris Wedge, bekannt durch ICE AGE und RIO, lässt den Zuschauer in diesem neuen Animationsabenteuer in eine faszinierende Welt voller Zauber, Abenteuer und Spannung hineintauchen. Das Gute in der Gestalt der Leafmen macht sich auf, den Wald gegen das Böse zu verteidigen. Ihr Ziel ist die Erhaltung des Waldes und der Natur generell. Diese wichtige und nachhaltige Botschaft wird schon für kleine Zuschauer sensibel aufbereitet. Die Bilder selbst nehmen den Zuschauer durch ihre Detailverliebtheit gefangen. Da öffnen sich prächtig die bunten Blütenkelche und Baumstämme verwandeln sich in eine Ansammlung wuseliger Insekten. Ein Film, wie gemacht für 3D. Und ein wahrhaft episches Animationsabenteuer für Klein und Groß.

Jurybegründung:

Schon der Anfang zeigt, wie hier die Handlung des Films mit der visuellen Wahrnehmung des Zuschauers verknüpft wird: Ein Wissenschaftler eilt durch den Wald, auf der Suche nach einer fast mikroskopisch kleinen Parallelwelt, die er nur mit einer komplizierten optischen Apparatur sehen kann. Stichhaltige Beweise für die tatsächliche Existenz dieser Welt konnte er bislang aber nicht liefern, denn die Apparatur, die er auf seine Augen setzen muss, erlaubt es ihm nicht gänzlich, in die geheimnisvolle Welt vorzudringen. Wir, die Kinozuschauer, können dies. Wir sehen, was er nicht sehen kann. Zudem sehen wir es in 3D. Auch diese Wahrnehmungsebene findet sich im Film reflektiert. Denn nicht der schrullige Wissenschaftler ist die Hauptfigur, sondern seine Tochter Mary-Katherine. Zufällig gerät sie in die Welt der kleinen Wesen, die ?Leafmen' genannt werden. Sie schrumpft auf deren Größe und erlebt deren Abenteuer aus nächster Nähe, wird zu einem Teil davon, wird ihrerseits zu einer Heldin.
Eine gekonnte Selbstreflexivität durchzieht so die neue Produktion der Macher von ICE AGE. 3D wird gezielt als eine besondere Kino-Erfahrung inszeniert. Mary-Katherine wird zur Stellvertreterin des Kinozuschauers, der in die Welt auf der Leinwand eintaucht. Und diese Welt ist von einem bemerkenswerten Detailreichtum. Immer gibt es etwas Neues zu entdecken, immer findet sich ein weiteres Element im Bild, das sich in Bewegung setzt. Flüge durch Wälder, Täler und Schluchten einer liebevoll gestalteten Fantasiewelt sorgen so für einen der besten 3D-Filme der letzten Jahre.
Dass die Geschichte und einige Action-Szenen ein bisschen an AVATAR erinnern und auch ein bisschen ALICE IM WUNDERLAND zu finden ist, und dass die Dialoge nicht ganz so gelungen und witzig sind wie in anderen Filmen von Chris Wedge, tut der Qualität des mitreißenden Abenteuers kaum einen Abbruch. Die Geschichte um ein Mädchen, das Verantwortung für eine vom Aussterben bedrohte Ethnie übernehmen muss, funktioniert als Mischung von Fantasy und Coming-of-Age-Film sehr gut und macht den Film für Kinder umso wertvoller.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Originaltitel Epic
OV -
OmU -
Genre Trickfilm / Fantasy
Filmpreis -
USA-Start 24.05.2013
Kinostart (D) 16.05.2013
Besucher (D) 1.099.879
Einspielergebnis (D) € 8.277.078
Bes. (EDI) 1.099.879
Bes. (FFA) 1.108.736
FSK ab 6 Jahre
WWW -
Cast & Crew in Epic - Verborgenes Königreich
Regisseur Chris Wedge Künstlerporträt 182336 Robots / Premiere / Wedge, Chris Regisseur © Kurt Krieger
Sprecher Colin Farrell Künstlerporträt 829322 Farrell, Colin / 10 Directors to Watch, Palm Springs Ronin © Kurt Krieger
Sprecher Josh Hutcherson Künstlerporträt 825681 Josh Hutcherson / Filmpremiere Nod © Kurt Krieger
Sprecher Amanda Seyfried Künstlerporträt 769950 Amanda Seyfried / 63. Berlinale 2013 Mary Katherine © Kurt Krieger
Sprecher Christoph Waltz Künstlerporträt 840320 Christoph Waltz / 86th Academy Awards 2014 / Oscar 2014 Mandrake © Kurt Krieger
Sprecher Beyoncé Knowles Künstlerporträt 477497 Knowles, Beyoncé / Oscar 2009 / 81th Annual Academy Awards Königin Tara © Kurt Krieger
Sprecher Aziz Ansari Filmbild 654009 30 Minuten oder weniger / Aziz Ansari Mub © Sony Pictures
Sprecher Chris O'Dowd Filmbild 779955 Sapphires, The / Chris O'Dowd Grub © Senator
Sprecher Pitbull Musikerporträt 306472 Pitbull Bufo
Drehbuch Tom J. Astle Drehbuch
Weitere Sprecher
Drehbuch
Produzent
Ausf. Produzent
Kamera
Schnitt
Musik
Casting
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