Sympathisch-skurriler Märchenfilm um eine Familie der fingergroßen Schmarotzer-Subkultur der "Borger". http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz34/z0234085/b150x150.jpg Ein Fall für die Borger

Filmdetails

Ein Fall für die Borger

Sympathisch-skurriler Märchenfilm um eine Familie der fingergroßen Schmarotzer-Subkultur der "Borger".


Ein Fall für die Borger
Start: 11.12.1997

Originaltitel: The Borrowers

Komödie

Großbritannien/USA 1997
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 6 Jahre

John Goodman
Jim Broadbent
Mark Williams

Regie: Peter Hewitt
Verleih: UIP

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Humor
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Inhalt

Die Borger sind eine fast ganz normale Familie. Sie sind jedoch nur zehn Zentimeter groß und leben fast unbemerkt unter den Dielen des Hauses der Lenders. Ihre Nahrung (Kuchenbrösel...) und Einrichtung (Dosen...) "borgen" sie sich aus. Die friedliche Koexistenz der Borger- und Mensch-Familie wird vom windigen Anwalt Potter gestört. Der will einen Wolkenkratzer auf dem Grund des Hauses errichten.


Kritik

Ein Fall für die Borger

"Die Borger" können Kind gebliebenen Kinofans nicht gestohlen bleiben, denn sie werden sie ins Herz schließen, die fingergroßen Gelegenheitsschmarotzer, die von den Menschen leben und sie lieben lernen in diesem sympathisch altmodischen Märchenfilm. Er will als David gegen Goliath antreten und dem "Hercules" von Disney im Weihnachtsgeschäft den Rang ablaufen. Fallen wird der Riese dabei sicher nicht, obwohl sich diese mit Charme und Fantasie in Szene gesetzte Verfilmung eines populären britischen Kinderbuchs als Alternative zur Disney-Dominanz sehr wohl empfiehlt.

1952 erschlichen sich "Die Borger" erstmals kindliche Sympathien und einen internationalen Erfolg, dem Autorin Mary Norton insgesamt vier Fortsetzungen folgen ließ. Nach einem 1972 von Jay Presson Allen ("Cabaret") geschriebenen Fernsehfilm und einer später folgenden sechsteiligen TV-Reihe ist "Ein Fall für die Borger" der erste Kinoausflug der kecken Zwerge. Die um die hinterlistigen Aktionen des fiesen Anwalts Ocious Potter (John Goodman als dankbarer Punching-Ball für kindliche Straf-Fantasien) einfach gestrickte Geschichte bedient mit ihren zentralen Figuren Kinder, Teenager und junggebliebene Erwachsene. Ausgangspunkt der Ereignisse ist Potters Plan, das Haus der Kleinfamilie Lender zugunsten eines Büromolochs in Schutt und Asche zu legen. Betroffen wären davon aber nicht nur die Lenders, sondern auch die vierköpfige Clock-Familie (Oberhaupt: Jim Broadbent, der Barmann aus "The Crying Game"), die unter den Fußböden des Anwesens ein typisches, den Haushalt ihrer menschlichen Gastgeber unauffällig schröpfendes "Borger"-Leben führt, bis der junge Lender-Sohn Pete die Schrumpf-Wesen entdeckt und ihnen zum Umzug rät. Auf dem Weg zum neuen Heim gehen die Clock-Kinder verloren und werden von Potter ins Visier genommen, von dem sie sich ein wichtiges Testament "geborgt" haben. Was dann folgt, ist Schurken-Disziplinierung in gemäßigter "Allein zu Haus"-Tradition, ohne jedoch den zeitlos-märchenhaften Background der Story aus den Augen zu verlieren. Peter Hewitts trotz modernster Filmtechnik angenehm altmodischer Film steht und fällt mit der Realisierung der kleinwüchsigen Borger-Perspektive, die dank schöner Sets und einiger gelungener computeranimierter Sequenzen visuell glaubwürdig ist. Daß in wenigen Einstellungen die Grenzen des 30-Millionen-Dollar-Budgets sichtbar werden, wird kaum als störend empfunden, weil die Filmemacher ihre Liebe zu diesem Stoff und seiner fantasievollen Umsetzung für ein visuelles Medium überzeugend deutlich machen. kob.

Ein Fall für die Borger

Darsteller:  John Goodman   als Ocious Potter
  Jim Broadbent   als Pod Clock
  Mark Williams   als Kammerjäger Jeff
  Hugh Laurie   als Polizist Steady
  Bradley Pierce   als Peter Lender
  Flora Newbigin   als Arietty Clock
  Tom Felton   als Peagreen Clock
  Raymond Pickard   als Spiller
  Celia Imrie   als Homily Clock
  Aden Gillett   als Joe Lender
  Doon Mackichan   als Victoria Lender
  Ruby Wax   als Rathaus-Angestellte
  Andrew Dunford  
  Bob Goody  
  Patrick Monkton  
  Dick Ward  
  George Yiasoumi  
 
Regie:  Peter Hewitt  
Drehbuch:  Gavin Scott  
  John Kamps  
Produzent:  Rachel Talalay  
  Tim Bevan  
  Eric Fellner  
Koproduzent:  Debra Hayward  
  Liza Chasin  
Ausf. Produzent:  Walt de Faria  
Buchvorlage:  Mary Norton  
Kamera:  John Fenner  
  Trevor Brooker  
Schnitt:  David Freeman  
Musik:  Harry Gregson-Williams  
Produktionsdesign:  Gemma Jackson  
Kostüme:  Marie France  
Ton:  David Stephenson  

Star

John Goodman

Massiv, übergewichtig und mit der wuchtigen Durchsetzungskraft einer Dampfwalze spielt der dabei äußerst bewegliche John Goodman in seinen...

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Jim Broadbent

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