Sympathische, in einer Kleinsatdt im Mittleren Westen angesiedelte Coming-Out-Story. http://images.kino.de/flbilder/max09/mbiz09/mbiz49/z0949512/b150x150.jpg Edge of Seventeen - Sommer der Entscheidung

Filmdetails

Edge of Seventeen - Sommer der Entscheidung

Sympathische, in einer Kleinsatdt im Mittleren Westen angesiedelte Coming-Out-Story.


ohne Abbildung
Start: 06.09.2001

Originaltitel: Edge of Seventeen

Komödie / Drama

USA 1998
Laufzeit: 100 Min.

Chris Stafford
Tina Holmes
Andersen Gabrych

Regie: David Moreton
Verleih: Pro-Fun

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Inhalt

Während der Sommerferien jobbt Eric in einem Fast-Food-Restaurant in seiner kleinen Heimatstadt im Mittleren Westen. Dort trifft er Rod und verliebt sich in ihn. Nach einer kurzen Affäre verlässt Rod jedoch die Stadt. Eric kämpft mit seinen Gefühlen, unterstützt von wenigen Freunden.


Kritik

Was "Variety" in der Werbung des Trailers als "witzig und unprätentiös" bezeichnet, ist eine fröhliche Coming-Out-Geschichte aus der amerikanischen Provinz. Der 17-jährige Eric lernt in Sandusky, Ohio, 1984 während der Sommerferien, als er in einem Imbiss als Bedienung arbeitet, den etwas älteren Rod kennen, hat ersten Sex mit ihm. Durch seine lesbische Chefin Angie findet er Zugang zu Gay Bars und outet sich gegenüber seiner Freundin Maggie und seiner Mutter, die ihn schweren Herzens akzeptiert.

Der in Sundance gezeigte Debütfilm von David Mareton ist etwas ungelenk inszeniert, beinahe so, wie sich Eric verhält, und geht als Coming-of-Age-Geschichte im Wesentlichen auf die Erfahrungen von Drehbuchautor Todd Stephens zurück. Dabei überzeugen vor allem der Realismus in der Zeichnung der amerikanischen Provinz und der Drang Erics, der sich in der ersten Nacht wie ein ungebändigtes Füllen durch die Szene kämpft. Als interessanter Running Gag dienen seine ständig sich verändernden Frisuren, für die bis zum Schluss Freundin Maggie verantwortlich zeichnet.

Auffällig ist die Rückgewandtheit des Films, was mit der zunehmenden Akzeptanz von Schwulen und Lesben in der Gesellschaft (Homo-Ehe) zusammen hängen mag. Um Konfliktpotenzial zu erzeugen, geht man anscheinend gern in die Vergangenheit zurück. Ebenso auffällig ist die völlige Vernachlässigung der Frauenfiguren in der Dramaturgie: Freundin Maggie ist nicht mehr als Stichwort- und einmaliger Sex-Geber und wird einfach fallen gelassen. Für entsprechend interessierte Programmkinos sollte das kein Hindernis sein. ger.

Edge of Seventeen - Sommer der Entscheidung

Darsteller:  Chris Stafford   als Eric
  Tina Holmes   als Maggie
  Andersen Gabrych   als Rod
  Stephanie McVay   als Mom
  Lea DeLaria   als Angie
  John Eby   als Vater
  Antonio Carriero   als Andy
  Jason Sheingross   als Steve
  Tony Maietta   als Gregg
 
Regie:  David Moreton  
Drehbuch:  Todd Stephens  
Produzent:  David Moreton  
  Todd Stephens  
  Ivor Stilin  
Koproduzent:  Michael Wolfson  
Kamera:  Gina Degirolamo  
Schnitt:  Tal Ben-David  
Musik:  Tom Bailey  
  Gerry Gershman  
Kostüme:  Ane Crabtree  

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