Originaltitel: Real Women Have Curves
USA 2002
America Ferrera
Lupe Ontiveros
Ingrid Oliu
Regie: Patricia Cardoso
Verleih: Alamode
Statt auf der Uni zu studieren, wie es ihrem Talent eigentlich entspräche, näht Ana Garcia (America Ferrera) in der Mühle ihrer Schwester Klamotten für 18 Dollar das Stück, die dann im Modegeschäft für 600 verkauft werden. In ihrer Freizeit muss sie sich von der Familie vorhalten lassen, sie sei für einen Freund ja wohl mittlerweile zu fett. Zum Glück gibt's noch einen Großvater, dem das Fortkommen der Enkelin nicht egal ist, und einen jungen Herrn, der nichts gegen Frauen mit Formen hat.
Gleich drei in den Medien eher unterrepräsentierte Gesellschaftsgruppen kommen zu ihrem Recht, wenn Regisseurin Patricia Cardoso beweist, wie unterhaltsam Filme über berufstätige Einwanderinnen mit Figurproblemen geraten können. Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis und dem Spezialpreis der Jury beim Sundance Film Festival 2002.
Patricia Cardosos Debütfilm ist eine optimistische und erfrischend scharfzüngige Komödie über weibliches und körperliches Selbstbewusstsein.
Ana (America Ferrera), Spross einer mexikanischen Einwandererfamilie in Los Angeles, schleppt ein paar Pfunde zuviel mit sich herum, hat die High-School gerade abgeschlossen und ein Stipendium an einem New Yorker College in Aussicht.
Leider kollidiert ihre Lebensplanung mit der ihrer Mutter. Das Töchterlein sollte lieber kochen lernen, einen anständigen Mann ehelichen und möglichst viele Enkelkinder in die Welt setzen.
Erst einmal muss die 18-Jährige in der Näh-Werkstatt ihrer Schwester nähen, bügeln und Kleider zurechtzupfen, die sie sich wohl nie leisten kann. Was sie am Anfang als Strafe wertet, wird bald zu einem Lernprozess, der ihr die Augen öffnet und sie bestärkt, sich nicht von ihren Zielen abbringen zu lassen.
Trotz Kritik von der Mutter ist Ana stolz auf ihre weiblichen Rundungen (Foto: Alamode Film)
Basierend auf dem Theaterstück von Josefina Lopez erzählt Patricia Cardoso in ihrem Spielfilmdebüt optimistisch und erfrischend scharfzüngig eine Geschichte um eine mexikanisch-amerikanischen Familie und der Emanzipation der Tochter. Ursprünglich als TV-Produktion geplant, wurde "Echte Frauen haben Kurven" zum Publikumsliebling beim Sundance Film Festival 2002.
| Darsteller: | America Ferrera | als Ana | |
|---|---|---|---|
| Lupe Ontiveros | als Carmen | ||
| Ingrid Oliu | als Estela | ||
| George Lopez | als Mr. Guzman | ||
| Brian Sites | als Jimmy | ||
| Soledad St. Hilaire | als Pancha | ||
| Lourdes Perez | als Rosali | ||
| Jorge Cervera Jr. | als Raul | ||
| Felipe de Alba | als Großvater | ||
| José Gerardo Zamora Jr. | als Juan José | ||
| Manuel Edgar Lujan | als Juan Martin | ||
| Sandie Torres | als Doña Carlota | ||
| Dale E. Turner | als Polizist | ||
| Regie: | Patricia Cardoso | ||
| Drehbuch: | George LaVoo | ||
| Josefina Lopez | |||
| Produzent: | George LaVoo | ||
| Effie T. Brown | |||
| Koproduzent: | Marilyn R. Atlas | ||
| Buchvorlage: | Josefina Lopez | ||
| Kamera: | Jim Denault | ||
| Schnitt: | Sloane Klevin | ||
| Musik: | Heitor Pereira | ||
| Produktionsdesign: | Brigitte Broch | ||
| Deborah Riley | |||
| Amy Strong | |||
| Kostüme: | Elaine Montalvo | ||
| Ton: | John Taylor | ||
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