Animationsfilm über einen jungen Wikinger, der sich mit einem Drachen anfreundet und fortan gegen die drohende Ausrottung der Drachen kämpft. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto06/10060238/b150x150.jpg Drachenzähmen leicht gemacht

Filmdetails

Drachenzähmen leicht gemacht 3D-Kino

Animationsfilm über einen jungen Wikinger, der sich mit einem Drachen anfreundet und fortan gegen die drohende Ausrottung der Drachen kämpft.


Drachenzähmen leicht gemacht
Start: 25.03.2010

Originaltitel: How to Train Your Dragon

Trickfilm / Fantasy

USA 2010
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Regie: Dean Deblois, ...
Verleih: Paramount

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Inhalt

Der kleine Wikinger Hicks lebt auf der Insel Berk, auf der tagein tagaus gegen Drachen gekämpft wird. Eines Tages kommt es jedoch dazu, dass er einem Drachen das Leben rettet. Die beiden freunden sich an, was Hicks Vater, das Stammesoberhaupt der Gemeinschaft, gar nicht erfreut. Sein Sohn verstößt damit gegen die Wikingerehre. Diese sieht ausschließlich das Bekämpfen von Drachen vor. Doch Hicks lässt sich davon nicht beirren und nimmt den Kampf gegen die Ausrottung der Drachen auf.


Kritik

Drachenzähmen leicht gemacht

Dreamworks Animation überrascht mit einem höchst amüsanten und extrem kurzweiligen 3D-Animationsabenteuer, das auch ohne dreidimensionale Brille perfekt funktioniert.

Eines steht momentan felsenfest. Mit 3D-Filmen lässt sich der große Reibach machen. Nach Fox' Überflieger "Avatar" oder Disneys "Oben" und "Alice im Wunderland" spielt nun auch Paramount im Konzert mit mit Dreamworks Animations "Drachenzähmen leicht gemacht". Der Film der "Lilo & Stitch"-Regisseure Dean Deblois und Chris Sanders mag sich in der Zahl spektakulärer 3D-Effekte zurückhalten, unstrittig ist jedoch alles andere an diesem Werk, das auf einzigartige Weise einen spannenden Plot mit stimmigen Figuren und großartigem Humor verbindet. Die Story entführt uns nach "Wickie und die starken Männer" einmal mehr zu den Wikingern. Im Gegensatz zu Michael Bully Herbigs Kassenknüller ist es in diesem Film eine kunterbunte, kuriose Mischung unterschiedlichster Drachenarten, die den ach so unbesiegbar erscheinenden Männern mit den unverkennbaren Hörnerhelmen die Hölle heiß macht. Ganz konkret bedrohen die feuerspeienden, furchteinflößenden Fabeltiere gerade die kleine Insel Berk. Dort lebt der mächtige Wikingerhäuptling Haudrauf "der Stoische", ein berühmter Drachentöter, der diese Kunst unbedingt an seinen Sohn weitergeben will. Doch leider bringt der schmalbrüstige Hicks, der den etwas unpassenden Namen "der Hüne" trägt, wenig Talent für die Jagd und vor allem das Morden mit. Als die Heimatinsel von einer gigantischen Drachenplage bedroht wird, gelingt es ihm mit wenig Muskelkraft, aber umso mehr Köpfchen, einen so genannten Nachtschatten, den gefährlichsten seiner Art, zu besiegen. So weit so gut - wäre da nicht das pikante Problem, dass sich Hicks mit dem Nachtschatten nach und nach anzufreunden beginnt. Ein schweres und unverzeihliches Wikinger-Vergehen, das Vater Haudrauf keinesfalls dulden kann.

Was Deblois und Sanders in der Folge zeigen, ist ein Meisterstück klassischer Kinounterhaltung, die mit dem Charme von "E.T." und der Abenteuerlust von "Fluch der Karibik" betört. Dabei überzeugen sowohl frische, zeitgemäße Dialoge unter den überwiegend jugendlichen Protagonisten als auch der Spaßfaktor, der durch pfiffige Oneliner ebenso generiert wird wie durch wohl dosierte Slapstickeinlagen. Selten hat man so viele liebevoll ausgearbeitete Drachenfiguren auf einen Haufen gesehen, und bei den, nicht ganz ernst zu nehmenden, Kämpfen zwischen Mensch und Tier fühlt man sich in die Zeit der Gladiatoren zurückversetzt. Zudem besitzt Nachtschatten, fälschlicherweise "Ohnezahn" genannt, genau die richtige Mischung aus bösartigem Saurier und niedlichem Schmusekätzchen und der junge Hicks passt perfekt als schüchterner Pazifist, der mit seiner Aufgabe wächst und am Ende auch noch die kesse Astrid abkriegt. Bleibt noch positiv die deutsche Synchronisation zu erwähnen, die dem einen oder anderen Wikinger zwar einen allzu friesisch herben Dialekt aufoktroyiert hat, bei allen anderen aber - etwa dank Tatort-Kommissar Dominic Raacke als Haudrauf oder "Rock It!"-Hauptdarsteller Daniel Axt als Hicks - wunderbar funktioniert. lasso.

Drachenzähmen leicht gemacht

Sprecher:  Gerard Butler   als Stoick the Vast
  Jonah Hill   als Snotlout
  Craig Ferguson   als Gobber
  America Ferrera   als Astrid
  Jay Baruchel   als Hiccup Horrendous Haddock the Third
  Christopher Mintz-Plasse   als Fishlegs
  T.J. Miller   als Tuffnut
 
Regie:  Dean Deblois  
  Christopher Sanders  
Drehbuch:  Adam F. Goldberg  
  Dean Deblois  
  Christopher Sanders  
Produzent:  Bonnie Arnold  
Ausf. Produzent:  Kristine Belson  
  Tim Johnson  
Buchvorlage:  Cressida Cowell  
Produktionsdesign:  Kathy Altieri  

Die Lieblingsfilme der Redaktion 2010

Die Redaktion hegt einen bösen Verdacht...

Großansicht Erhielt von uns im Schnitt die besten Platzierungen im Jahres-Ranking: "Inception" (Foto: Warner)

Erhielt von uns im Schnitt die besten Platzierungen im Jahres-Ranking: "Inception" (Foto: Warner)

Bestimmt hat uns Christopher Nolan eine "Inception" verpasst, damit wir sein SciFi-Meisterwerk an die Spitze unserer kino.de-internen Jahrescharts befördern. Besonders anfällig war dafür Kollege Alex Jodl, der das Hirnexperiment mit einem groß aufspielenden Leonardo DiCaprio auf seiner Liste sogar ganz oben führt. Alle anderen sahen "Inception" zwar eher im Mittelfeld, aber es ist der einzige Film, den ausnahmslos alle Redakteure in ihre Top Ten nahmen.

Das zeigt, wie vielseitig das Kinojahr 2010 war: Ob George Clooney über den Wolken und vor allem darunter den Sinn des Lebens haschte, Sam Rockwell auf dem Mond einer grausigen Selbtserkenntnis gewahr wurde, Harry Potter sich poetisch dem finalen Kampf gegen Voldemort entgegenzeltete oder 9 Häkelhelden der Postapokalypse trotzten - jeder fand in seinem Lieblingsgenre echte Kinojuwelen. Hier die komplette Liste unserer Topfilme 2010:

REDAKTIONSFAVORITEN: DIE BESTEN KINOFILME 2010
 

Boris Sunjic<br />Redaktionsleiter kino.de

Boris Sunjic
Redaktionsleiter kino.de

Matthias Ott<br />Redaktionsleiter Publikumsmagazine

Matthias Ott
Redaktionsleiter Publikumsmagazine

Alexander Jodl<br />Redaktionsleiter video.de

Alexander Jodl
Redaktionsleiter video.de

Michaela Jacob<br />Redakteurin kino.de kompakt

Michaela Jacob
Redakteurin kino.de kompakt

1 The American Moon Inception Sherlock Holmes
2 Der fantastische Mr. Fox The Road Sin Nombre In meinem Himmel
3 Shutter Island Carlos - Der Schakal Vincent will meer Drachenzähmen leicht gemacht
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6

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