Packende Bestseller-Verfilmung über eine junge Liebe und den Willen zum Leben in Zeiten des Super-GAUs. http://images.kino.de/flbilder/max06/mbiz06/mbiz01/z0601507/b150x150.jpg Die Wolke

Filmdetails

Die Wolke

Packende Bestseller-Verfilmung über eine junge Liebe und den Willen zum Leben in Zeiten des Super-GAUs.


Die Wolke
Start: 16.03.2006

Drama

Deutschland 2006
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Paula Kalenberg
Franz Dinda
Hans-Laurin Beyerling

Regie: Gregor Schnitzler
Verleih: Concorde

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Die 16-jährige Hannah (Paula Kalenberg) und der 18-jährige Elmar (Franz Dinda) sind frisch verliebt. Jedenfalls glauben sie das, denn was Liebe wirklich ist, darüber sind sich beide eigentlich noch gar nicht so richtig klar. Und ob sie es je erfahren werden, auch nicht. Denn eines Tages heulen in ihrem kleinen hessischen Städtchen ganz in der Nähe des Atomkraftwerks die Sirenen. Und diesmal ist es keine Übung.

10.000 Menschen starben sofort, über 1,2 Mio. wurden schleichend vergiftet, als im Frühjahr 1986 der Atomreaktor in Tschernobyl explodierte. Ein deutscher Katastrophenfilm von Gregor Schnitzler verlegt ein ähnliches Unglück in heimische Ballungsräume und mutmaßt über die Folgen.


Kritik

Liebe in Zeiten des atomaren Super-GAUs: "Soloalbum"-Macher Gregor Schnitzler verfilmt Gudrun Pausewangs berühmten Jugendroman.

Großansicht Auf der Flucht vor der "Wolke": Hannah und ihr kleiner Bruder Uli (Foto: Concorde)

Auf der Flucht vor der "Wolke": Hannah und ihr kleiner Bruder Uli (Foto: Concorde)

Kommt bei Ihnen der Strom auch aus der Steckdose? Mit solchen Fragen konfrontierten in den 70ern Befürworter der Kernenergie die ihrer Meinung nach blauäugigen Träger der legendären "Atomkraft? Nein danke!"-Buttons. Heute, rund ein Viertel Jahrhundert später, hat sich einiges getan auf diesem Gebiet.

Wir haben die Störfälle von Harrisburg und Tschernobyl überlebt, die Grünen setzen sich für alternative Energiegewinnung ein und kämpfen darum, dass es - früher oder später - keine Atomkraftwerke mehr in Deutschland geben wird.

Und schon sind wir mittendrin in "Die Wolke", der Verfilmung von Gudrun Pausewangs gleichnamigem Bestseller von 1988, dessen Thema aktueller denn je ist. Geht es doch um die berüchtigte Frage: Was wäre, wenn es in unserem Land zu einem atomaren Super-GAU käme?

Großansicht Nach einem atomaren Störfall bricht blinde Panik aus (Foto: Concorde)

Nach einem atomaren Störfall bricht blinde Panik aus (Foto: Concorde)

Inszenierter Ernstfall

Regisseur Gregor Schnitzler, bekannt durch seine Adaption von Benjamin von Stuckrad-Barres Bestseller "Soloalbum", zeigt nun die Folgen. Doch ihn interessieren nicht die tausenden von Menschen, die nach dem Störfall in einem Atomkraftwerk in der Nähe von Frankfurt sterben müssen, er kümmert sich um die Überlebenden, wie etwa die hübsche Hannah, 16 Jahre alt und frisch verliebt in Elmar.

Am Tag der Katastrophe können beide zwar fliehen, doch sie verlieren sich aus den Augen. Im Sicherheitstrakt eines Hamburger Sanatoriums treffen sie sich wieder. Elmar als Besucher, Hannah als Patientin, kontaminiert, die Haare sind ihr bereits büschelweise ausgefallen. Wird sie überleben? Wird ihre junge Liebe eine Zukunft haben?

Großansicht Elmar findet Hannah im Krankenhaus wieder (Foto: Concorde)

Elmar findet Hannah im Krankenhaus wieder (Foto: Concorde)

Ins Gesicht geschrieben

Es ist den großartigen jungen Hauptdarstellern Paula Kalenberg und Franz Dinda zu verdanken, dass diese aufreibende Lovestory vor dem Hintergrund eines atomaren Unfalls so eindringlich, so erschreckend glaubwürdig geraten ist. Denn Schnitzler lässt die Katastrophe, die man nicht sehen, nicht riechen und nicht hören kann, in den Gesichtern, im Mienenspiel seiner Protagonisten abspielen.

Das macht diese nur noch Furcht erregender, unentrinnbarer, todbringender. Und dennoch entlässt der Filmemacher sein Publikum mit einem Hoffnungsschimmer: Wahre Liebe kann eben doch Berge versetzen... Ein Film zum Nachdenken über Verantwortung, Solidarität und das, was dem Leben Sinn gibt.

Die Wolke

Darsteller:  Paula Kalenberg   als Hannah
  Franz Dinda   als Elmar
  Hans-Laurin Beyerling   als Uli
  Tom Wlaschiha   als Hannes
  Carina Wiese   als Paula
  Richy Müller   als Albert Koch
  Karl Kranzkowski   als Dr. Salamander
  Gabriela Maria Schmeide   als Tante Helga
  Jennifer Ulrich   als Meike
  Ulrike Arnold   als Röschen
  Claire Oelkers   als Ayse
  Daniel Roesner   als Lars
  Roland Schreglmann   als Gustav
  Lion Sokar   als Oliver
  George Lenz   als Herr Kramer
  Sergej Moya   als Jannes
  Thommy Schwimmer   als Christian
  Anna Fischer   als Glatzenmädchen
 
Regie:  Gregor Schnitzler  
Drehbuch:  Marco Kreuzpaintner  
Produzent:  Markus Zimmer  
Buchvorlage:  Gudrun Pausewang  
Kamera:  Michael Mieke  
Schnitt:  Alexander Dittner  
Produktionsdesign:  Patrick Steve Müller  
Kostüme:  Ivana Milos  
Maske:  Heiner Niehues  
  Ruth Philipp  
Ton:  Michael Mladenovic  
  Heiko Müller  
Casting:  Simone Bär  
  Jacqueline Rietz  

Star

Paula Kalenberg

Paula Kalenberg wurde in den Roman-Verfilmungen "Die Wolke" und "Krabat" bekannt und spielte sich damit in die erste Riege der deutschen...

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