Originaltitel: The Truman Show
USA 1998
Jim Carrey
Laura Linney
Noah Emmerich
Regie: Peter Weir
Verleih: Paramount
Seit 30 Jahren läuft die "Truman Show" mit den höchsten Einschaltquoten. Alles ist inszeniert, alle Figuren sind Schauspieler, nur der Hauptdarsteller Truman Burbank (Jim Carrey) ahnt nichts von dem. Doch eines Tages fällt ein Scheinwerfer vom Himmel und Truman plagt seit dem die Ahnung, dass etwas in seinem Leben nicht stimmt. Er kommt dem Treiben auf die Schliche und will entfliehen.
Peter Weirs cleverer Geniestreich verknüpft geschickt die komödiantischen und dramatischen Elemente der Geschichte zu einem äußerst amüsanten und bewegenden Mainstreamfilm, der auf seine Weise auch an tieferen philosophischen Fragen rührt, dennoch nie ins Grübeln verfällt und auf mitdenkende Zuschauer setzt. Jim Carrey debütiert bestens im ernsteren Fach.
Berührende TV-Satire zwischen Comedy und Drama, clever von Peter Weir inszeniert.
Stell dir vor, es ist Fernsehen, und alle wissen's - außer dir. Truman Burbank ist so ein ahnungsloser Medienstar: Geboren und aufgewachsen in einer Kleinstadt, die nichts als eine gigantische Kulisse ist, spielt er unwissend die Hauptrolle in einer weltweit rund um die Uhr ausgestrahlten TV-Show - und das seit 30 Jahren.
Alles ist inszeniert, alle Figuren sind Schauspieler, nur Hauptdarsteller Truman Burbank weiß nichts von alledem. Als ihm jedoch eines Tages ein Schweinwerfer vom Himmel vor die Füße fällt, beginnt er zu ahnen, dass etwas in seinem Leben nicht stimmt. Nachdem Versuche kläglich scheitern, bei seiner Frau und dem besten Freund etwas über seine wahre Identität zu erfahren, beschließt Truman, auf eigene Faust aus dieser Scheinwelt zu fliehen.
Die verstörende Manipulations-Macht der Medien hat Ausnahme-Regisseur Peter Weir ("Club der toten Dichter") mit seinem kleinen Genie-Streich auf die Spitze getrieben. Geschickt verknüpft er komödiantische und dramatische Elemente zu einem äußerst amüsanten, aber auch bewegenden Mainstream-Film.
Trotz ihres hohen Unterhaltungscharakters wirft diese bitterböse Satire durchaus auch philosophische Fragen auf. Superstar Jim Carrey, der diesmal nicht nur als Komiker, sondern auch als Schauspieler brilliert, macht diese "Truman Show" zu einem einzigartigen Filmjuwel.
| Darsteller: | Jim Carrey | als Truman Burbank | |
|---|---|---|---|
| Laura Linney | als Meryl | ||
| Noah Emmerich | als Marlon | ||
| Natascha McElhone | als Lauren/Sylvia | ||
| Holland Taylor | als Trumans Mutter | ||
| Ed Harris | als Christof | ||
| Brian Delate | als Trumans Vater | ||
| Una Damon | als Chloe | ||
| Paul Giamatti | als Control Room Director | ||
| Philip Baker Hall | als Network Executive | ||
| Peter Krause | als Lawrence | ||
| John Pleshette | als Network Executive | ||
| Heidi Schanz | als Vivien | ||
| Blair Slater | als junger Truman | ||
| Regie: | Peter Weir | ||
| Drehbuch: | Andrew Niccol | ||
| Produzent: | Scott Rudin | ||
| Andrew Niccol | |||
| Edward S. Feldman | |||
| Adam Schroeder | |||
| Ausf. Produzent: | Lynn Pleshette | ||
| Kamera: | Peter Biziou | ||
| Schnitt: | William A. Anderson | ||
| Lee Smith | |||
| Musik: | Burkhard Dallwitz | ||
| Philip Glass | |||
| Produktionsdesign: | Dennis Gassner | ||
| Richard L. Johnson | |||
| Kostüme: | Marilyn Matthews | ||
| Ton: | Art Rochester | ||
Zeit ist Geld.
Justin Timberlake angelt sich die Hauptrolle im feinen SciFi-Thriller "I'm Mortal" (Foto: Kurt Krieger)
Im SciFi-Thriller "I'm Mortal" wird das zur brutalen Wahrheit. Zwar haben Wissenschaftler das menschliche Gen deaktiviert, das den Alterungsprozess auslöst. Doch obwohl dadurch eigentlich alle unsterblich sind, droht irgendwann trotzdem das Lebensende: Denn damit die Erde nicht übervölkert wird, müssen Menschen für ihre Bedürfnisse nicht mehr mit Geld bezahlen, sondern mit Lebenszeit!
Endlich mal wieder eine wirklich intelligente Filmidee, die da in Hollywood ersonnen wurde. Für Popstar Justin Timberlake könnte sie zum Karriere-Sprungbrett werden. Nach kleineren, aber stets von der Kritik gelobten Auftritten in Filmen wie "Alpha Dog" und "Edison" und einer Hauptrolle in der starken Videopremiere "The Open Road" spielt Justin Timberlake in dem ambitionierten SciFi-Projekt die Titelrolle.
"I'm Mortal" ist dabei als aufwändige Großproduktion geplant: Regie führt Andrew Niccol, von dem "Die Truman Show" stammt, und der mit "Gattaca" Maßstäbe im SciFi-Genre setzte. Niccol schreibt auch das Drehbuch. Zudem steht Justin Timberlake mit "Mamma Mia!"-Schönheit Amanda Seyfried ein derzeit schwer angesagter weiblicher Star zur Seite.
Während über Seyfrieds Part noch nichts Näheres bekannt ist, klingen die Details zu Justin Timberlakes Figur extrem spannend: Denn in der Welt, in der Lebenszeit die tägliche Währung ist, mit der die Menschen daher natürlich auch Handel treiben, kommt er unverhofft an eine große Menge Lebenszeit. Das geschieht aber zu spät, um seine bereits sterbende Mutter noch zu retten. Nach einigen Wirrungen sieht er sich plötzlich von einer korrupten Polizei-Truppe verfolgt, den "Time Keepers".
Inhaltlich nimmt "I'm Mortal" dabei natürlich Anleihen beim Klassiker "Flucht ins 23. Jahrhundert", der in den 70ern das Auslaufen von Lebenszeit thematisierte und Farrah Fawcett so bekannt machte, dass später eine der "3 Engel für Charlie" wurde. Im Kino-Update der 2000er wurde sie dann von Justin Timberlakes Ex Cameron Diaz beerbt. Timberlake selbst ist zudem ab 7. Oktober in dem mit viel Vorschusslorbeeren bedachten Drama "The Social Network" über die Facebook-Gründer zu sehen.
Mit der Gesichtsgymnastik eines gurgelnden Gummischlauchs und als anarchischer Körperverrenker mit garantierter Turbokomik übertrifft Jim Carrey...
Für ihre Darstellung der allein erziehenden Mutter in "You Can Count on Me", die sich mit ihrem achtjährigen Sohn, dem leichtlebigen Bruder und...
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