Berührende TV-Satire zwischen Comedy und Drama, clever von Peter Weir inszeniert. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz27/z0227054/b150x150.jpg Die Truman Show

Filmdetails

Die Truman Show

Berührende TV-Satire zwischen Comedy und Drama, clever von Peter Weir inszeniert.


Die Truman Show
Start: 12.11.1998

Originaltitel: The Truman Show

Komödie / Drama

USA 1998
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Jim Carrey
Laura Linney
Noah Emmerich

Regie: Peter Weir
Verleih: Paramount

Bogey - Box Office Germany Award

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Inhalt

Seit 30 Jahren läuft die "Truman Show" mit den höchsten Einschaltquoten. Alles ist inszeniert, alle Figuren sind Schauspieler, nur der Hauptdarsteller Truman Burbank (Jim Carrey) ahnt nichts von dem. Doch eines Tages fällt ein Scheinwerfer vom Himmel und Truman plagt seit dem die Ahnung, dass etwas in seinem Leben nicht stimmt. Er kommt dem Treiben auf die Schliche und will entfliehen.

Peter Weirs cleverer Geniestreich verknüpft geschickt die komödiantischen und dramatischen Elemente der Geschichte zu einem äußerst amüsanten und bewegenden Mainstreamfilm, der auf seine Weise auch an tieferen philosophischen Fragen rührt, dennoch nie ins Grübeln verfällt und auf mitdenkende Zuschauer setzt. Jim Carrey debütiert bestens im ernsteren Fach.


Kritik

Berührende TV-Satire zwischen Comedy und Drama, clever von Peter Weir inszeniert.

Großansicht Noch ist die Welt von Truman in Ordnung (Foto: UIP)

Noch ist die Welt von Truman in Ordnung (Foto: UIP)

Stell dir vor, es ist Fernsehen, und alle wissen's - außer dir. Truman Burbank ist so ein ahnungsloser Medienstar: Geboren und aufgewachsen in einer Kleinstadt, die nichts als eine gigantische Kulisse ist, spielt er unwissend die Hauptrolle in einer weltweit rund um die Uhr ausgestrahlten TV-Show - und das seit 30 Jahren.

Alles ist inszeniert, alle Figuren sind Schauspieler, nur Hauptdarsteller Truman Burbank weiß nichts von alledem. Als ihm jedoch eines Tages ein Schweinwerfer vom Himmel vor die Füße fällt, beginnt er zu ahnen, dass etwas in seinem Leben nicht stimmt. Nachdem Versuche kläglich scheitern, bei seiner Frau und dem besten Freund etwas über seine wahre Identität zu erfahren, beschließt Truman, auf eigene Faust aus dieser Scheinwelt zu fliehen.

Großansicht Der Serienstar beginnt an seiner Umwelt zu zweifeln (Foto: UIP)

Der Serienstar beginnt an seiner Umwelt zu zweifeln (Foto: UIP)

Die Rolle seines Lebens

Die verstörende Manipulations-Macht der Medien hat Ausnahme-Regisseur Peter Weir ("Club der toten Dichter") mit seinem kleinen Genie-Streich auf die Spitze getrieben. Geschickt verknüpft er komödiantische und dramatische Elemente zu einem äußerst amüsanten, aber auch bewegenden Mainstream-Film.

Trotz ihres hohen Unterhaltungscharakters wirft diese bitterböse Satire durchaus auch philosophische Fragen auf. Superstar Jim Carrey, der diesmal nicht nur als Komiker, sondern auch als Schauspieler brilliert, macht diese "Truman Show" zu einem einzigartigen Filmjuwel.

Die Truman Show

Darsteller:  Jim Carrey   als Truman Burbank
  Laura Linney   als Meryl
  Noah Emmerich   als Marlon
  Natascha McElhone   als Lauren/Sylvia
  Holland Taylor   als Trumans Mutter
  Ed Harris   als Christof
  Brian Delate   als Trumans Vater
  Una Damon   als Chloe
  Paul Giamatti   als Control Room Director
  Philip Baker Hall   als Network Executive
  Peter Krause   als Lawrence
  John Pleshette   als Network Executive
  Heidi Schanz   als Vivien
  Blair Slater   als junger Truman
 
Regie:  Peter Weir  
Drehbuch:  Andrew Niccol  
Produzent:  Scott Rudin  
  Andrew Niccol  
  Edward S. Feldman  
  Adam Schroeder  
Ausf. Produzent:  Lynn Pleshette  
Kamera:  Peter Biziou  
Schnitt:  William A. Anderson  
  Lee Smith  
Musik:  Burkhard Dallwitz  
  Philip Glass  
Produktionsdesign:  Dennis Gassner  
  Richard L. Johnson  
Kostüme:  Marilyn Matthews  
Ton:  Art Rochester  

Justin Timberlake verkauft seine Unsterblichkeit

Zeit ist Geld.

Großansicht Justin Timberlake angelt sich die Hauptrolle im feinen SciFi-Thriller "I'm Mortal" (Foto: Kurt Krieger)

Justin Timberlake angelt sich die Hauptrolle im feinen SciFi-Thriller "I'm Mortal" (Foto: Kurt Krieger)

Im SciFi-Thriller "I'm Mortal" wird das zur brutalen Wahrheit. Zwar haben Wissenschaftler das menschliche Gen deaktiviert, das den Alterungsprozess auslöst. Doch obwohl dadurch eigentlich alle unsterblich sind, droht irgendwann trotzdem das Lebensende: Denn damit die Erde nicht übervölkert wird, müssen Menschen für ihre Bedürfnisse nicht mehr mit Geld bezahlen, sondern mit Lebenszeit!

Endlich mal wieder eine wirklich intelligente Filmidee, die da in Hollywood ersonnen wurde. Für Popstar Justin Timberlake könnte sie zum Karriere-Sprungbrett werden. Nach kleineren, aber stets von der Kritik gelobten Auftritten in Filmen wie "Alpha Dog" und "Edison" und einer Hauptrolle in der starken Videopremiere "The Open Road" spielt Justin Timberlake in dem ambitionierten SciFi-Projekt die Titelrolle.

"I'm Mortal" ist dabei als aufwändige Großproduktion geplant: Regie führt Andrew Niccol, von dem "Die Truman Show" stammt, und der mit "Gattaca" Maßstäbe im SciFi-Genre setzte. Niccol schreibt auch das Drehbuch. Zudem steht Justin Timberlake mit "Mamma Mia!"-Schönheit Amanda Seyfried ein derzeit schwer angesagter weiblicher Star zur Seite.

Justin Timberlake auf der Flucht vor der Zeitpolizei

Während über Seyfrieds Part noch nichts Näheres bekannt ist, klingen die Details zu Justin Timberlakes Figur extrem spannend: Denn in der Welt, in der Lebenszeit die tägliche Währung ist, mit der die Menschen daher natürlich auch Handel treiben, kommt er unverhofft an eine große Menge Lebenszeit. Das geschieht aber zu spät, um seine bereits sterbende Mutter noch zu retten. Nach einigen Wirrungen sieht er sich plötzlich von einer korrupten Polizei-Truppe verfolgt, den "Time Keepers".

Inhaltlich nimmt "I'm Mortal" dabei natürlich Anleihen beim Klassiker "Flucht ins 23. Jahrhundert", der in den 70ern das Auslaufen von Lebenszeit thematisierte und Farrah Fawcett so bekannt machte, dass später eine der "3 Engel für Charlie" wurde. Im Kino-Update der 2000er wurde sie dann von Justin Timberlakes Ex Cameron Diaz beerbt. Timberlake selbst ist zudem ab 7. Oktober in dem mit viel Vorschusslorbeeren bedachten Drama "The Social Network" über die Facebook-Gründer zu sehen.

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