TV-Krimi mit Sophie von Kessel in der Titelrolle. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto37/10370933/b150x150.jpg Die Tochter des Mörders

Filmdetails

Die Tochter des Mörders

TV-Krimi mit Sophie von Kessel in der Titelrolle.


So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Um den Verbleib ihres demenzkranken Vaters zu regeln, kehrt die erfolgreiche Wirtschaftsprüferin Hanna widerwillig in ihr Heimatdorf zurück. Sie hat viele Jahre lang keinen Kontakt zu dem alten Mann gehabt, der als Mörder ihrer Mutter verurteilt wurde. Der geplante Kurzaufenthalt bekommt jedoch eine neue Dimension, als der Vater sich das Leben nimmt. Hanna rollt nun den alten Mordfall neu auf.


Kritik

Die Tochter des Mörders

Ein offenbar verwirrter älterer Mann läuft auf Bahngleisen entlang und bemerkt nicht die drohende Gefahr durch den von hinten herannahenden Zug. In letzter Minute wird er von einem jungen Mann gerettet.

Nach diesem dramatischen Beginn schaltet Regisseur Johannes Fabrick in "Die Tochter des Mörders" zunächst einen Gang zurück und erklärt in dialoglastigen Szenen die Personenkonstellation dieser Eröffnungsszene. Bei dem beinahe zu Tode gekommenen Mann handelt es sich um den demenzkranken Helmut Meiwald (gespielt von Peter Mitterrutzner), der Retter ist sein Arzt Dr. Finn Breuer (Tim Bergmann)

Meiwald ist ein verurteilter Mörder, der vor mehr als 30 Jahren seine Ehefrau umgebracht haben soll. Tochter Hanna (Sophie von Kessel), die zum Tatzeitpunkt fünf Jahre alt war, hat den Kontakt zu Helmut abgebrochen, wird nun aber wieder mit der Vergangenheit konfrontiert, als ihr Ex-Freund Finn mit ihr wegen der fortschreitenden Krankheit des Vaters Kontakt aufnimmt.

Mit der Rückkehr Hannas, die mittlerweile in der Großstadt eine Karriere als Wirtschaftsprüferin gemacht hat, in ihr Heimatdorf, nimmt die Geschichte eine überraschende Wendung. Der Selbstmord des Vaters, der im Abschiedsbrief seine Unschuld beteuert, wird zum Ausgangspunkt einer spannenden Handlung, in deren Verlauf die Tochter die wahre Identität des Mörders aufdeckt.

Fabrick, der nach einem Drehbuch von Claudia Kaufmann inszenierte, steigert die Intensität des Dargestellten kontinuierlich, schreckt bei der Darstellung des Mordes, der in der Erinnerung der traumatisierten Hanna immer detaillierter zum Vorschein kommt, auch vor recht drastischen Bildern nicht zurück.

Reizvoll sind die gelegentlich eingestreuten Aufnahmen der oberflächlichen Dorfidylle, mit denen der Regisseur die sich auftuenden Abgründe rund um den ungesühnten Mordfall konterkariert. Auch Versatzstücke aus dem Suspense- und Horror-Genre lässt Fabrick einfließen. So spielt unter anderem das verlassene Haus mitsamt dem düsteren Keller, in dem der Mord geschah, eine zentrale Rolle im Filmgeschehen.

Verlassen kann sich der Regisseur zudem auf seine beiden Hauptdarsteller: Sophie von Kessel stellt die Wandlung von der kühlen Geschäftsfrau zur getriebenen Ermittlerin in eigener Sache in vollauf überzeugende Form dar. Matthias Brandt avanciert in der Rolle des Kommissars Arnsberger, der den alten Fall freundlicher, aber unnachgiebig wieder aufrollt, zum großer Sympathieträger des Films.

Insgesamt ein gelungener, außergewöhnlicher TV-Thriller, der es zudem schafft, bei der finalen Aufklärung des Mordes für ein Überraschungsmoment zu sorgen. jl.

Die Tochter des Mörders

Darsteller:  Sophie von Kessel   als Hanna Meiwald
  Matthias Brandt   als Kommissar Arnsberger
  Tim Bergmann   als Finn Breuer
  Monika Baumgartner   als Gerda Bichler
  Tilo Prückner   als Joseph "Joe" Bichler
  Peter Mitterrutzner   als Helmut Meiwald
  Harry Täschner   als Alois Zenz
  Dieter Kirchlechner   als Werner Zenz
  Peter Rühring   als Georg Büchl
  Stefanie von Poser   als Melanie
  Matthias Kupfer   als Peter Waldhauser
  Michael A. Grimm   als Maximilian Sommer
  Heinz-Josef Braun  
  Ulla Geiger   als Rosi
  Peter Ender   als Dr. Thomas Hirthe
 
Regie:  Johannes Fabrick  
Drehbuch:  Claudia Kaufmann  
Produzent:  Uli Aselmann  
Kamera:  Helmut Pirnat  
Schnitt:  Sandy Saffeels  
Musik:  Manu Kurz  
Produktionsdesign:  Johannes Sternagel  
Kostüme:  Barbara Ehret  
Ton:  Michael Vetter  
Casting:  Daniela Tolkien  

Star

Sophie von Kessel

Filmpartner Alain Delon lobte sie schon am ersten Drehtag von "Frank Riva" als "zweite Romy", nicht wegen der Ähnlichkeit, sondern...

Star

Matthias Brandt

Matthias Brandt steht seit Mitte der 80er-Jahre auf der Theaterbühne und war bereits in zahlreichen Film- und Fernsehrollen zu sehen. Die...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.