Originaltitel: La voce della luna
Italien/Frankreich 1990
Roberto Benigni
Paolo Villaggio
Nadia Ottaviani
Regie: Federico Fellini
Verleih: Die Lupe
Der mondsüchtige Salvini lauscht Stimmen, die ihn aus einem alten Brunnen rufen und erlebt eine Odyssee durch verlassene Bauernhöfe, nächtliche Felder und bunte Volksfeste. Er beobachtet eine üppige ältere Frau beim Stripteaseund begegnet dem an Verfolgungswahn leidenden Präfekten Gonella, der glaubt, ein Komplott gegen die Menschheit sei im Gang und eine riesige Diskothek das Zentrum der Verschwörung. Handwerker stehlen den Mond, der sich wieder befreit. Salvini versucht weiter, dessen Stimme zu verstehen...

Fellinis letzter Film ist ein Endzeitspiel über den Verlust der Stille und den Verlust schlechthin. Der Mond hat in Fellinis Kosmos viele Bedeutungsdimensionen: Gottheit und Gestirn der Liebenden, Träumer, Dichter und Fantasten, ganz wie Fellini einer war. Vollkommen im Studio entstanden, fällt die Überfülle verschiedenster Architekturen um die Piazza einer typisch italienischen Kleinstadt auf. In Italien wurde der Film ein kommerzieller Erfolg, auch wegen der beliebten Hauptdarsteller Roberto Benigni und Paolo Villaggio.
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