Update des Karloff-Klassikers mit atemberaubenden Effekten. Unterhaltsamer Abenteuer-Horror-Mix. http://images.kino.de/flbilder/max99/bf99/bf37/b9937042/b150x150.jpg Die Mumie

Filmdetails

Die Mumie

Update des Karloff-Klassikers mit atemberaubenden Effekten. Unterhaltsamer Abenteuer-Horror-Mix.


Die Mumie
Start: 03.06.1999

Originaltitel: The Mummy

Abenteuer / Action

USA 1998
Laufzeit: 125 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Brendan Fraser
John Hannah
Rachel Weisz

Regie: Stephen Sommers
Verleih: UIP

Bogey - Box Office Germany Award

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Die schusselige Bibliothekarin und Schriftspezialistin Evelyn und ihr chaotischer Bruder Jonathan befreien Fremdenlegionär Rick aus dem Gefängnis, damit er ihnen den Wüstenweg zur verschollenen ägyptischen Totenstadt Hamunaptra zeigt. Sie liefern sich nicht nur ein Rennen mit einer konkurrierenden, amerikanischen Expedition, sondern werden auch noch vom dort begrabenen, mumifizierten Hohepriester gebührend empfangen.


Kritik

Die Mumie

Die Entscheidung, den gleichnamigen Boris-Karloff-Horrorklassiker von 1932 aus den Archiven auszugraben und in ein neues familienfreundliches Zelluloid-Gewand mit aufwendigen Spezialeffekten zu schnüren, hat sich für das krisengeschüttelte Universal-Studio als Glücksgriff erwiesen. Am vergleichbar selben Wochenende wie der letztjährige Überraschungshit "Deep Impact" gestartet, konnte das humorvolle Actionabenteuer im Stile der "Indiana Jones"-Filme rekordbrechende 44,7 Mio. Dollar einspielen und die Sommer-Blockbustersaison würdig eröffnen.

Regisseur Stephen Sommers ("Das Dschungelbuch", "Deep Rising"), der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, war deutlich daran gelegen, kurzweilige Unterhaltung für die ganze Familie zu bieten. Das düster-romantische Schockeroriginal dient nach gründlicher Entstaubung auch bestenfalls als Anlehnung an das prächtige Popcorn-Spektakel, das sich in knapp 120 Minuten entfaltet. Es wurde genau darauf geachtet, die von ILM kreierten Effekte nicht allzu furchterregend zu gestalten. Stattdessen wird beherzt im selben augenzwinkernd-selbstironischen Sand wie schon "Die Jäger des verlorenen Schatzes" (oder zuletzt "Die Maske des Zorro") gewühlt. Die Harrison Ford/Errol Flynn-Rolle des charmant-schlagfertigen Haudegens ging an den sympathischen Unschuldsbolzen Brendan Fraser, der mit "George, der aus dem Dschungel kam" eine generationsumspannende Fangemeinde gewinnen konnte. Er spielt hier äußerst passabel den wagemutigen Fremdenlegionärs-Offizier Rick O'Connell, der sich anno 1923 mit der bildhübschen Bibliothekarin Evelyn (Rachel Weisz aus "Amy Foster - Im Meer der Gefühle") und deren weichlichen Bruder (John Hannah) auf eine Expedition nach Hamunaptra, der ägyptischen Stadt der Toten, begibt. Wie der opulente Prolog offenbart, handelt es sich dabei um die letzte Ruhestätte des verwerflichen Hohepriesters Imhotep, der vor über 3000 Jahren für seinen Mord am Pharao lebendig begraben wurde. Es dauert auch nicht lange, bis die mordlustige Mumie neues Leben erlangt und sich mit den Körperteilen verschiedener Expeditionsmitglieder vom mit glitschig-grauen Fleischresten bedeckten Skelett zum garstigen Glatzkopf in Gestalt von Arnold Vosloo vollständig regeneriert. Er hat es auf Evelyn als Menschenopfer abgesehen, um seine tote Geliebte ebenfalls auferstehen lassen zu können. Seine Jagd auf die junge Maid eröffnet nun die Bühne für die eigentliche Attraktion des Films: die teils atemberaubenden, teils kitschigen - ab und an allzu offensichtlich als computergeneriert erkennbaren - Effekte (eine weitere Parallele zu "Deep Impact"). So veranlaßt Imhotep eine Heuschreckenplage, es hagelt Feuerbälle vom Himmel, und die Sonne verfinstert sich. Er wirbelt als spektakulär-schreckeinflößender Sandsturm über die weitreichende Wüstenlandschaft, ist der Herr fleischfressender Skarabäus-Käfer (die unter der Haut ihrer Opfer zu knabbern beginnen) und kommandiert eine finstere Armee von Zombies und Skelettsoldaten, daß selbst Sam Raimi seine wahre Freude hätte. Doch Rick und Freunde bieten ihm leichtherzig mit parodistischen Einlagen Paroli.

Gedreht wurde in Marokko, nicht unweit von der Location des ultimativen Wüstenepos "Lawrence von Arabien", dem zu Beginn mit einer explosiven Kampfszene zwischen Legionären und den Tuareg Hommage gezollt wird. Neben der majestätischen Wüstenlandschaft wird mit den beeindruckenden Bauten ansehnlicher Augenschmaus geboten. Insgesamt mag Sommers sich mit seiner etwas unzusammenhängenden Inszenierung zwar nicht gerade als neuer Spielberg empfehlen, doch die erquickliche Verblendung von Action, Abenteuer, Camp und Romantik wird es auch in Deutschland es mit links verstehen, ein breites Publikum um seinen mumifizierten Finger zu wickeln. ara.

Die Mumie

Darsteller:  Brendan Fraser   als Rick O'Connell
  John Hannah   als Jonathan
  Rachel Weisz   als Evelyn
  Arnold Vosloo   als Imhotep
  Kevin J. O'Connor   als Beni
  Jonathan Hyde   als Ägyptologe
  Oded Fehr   als Ardeth Bay
  Erick Avari   als Museumsdirektor
  Stephen Dunham   als Henderson
  Corey Johnson   als Daniels
  Tuc Watkins   als Burns
  Omid Djalili   als Aufseher
  Aharon Ipale   als Pharao
  Bernard Fox   als Winston
  Patricia Velasquez   als Anck-Su-Namun
  Carl Chase   als Hook
  Mohammed Afifi   als Henker
 
Regie:  Stephen Sommers  
Drehbuch:  Stephen Sommers  
Produzent:  James Jacks  
  Sean Daniel  
Koproduzent:  Patricia Carr  
Ausf. Produzent:  Kevin Jarre  
Buchvorlage:  Stephen Sommers  
  Lloyd Fonvielle  
  Kevin Jarre  
Kamera:  Adrian Biddle  
Schnitt:  Bob Ducsay  
Musik:  Jerry Goldsmith  
Produktionsdesign:  Allan Cameron  
  Tony Reading  
  Giles Masters  
  Peter Russell  
  Clifford Robinson  
Kostüme:  John Bloomfield  
Ton:  Chris Munro  

Rachel Weisz als Hexe in "Zauberer von Oz"-Vorgeschichte?

Evanora und Theadora haben nichts Gutes mit dem Reiche Oz vor.

Großansicht Wird Rachel Weisz im Oz-Prequel Zauberkräfte entfalten? (Foto: Kurt Krieger)

Wird Rachel Weisz im Oz-Prequel Zauberkräfte entfalten? (Foto: Kurt Krieger)

Rachel Weisz ist im Gespräch für Sam Raimis "Oz: The Great and Powerful", ein Prequel zum Leinwandklassiker "Der Zauberer von Oz" aus dem Jahr 1939. Weisz soll die Rolle der Evanora spielen, einer bösen Hexe, die das ganze Wunderland regieren möchte. Evanora stammt aus bester Verwandtschaft, denn sie ist die Schwester von Theadora, auch berühmt als Böse Hexe des Westens. Theadora wird von "Black Swan"-Beauty Mila Kunis verkörpert und den Zauberer von Oz gibt James Franco.

Erzählt werden soll die Vorgeschichte des Mannes, der sich später Zauberer von Oz nannte und im Grunde gar kein richtiger Zauberer ist. Soviel ist bekannt: Der Herrscher über die Smaragdenstadt war früher ein Quacksalberhändler, bevor er mit einem Heißluftballon im Wunderland Oz strandete. Dort hielten die Einwohner ihn, ganz vom Anblick des ungewöhnlichen Luftgefährts verwirrt, für einen großen Magier.

Aufregung um Rachel Weisz

Rachel Weisz, Star aus "Die Mumie" und "Der ewige Gärtner", sorgt derweil noch anderweitig für Aufregung: Die Schauspielerin steht angeblich 007-Spion Daniel Craig recht nahe und wird immer wieder knutschend mit ihm gesichtet. Vor einiger Zeit gab es weiterhin das Gerücht, dass Weisz für den 23. James Bond gehandelt wird - allerdings nicht als Bondgirl, sondern für die Rolle einer Bond-Gegenspielerin.

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Star

Brendan Fraser

Er wechselt die Genres und Charaktere wie andere die Hemden, ist als krachender Komiker, Psychopath und Höhlenmensch so überzeugend wie als...

Star

John Hannah

* 23.04.1962

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