Ausnahmeregisseur Werner Herzog entführt in seiner Dokumentation in die geheimnisvolle Welt der Chauvet-Höhlen und deren weltberühmter Höhlenmalereien. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto37/11371242/b150x150.jpg Die Höhle der vergessenen Träume

Filmdetails

Die Höhle der vergessenen Träume 3D-Kino

Ausnahmeregisseur Werner Herzog entführt in seiner Dokumentation in die geheimnisvolle Welt der Chauvet-Höhlen und deren weltberühmter Höhlenmalereien.


Die Höhle der vergessenen Träume
Start: 03.11.2011

Originaltitel: Cave of Forgotten Dreams

Dokumentarfilm / Kunst

USA/Frankreich/Deutschland/Kanada 2010
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Werner Herzog
Dominique Baffier
Jean Clottes

Regie: Werner Herzog
Verleih: Ascot Elite (24 Bilder)

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Inhalt

Erst im Jahr 1994 wurden die Chauvet-Höhlen nahe dem südfranzösischen Vallon-Pont-d'Arc entdeckt - und in ihr zwischen 32.000 und 35.000 Jahre alte Felsmalereien. Um diese zu schützen, wurde die Fundstelle bald wieder "versiegelt" und der breiten Öffentlichkeit der Zugang verwehrt. Dass man dennoch einen Blick in diese geheimnisvolle Vergangenheit werfen kann, ist Werner Herzog zu verdanken, der mit einem Miniteam in das unterirdische Reich vordrang und seine Expedition mit der Digicam filmte.


Kritik

Die Höhle der vergessenen Träume

"Grizzly Man" Werner Herzog ist bei dieser fesselnden Dokumentation wieder einmal auf dem Höhepunkt seiner schöpferischen Kraft. Mit dem ihm eigenen Bariton kommentiert er in bestem bayerischem Englisch die (Tier-)Bilder - Bisons, Pferde an der Wasserstelle, Mammuts, eine nackte Frau -, räsoniert über Kunst, stellt die Malereien mit Zeichentrickfilm in Zusammenhang und philosophiert über den Lauf der Welt. Das ist manchmal klug, manchmal witzig, stets informativ und nie langweilig.

Die Höhle der vergessenen Träume

Darsteller:  Werner Herzog   als Werner Herzog
  Dominique Baffier   als Dominique Baffier
  Jean Clottes   als Jean Clottes
  Jean-Michel Geneste   als Jean-Michel Geneste
  Carole Fritz   als Carole Fritz
  Gilles Tosello   als Gilles Tosello
  Michèle Philippe   als Michel Philippe
  Julien Monney   als Julien Monney
  Nicholas Conard  
  Wulf Hein  
  Maria Malina  
  Maurice Maurin  
 
Regie:  Werner Herzog  
Drehbuch:  Werner Herzog  
  Judith Thurman  
Produzent:  Erik Nelson  
  Adrienne Ciuffo  
Ausf. Produzent:  Dave Harding  
  Julian Hobbs  
  Tabitha Jackson  
  David McKillop  
Kamera:  Peter Zeitlinger  
Schnitt:  Joe Bini  
  Maya Hawke  
Musik:  Ernst Reijseger  
Ton:  Eric Spitzer  

Berlinale setzt auf deutsche Produktionen

Auch wenn's mitunter schwer zu verstehen ist: Berlin spricht Deutsch!

Großansicht Der Titel ist Programm: "Almanya - Willkommen in Deutschland" wurde in den Berlinale-Wettbewerb eingeladen (Foto: Concorde)

Der Titel ist Programm: "Almanya - Willkommen in Deutschland" wurde in den Berlinale-Wettbewerb eingeladen (Foto: Concorde)

Die Berlinale (10. bis 20. Februar) hat nun die verbliebenen Titel des 22 Filme umfassenden Wettbewerbsprogramms bekannt gegeben, von denen 16 als Weltpremieren gezeigt werden. Erstmals werden auch 3D-Filme gezeigt, neben Wim Wenders' "Pina" kommen zwei weitere künstlerische 3D-Filme zur Aufführung: der Animationsfilm "Les contes de la nuit" von Michel Ocelot als Weltpremiere sowie als Sondervorführung außer Konkurrenz Werner Herzogs 3D-Dokumentarfilm "Cave of Forgotten Dreams".

"Almanya - Willkommen in Deutschland" (außer Konkurrenz) ist das Spielfilmdebüt von Yasemin Samdereli, eine Einwandererkomödie, die die Roxy Film GmbH produziert hat. Ein Held der sogenannten "Berliner Schule" ist Ulrich Köhler, er stellt seinen neuen Film "Die Schlafkrankheit" (Produzent: Komplizen Film auf der Berlinale vor. Wolfgang Murnberger ist mit seinem neuen Film "Mein bester Feind" (Aichholzer Filmproduktion) als Weltpremiere außer Konkurrenz dabei, eine im durch die Nazis besetzten Wien angesiedelte Tragikomödie mit Moritz Bleibtreu und Georg Friedrich.

Um den Goldenen Bären konkurriert der ungarische Filmemacher Béla Tarr mit "A Torinói ló", der in Koproduktion mit Vega Film AG in Zürich und der Berliner zero fiction film entstanden ist. Frisch aus Sundance kommt J.C. Chandors Debütfilm "Margin Call", in der Kevin Spacey, Jeremy Irons und Stanley Tucci mit der Finanzkrise ringen. Joshua Marston("Maria voll der Gnade") zeigt seinen zweiten Spielfilm "The Forgiveness Of Blood".

Bilder zu "Almanya - Willkommen in Deutschland"

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Aus Argentinien kommt "Un Mundo Misterioso" von Rodrigo Moreno, an dem Rohfilm als deutscher Koproduzent beteiligt ist. Auch das mexikanische Spielfilmdebüt "El premio" von Paula Markovitch, die das Drehbuch zu "Lake Tahoe" schrieb, entstand mit deutscher Beteiligung. In Studio Babelsberg gedreht und mit dem Berliner Studio als Koproduzent realisiert wurde der Thriller "Unknown Identity" von Jaume Collet-Serra mit Liam Neeson und Diane Kruger, der außer Konkurrenz läuft. Bavaria Pictures ist bei Alexander Mindadzes "Innocent Saturday" an Bord, einer russisch-deutsch-ukrainischen Koproduktion.

"Jodaeiye Nader az Simin" von Asghar Farhadi ("Darbareye Elly") aus dem Iran, "Saranghanda, Saranghaji Anneunda" (Kommt Regen, kommt Sonnenschein) von Lee Yoon-ki aus Südkorea, sowie "Les femmes du 6ème étage" von Philippe Le Guay (mit Sandrine Kiberlain und Carmen Maura) aus Frankreich (außer Konkurrenz) runden den Wettbewerb ab.

Als Sondervorvorführung zeigt die Berlinale "Offside" von Jafar Panahi- eine Solidaritätsbekundung für den verurteilten iranischen Regisseur. Als Abschlussfilm der 61. Berlinale wird am 19. Februar im Anschluss an die Preisverleihungsgala der Gewinnerfilm des Goldenen Bären gezeigt.

Star

Werner Herzog

Der Visionär unter den Regisseuren des Neuen Deutschen Films der 1960er und 1970er Jahre, suchte Werner Herzog stets "nie gesehene Bilder"...

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