Juan Diego Botto
María Valverde
Nina Hoss
Regie: Marie Noëlle, ...
Verleih: Zorro
Justo (Juan Diego Botto) und Manuela (María Valverde) sind schwer verliebt und leben mit ihrer Tochter Paloma 1937 in Madrid, als der spanische Bürgerkrieg beginnt. Anwalt Justo kämpft für die Anarchisten und spricht im Radio als "Stimme der Revolution". Doch die Faschisten von General Franco siegen und Justo verschwindet spurlos. Manuela und Paloma müssen den Hohn der Opportunisten ertragen, doch sie suchen unerschütterlich nach Justo.
Peter Sehr und Marie Noëlle ("Obsession") arbeiten mit einer Familiengeschichte vor bewegtem politischen Hintergrund den spanischen Bürgerkrieg und Franco-Faschismus zwischen 1937 und 1950 auf. Eine ruhelose Zeit, in der ein Liebespaar trotz widrigster Umstände nie die Hoffnung verliert.
Schicksal einer Familie zur Zeit des Franco-Faschismus in Spanien.
Die Geschichte des Liebes- und Ehepaares Justo (Juan Diego Botto) und Manuela (María Valverde) in der bewegten Zeit zwischen 1937 und 1950 wird von der gemeinsamen Tochter Paloma erzählt. Ihre Erinnerungen beginnen mit der Einkesselung Madrids durch die Faschisten, die mithilfe der deutschen Legion Condor die Stadt unablässig bombardieren.
Dem Donnergrollen der Detonationen setzt Anwalt Justo, der für die Anarchisten kämpft, die Propaganda entgegen und spricht im Radio als "Stimme der Revolution". Doch auch die Antifa verübt Gräuel, Frontlinien verlaufen quer durch Familienbanden und Palomas neu geborener Bruder Rafael überlebt die Hungerjahre nicht. Als sich das Blatt zugunsten von General Franco wendet, schlägt die Stunde der Opportunisten. Justo, dessen unablässiges Engagement die Ehe belastet, bleibt für zehn Jahre verschollen.
Zwischen Depression und Hoffnung muss die naive Manuela den Hohn der Kriegsgewinner ertragen, die das Elend der anderen bedenkenlos ausnutzen. Ihre unerschütterliche Überzeugung wird belohnt, als sie ihren Mann im französischen Exil aufspürt: Er hat Mauthausen überlebt, ist offiziell einfacher Arbeiter, im geheimen aber weiter im Widerstand und plant mit Kampfgenossin Leni (Nina Hoss) einen Anschlag auf Franco.
Ereignisreich ist das Leben, das Peter Sehr und Marie Noëlle mit rastlosen Szenewechseln beschreiben, die die Zeit raffen müssen, um die Auswirkungen der wechselnden politischen Lage auf die familiäre und existenzielle Situation von Vater, Mutter und später auch Tochter zu demonstrieren.
| Darsteller: | Juan Diego Botto | als Justo | |
|---|---|---|---|
| María Valverde | als Manuela | ||
| Nina Hoss | als Lenin | ||
| Ivana Baquero | als Paloma, 14-18 Jahre | ||
| Irene Visedo | als Paloma, erwachsen | ||
| Edgar Sehr | als Justo junior | ||
| Adrià Collado | als Francisco | ||
| Biel Durán | als Luis | ||
| Jean-Marc Barr | als Pierre | ||
| Pere Arquillué | als Jaime | ||
| Nathalie Grauwin | als Marie | ||
| Laura Morante | als Lucienne | ||
| Toni Sevilla | als Pedro Muñoz | ||
| Sílvia Sabaté | als Loli Muñoz | ||
| Luis Calleja | als José Maria Muñoz | ||
| Irene Montalà | als Pilar | ||
| Regie: | Marie Noëlle | ||
| Peter Sehr | |||
| Drehbuch: | Marie Noëlle | ||
| Peter Sehr | |||
| Dominique Garnier | |||
| Produzent: | Peter Sehr | ||
| Marie Noëlle | |||
| Koproduzent: | Norbert Llarás | ||
| Jordi Rediu | |||
| Philippe Planells | |||
| Chris Ouwinga | |||
| Darryn Welch | |||
| Kamera: | Jean-François Robin | ||
| Schnitt: | Luis de la Madrid | ||
| Musik: | Frederic Sanchez | ||
| Produktionsdesign: | Marta Blasco | ||
| Juan Botella | |||
| Kostüme: | Bina Daigeler | ||
| Maske: | Björn Rehbein | ||
| Waldemar Pokromski | |||
| Ton: | Pierre Gamet | ||
| Casting: | Yolanda Serrano | ||
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