Originaltitel: Le fabuleux destin d' Amélie Poulain
Frankreich/Deutschland 2001
Audrey Tautou
Mathieu Kassovitz
Rufus
Regie: Jean-Pierre Jeunet
Verleih: Prokino (Fox)
Amélie (Audrey Tautou) ist als Kind immer allein gewesen. Dafür ist sie mit einer blühenden Fantasie gesegnet. Jetzt, mit Anfang 20, arbeitet sie als Kellnerin in einem Bistro am Montmartre, wo sie ihre verhärmte Kollegin verkuppelt und dem gemeinen Gemüsehändler Streiche spielt. Schließlich verliebt sie sich in den sanften Spinner Nino (Mathieu Kassovitz), dem sie erst einige Rätsel zu lösen aufgibt.
In der ersten Stunde überrollt Jean-Pierre Jeunets wunderbar romantische Ode an die Liebe und Paris den Zuschauer. Dann nimmt der Regisseur ihn mit an Bord und lässt ihn mit der schönsten Kinoheldin seit Jahren schwelgen, durch einen Film, der märchenhafte Züge mit den schönsten Elementen der Nouvelle Vague kreuzt.
Romantisches, witziges, trickreiches, melancholisches und auch hintersinniges Kinomärchen.
Amélie zerschlägt gerne mit einem Löffel die Karamelschicht auf ihrer Crème Brulé (Foto: Prokino (Fox))
Amélie (Audrey Tautou) ist ein Einzelkind, das ein wenig kränkelt und die Mutter früh durch einen absurden Unfall verliert. Aus Mangel an gleichaltrigen Freunden entwickelt das kleine Mädchen schon früh eine blühende Fantasie.
Mit Anfang 20 hat Amélie einen Job als Kellnerin in einem Bistro am Montmartre und ist umgeben von ziemlich schrägen Typen, die sich mit den kleinen Sorgen des Alltags plagen.
Eines Tages entdeckt Amélie hinter einer Kachel in der Badezimmerwand ihrer Wohnung eine Blechdose, die ein kleiner Junge vor Jahrzehnten dort versteckt hat.
Als sie dem inzwischen gealterten Mann sein Schatzkästchen zurückgibt und ihn damit zu Tränen rührt, beschließt Amélie, fortan helfend in das Schicksal ihrer Mitmenschen einzugreifen. Nur als es um das eigene Liebesglück geht, scheint ihr Talent zu versagen.
Frankreichs Regiemeister Jean-Pierre Jeunet ("Delicatessen", "Alien - Die Wiedergeburt") verlässt das Reich des Düsterhorrors und beschert der internationalen Filmgemeinde mit dieser federleichten, in strahlende Farben getauchten und bezaubernd charmant dargebotenen Fantasykomödie die große Überraschung des Kinojahres 2001. Hauptdarstellerin Audrey Tautou ist die Entdeckung des Films und lohnt allein das Ansehen.
| Darsteller: | Audrey Tautou | als Amélie Poulain | |
|---|---|---|---|
| Mathieu Kassovitz | als Nino Quincampoix | ||
| Rufus | als Raphael Poulain | ||
| Yolande Moreau | als Madeleine Wallace | ||
| Artus de Penguern | als Hipolito | ||
| Urbain Cancelier | als Collignon | ||
| Dominique Pinon | als Joseph | ||
| Maurice Bénichou | als Bretodeau | ||
| Claude Perron | als Eva | ||
| Michel Robin | als Vater Collignon | ||
| Isabelle Nanty | als Georgette | ||
| Claire Maurier | als Suzanne | ||
| Clotilde Mollet | als Gina | ||
| Serge Merlin | als Dufayel | ||
| Jamel Debbouze | als Lucien | ||
| Lorella Cravotta | als Amandine Poulain | ||
| Armelle | als Philomčne | ||
| Flora Guiet | als Amelie (acht Jahre) | ||
| Amaury Barbault | als Nino als Kind | ||
| Jean Darie | als Der Blinde | ||
| Ticky Holgado | als Fotoautomaten-Mann | ||
| Andrée Damant | als Mutter Collignon | ||
| Frankie Pain | als Kiosk-Frau | ||
| Regie: | Jean-Pierre Jeunet | ||
| Drehbuch: | Guillaume Laurant | ||
| Jean-Pierre Jeunet | |||
| Produzent: | Claudie Ossard | ||
| Kamera: | Bruno Delbonnel | ||
| Schnitt: | Hervé Schneid | ||
| Céline Kélépikis | |||
| Musik: | Yann Tiersen | ||
| Produktionsdesign: | Aline Bonetto | ||
| Kostüme: | Emma Lebail | ||
| Ton: | Jean Umansky | ||
| Vincent Arnardi | |||
Das Drehbuch zu "Gothika" liegt schon seit letztem Jahr in der Schublade. Seit Januar ist bereits bekannt, welche Schauspielerinnen die Hauptrollen übernehmen werden. Nur der Regisseur stand noch nicht fest. Bis jetzt!
Der französische Regisseur Mathieu Kassovitz wird am Set die Kommondos geben. Kassovits, der auch als Schauspieler in Filmen wie "Die fabelhafte Welt der Amelie" und "Jakob, der Lügner" mitwirkte, inszenierte bereits "Hass" und "Die purpurnen Flüsse". Mit "Gothika" begiebt er sich das erste Mal auf Gruselpfade.
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Die erste Klappe fällt im April.
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