Romantisches, witziges, trickreiches, melancholisches und auch hintersinniges Kinomärchen. http://images.kino.de/flbilder/max01/bf01/bf26/b0126997/b150x150.jpg Die fabelhafte Welt der Amélie

Filmdetails

Die fabelhafte Welt der Amélie

Romantisches, witziges, trickreiches, melancholisches und auch hintersinniges Kinomärchen.


Die fabelhafte Welt der Amélie
Start: 28.03.2002

Originaltitel: Le fabuleux destin d' Amélie Poulain

Komödie / Drama

Frankreich/Deutschland 2001
Laufzeit: 122 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Audrey Tautou
Mathieu Kassovitz
Rufus

Regie: Jean-Pierre Jeunet
Verleih: Prokino (Fox)

Bogey - Box Office Germany Award

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(5 Sterne bei 1 Bewertung)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Amélie (Audrey Tautou) ist als Kind immer allein gewesen. Dafür ist sie mit einer blühenden Fantasie gesegnet. Jetzt, mit Anfang 20, arbeitet sie als Kellnerin in einem Bistro am Montmartre, wo sie ihre verhärmte Kollegin verkuppelt und dem gemeinen Gemüsehändler Streiche spielt. Schließlich verliebt sie sich in den sanften Spinner Nino (Mathieu Kassovitz), dem sie erst einige Rätsel zu lösen aufgibt.

In der ersten Stunde überrollt Jean-Pierre Jeunets wunderbar romantische Ode an die Liebe und Paris den Zuschauer. Dann nimmt der Regisseur ihn mit an Bord und lässt ihn mit der schönsten Kinoheldin seit Jahren schwelgen, durch einen Film, der märchenhafte Züge mit den schönsten Elementen der Nouvelle Vague kreuzt.


Kritik

Romantisches, witziges, trickreiches, melancholisches und auch hintersinniges Kinomärchen.

Großansicht Amélie zerschlägt gerne mit einem Löffel die Karamelschicht auf ihrer Crème Brulé (Foto: Prokino (Fox))

Amélie zerschlägt gerne mit einem Löffel die Karamelschicht auf ihrer Crème Brulé (Foto: Prokino (Fox))

Amélie (Audrey Tautou) ist ein Einzelkind, das ein wenig kränkelt und die Mutter früh durch einen absurden Unfall verliert. Aus Mangel an gleichaltrigen Freunden entwickelt das kleine Mädchen schon früh eine blühende Fantasie.

Mit Anfang 20 hat Amélie einen Job als Kellnerin in einem Bistro am Montmartre und ist umgeben von ziemlich schrägen Typen, die sich mit den kleinen Sorgen des Alltags plagen.

Eines Tages entdeckt Amélie hinter einer Kachel in der Badezimmerwand ihrer Wohnung eine Blechdose, die ein kleiner Junge vor Jahrzehnten dort versteckt hat.

Großansicht Im Schlaf kommen oft die besten Ideen (Foto: Prokino (Fox))

Im Schlaf kommen oft die besten Ideen (Foto: Prokino (Fox))

Charmante Überraschung

Als sie dem inzwischen gealterten Mann sein Schatzkästchen zurückgibt und ihn damit zu Tränen rührt, beschließt Amélie, fortan helfend in das Schicksal ihrer Mitmenschen einzugreifen. Nur als es um das eigene Liebesglück geht, scheint ihr Talent zu versagen.

Frankreichs Regiemeister Jean-Pierre Jeunet ("Delicatessen", "Alien - Die Wiedergeburt") verlässt das Reich des Düsterhorrors und beschert der internationalen Filmgemeinde mit dieser federleichten, in strahlende Farben getauchten und bezaubernd charmant dargebotenen Fantasykomödie die große Überraschung des Kinojahres 2001. Hauptdarstellerin Audrey Tautou ist die Entdeckung des Films und lohnt allein das Ansehen.

Die fabelhafte Welt der Amélie

Darsteller:  Audrey Tautou   als Amélie Poulain
  Mathieu Kassovitz   als Nino Quincampoix
  Rufus   als Raphael Poulain
  Yolande Moreau   als Madeleine Wallace
  Artus de Penguern   als Hipolito
  Urbain Cancelier   als Collignon
  Dominique Pinon   als Joseph
  Maurice Bénichou   als Bretodeau
  Claude Perron   als Eva
  Michel Robin   als Vater Collignon
  Isabelle Nanty   als Georgette
  Claire Maurier   als Suzanne
  Clotilde Mollet   als Gina
  Serge Merlin   als Dufayel
  Jamel Debbouze   als Lucien
  Lorella Cravotta   als Amandine Poulain
  Armelle   als Philomčne
  Flora Guiet   als Amelie (acht Jahre)
  Amaury Barbault   als Nino als Kind
  Jean Darie   als Der Blinde
  Ticky Holgado   als Fotoautomaten-Mann
  Andrée Damant   als Mutter Collignon
  Frankie Pain   als Kiosk-Frau
 
Regie:  Jean-Pierre Jeunet  
Drehbuch:  Guillaume Laurant  
  Jean-Pierre Jeunet  
Produzent:  Claudie Ossard  
Kamera:  Bruno Delbonnel  
Schnitt:  Hervé Schneid  
  Céline Kélépikis  
Musik:  Yann Tiersen  
Produktionsdesign:  Aline Bonetto  
Kostüme:  Emma Lebail  
Ton:  Jean Umansky  
  Vincent Arnardi  

Kassovits macht "Gothika"

Das Drehbuch zu "Gothika" liegt schon seit letztem Jahr in der Schublade. Seit Januar ist bereits bekannt, welche Schauspielerinnen die Hauptrollen übernehmen werden. Nur der Regisseur stand noch nicht fest. Bis jetzt!

Sorgt f&uuml;r Grusel-Effekte:<br />Mathieu Kassovitz

Sorgt für Grusel-Effekte:
Mathieu Kassovitz

Der französische Regisseur Mathieu Kassovitz wird am Set die Kommondos geben. Kassovits, der auch als Schauspieler in Filmen wie "Die fabelhafte Welt der Amelie" und "Jakob, der Lügner" mitwirkte, inszenierte bereits "Hass" und "Die purpurnen Flüsse". Mit "Gothika" begiebt er sich das erste Mal auf Gruselpfade.

Der Film handelt von einer Kriminalpsychologin, die eines Tages in dem Gefängniskrankenhaus erwacht, in dem sie angestellt ist. Sie ist eines Mordes angeklagt - kann sich aber an nichts mehr erinnern. Fieberhaft beginnt sie, sich selbst zu therapieren. Doch ihre eigene Diagnose lässt sie verzweifeln: Hat sich wirklich ein Dämon ihres Verstandes bemächtigt?

Die Rolle der Kriminalpsychologin übernimmt keine Geringere als Oscar-Preisträgerin Halle Berry. Penelope Cruz, die Lebensgefährtin von Tom Cruise, wird sich mit Berry ein Krankenhauszimmer teilen.

Die erste Klappe fällt im April.

Star

Audrey Tautou

Als süße Fee und guter Engel von Montmartre eroberte Audrey Tautou mit ihrem bezaubernden Lächeln, kecken Antlitz und neugierigen Kulleraugen...

Star

Mathieu Kassovitz

Sein zweiter Spielfilm als Regisseur explodierte 1995 als bis dahin nicht gesehener Trip in die "banlieue" von Paris, die Bannmeile...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

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    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

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