Torwart Josef Bloch beleidigt während eines Fußballspiels den Schiedsrichter und muss den Platz verlassen. Er bleibt in Wien, wohnt im Hotel, streift ziellos durch die Stadt, geht ins Kino. Bloch verbringt die Nacht mit der Kinokassiererin, die er am Morgen erwürgt. Er fährt mit dem Bus ins Burgenland, streitet mit Bauernburschen im Wirtshaus, versucht vergeblich, mit der früheren Geliebten ein neues Verhältnis anzufangen, verfolgt in der Zeitung die Fahndung der Polizei. Bloch besucht ein Fußballspiel, der Torwart hält. Bloch lächelt.
Kein Fußballfilm, kein Krimi. Wim Wenders setzt die in der damaligen Literaturkritik hoch geschätzte Erzählung von Peter Handke als eigenständige Deutung um. Erstmals dreht er in Farbe nach einem festen Drehbuch. Die Liebe zum Hollywood-Film überträgt er unter Umgehung von Spannungsdramaturgien in eine in der Entwicklung begriffene neue Bildsprache langer geduldiger Einstellungen. Den im Kino laufenden Film "Das Zittern des Fälschers" (Patricia Highsmith) gibt es nicht.
| Darsteller: | Arthur Brauss | ||
|---|---|---|---|
| Kai Fischer | |||
| Erika Pluhar | |||
| Libgart Schwarz | |||
| Marie Bardischewski | |||
| Michael Toost | |||
| Bert Fortell | |||
| Edda Köchl | |||
| Wim Wenders | |||
| Regie: | Wim Wenders | ||
| Drehbuch: | Wim Wenders | ||
| Produzent: | Thomas Schamoni | ||
| Kamera: | Robby Müller | ||
| Musik: | Jürgen Knieper | ||
Mit über 170 Film- und TV-Rollen kann der 1936 in Augsburg geborene Arthur Brauss eine der reichhaltigsten Filmografien des deutschen Films...
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