Drama über die Rettungsaktion dreier Grauwale 1988, die eine Zusammenarbeit der Supermächte USA und UdSSR erforderte. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto49/11490520/b150x150.jpg Der Ruf der Wale

Filmdetails

Der Ruf der Wale

Drama über die Rettungsaktion dreier Grauwale 1988, die eine Zusammenarbeit der Supermächte USA und UdSSR erforderte.


Der Ruf der Wale
Start: 16.02.2012

Originaltitel: Big Miracle

Drama

USA 2011
Laufzeit: 107 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Drew Barrymore
John Krasinski
Kristen Bell

Regie: Ken Kwapis
Verleih: Universal

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Inhalt

1988 widerfährt dem kleinen Innuit-Städchen Point Barrow eine Sensation: Drei kalifornische Grauwale haben sich in den Eismassen verirrt und finden ohne Hilfe ihren Weg nicht heraus. Das ruft nicht nur Tausende von Schaulustigen auf den Plan, sondern auch Lokalreporter Adam Carlson, die Tierschützerin Rachel Kramer sowie die damaligen politischen Machthaber der USA und UdSSR. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass den Tieren geholfen wird und trotz politischer Komplikationen eine Zusammenarbeit bei dem Vorhaben zustande kommt.


Kritik

Der Ruf der Wale

Mit einem All-Star-Cast ausgestattetes Natur-, Medien- und Politspektakel, das auf sympathisch-witzige Weise einen wahren Fall aus den Achtzigerjahren aufrollt.

Die historische verbriefte Rettungsaktion dreier Grauwale, die sich 1988 im Norden Alaskas zwischen den Eismassen verirrt hatten, hätte man als rührseliges, sentimentales Drama inszenieren können. Doch Regisseur Ken Kwapis kommt nicht von ungefähr vom Komödienfach ("Lizenz zum Heiraten", "Er steht einfach nicht auf Dich") und kann der per se tragischen Geschichte einige sehr humorvolle Seiten abgewinnen.

Im Zentrum des Geschehens steht ein verschlafenes Inuit-Dörfchen, das plötzlich in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerät, als ein Lokalreporter einen Bericht über eine dreiköpfige Walfamilie filmt, die vom Packeis eingeschlossen ist. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und mit einem Mal sind nicht nur die Medien und eine umtriebige Greenpeace-Aktivistin, sondern auch ein mächtiger Öl-Baron und sogar der US-Präsident persönlich, der seinen besten Soldaten schickt, an einer Rettung der mächtigen Meeressäuger interessiert, wenn auch aus völlig unterschiedlichen Motiven.

Kwapis meistert es hervorragend, ein rundes Dutzend Handlungsstränge und Nebenfiguren zu einem großen Ganzen zu verweben und gibt auch den Eingeborenen ein Forum, in dem er die Geschichte, die lose auf Tom Roses Buch "Freeing the Whales: How the Media Created the World's Greatest Non-Event" basiert, aus der Sicht eines elfjährigen Inuit-Jungen (Newcomer Ahmaogak Sweeney) erzählt. Der gerissene kleine Bengel versteht es auch, aus dem Wal-Tourismus Kapital zu schlagen, was zu einigen sehr witzigen Situationen führt. Neben dem Culture Clash kommt es auch zu einem politischen Aufprall der Supermächte. Denn in allerletzter Sekunde muss die US-Regierung einen russischen Eisbrecher um Hilfe bitten, was damals, inmitten des Kalten Krieges, einer mittleren Sensation gleichkam, aus heutiger Sicht jedoch und mit dem entsprechenden Abstand mit viel Amüsement betrachtet werden kann.

Wenn man dem Film überhaupt etwas vorwerfen will, dann sind es die CGI-Wale, die zum Teil etwas unrealistisch wirken, wenn sie ihre mächtigen Köpfe aus dem Eisloch stecken. Sehr berührend ist jene Szene, in der die von Drew Barrymore verkörperte Umwelt-Kämpferin zu den Tieren hinabtaucht, um eines davon von einem Fischernetz zu befreien.

Während sich das ältere Publikum darüber hinaus an einer hochkarätigen Besetzung, aus der John Krasinski als sympathischer Reporter, Ted Danson als berechnender Ölmagnat und Vinessa Shaw als rechte Hand des US-Präsidenten (Reagan) herausragen, erfreuen wird, dürfte den jüngeren Zuschauern das knapp zweistündige Natur-, Medien- und Politikspektakel inklusive Love Story zwischen Barrymore und Krasinski ein wenig zu lang geraten sein. Es lohnt sich auf jeden Fall, den Abspann abzuwarten, denn hier werden aus Archivmaterial die realen Vorbilder, die für die Figuren von "Der Ruf der Wale" dienten, ihren Schauspielern gegenübergestellt. lasso.

Der Ruf der Wale

Darsteller:  Drew Barrymore   als Rachel Kramer
  John Krasinski   als Adam Carlson
  Kristen Bell   als Jill Jerard
  Dermot Mulroney   als Colonel Scott Boyer
  Tim Blake Nelson   als Pat Lafayette
  Vinessa Shaw   als Kelly Meyers
  Ted Danson   als J.W. McGraw
  Stephen Root   als Governeur Haskell
 
Regie:  Ken Kwapis  
Drehbuch:  Jack Amiel  
  Michael Begler  
Produzent:  Steve Golin  
  Michael Sugar  
  Tim Bevan  
  Eric Fellner  
Ausf. Produzent:  Liza Chasin  
  Debra Hayward  
  Stuart M. Besser  
  Paul Green  
Buchvorlage:  Thomas Rose  
Kamera:  John Bailey  
Schnitt:  Cara Silverman  
Musik:  Cliff Eidelman  
Produktionsdesign:  Nelson Coates  
Kostüme:  Shay Cunliffe  
Casting:  Mary Gail Artz  
  Shani Ginsberg  

Star

Drew Barrymore

"Nach Hause telefonieren" machte sie an der Seite von Knuddel-Alien "E.T." berühmt. Aus der Hollywood-Schauspielerfamilie Barrymore (...

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