Ulrich Matthes
August Diehl
Hilmar Thate
Regie: Volker Schlöndorff
Verleih: Progress (Central)
Um seinen Bischof von den Vorteilen der Kollaboration mit den Deutschen zu überzeugen, gewährt die SS dem im Konzentrationslager Dachau einsitzenden, luxemburgischen Pfarrer Abbé Henri Kremer (Ulrich Matthes) neun Tage Hafturlaub. Ist er erfolgreich, lockt die Freiheit, sollte er zu fliehen versuchen, werden seine Mitgefangenen im sogenannten Pfarrerblock sterben. Täglich muss er sich bei dem gebildeten Gestapo-Chef Untersturmführer Gebhardt (August Diehl) melden. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich ein intellektuelles Duell.
Dieses mit geschliffenen Dialogen nicht geizende Historiendrama von Volker Schlöndorff ("Die Blechtrommel") basiert auf den Tagebuchaufzeichnungen des Paters Jean Bernard.
Volker Schlöndorff is back mit einem Drama über den Kampf von Moral, Macht und Zivilcourage.
Neun Tage, die Leben oder Tod bedeuten: Der luxemburgische Priester Henri Kremer (Ulrich Matthes) bekommt Urlaub vom KZ, um den Bischof von einer Kollaboration mit den deutschen Besatzungsmächten zu überzeugen. Bei einem Fluchtversuch werden jedoch seine Glaubensbrüder im KZ umgebracht. SS-Chef Gebhard (August Diehl), ein politisch durchtriebener Verführer, versucht, ihn wankelmütig zu machen.
Wenn es im Film um Holocaust, Nazis und Drittes Reich geht, geht es oft auch um das vorsichtige Austarieren zwischen Politik, Nazi-Gräuel und Gefühl - eine gefährliche Gratwanderung, die Volker Schlöndorff in seinem zutiefst aufwühlenden Drama glänzend meistert.
Die glaubhaften Gegenspieler Ulrich Matthes und August Diehl ergänzen sich wie zwei Seiten einer Medaille, Gut und Böse, Täter und Opfer prallen aufeinander in brillant ausgefeilten Dialogen, die schon allein den Kinobesuch lohnen. Ein packender Film zum Thema Zivilcourage.
| Darsteller: | Ulrich Matthes | als Abbé Henri Kremer | |
|---|---|---|---|
| August Diehl | als Untersturmführer Gebhardt | ||
| Hilmar Thate | als Bischof Philipp | ||
| Bibiana Beglau | als Marie Kremer | ||
| Germain Wagner | als Roger Kremer | ||
| Jean-Paul Raths | als Raymond Schmitt | ||
| Ivan Jirik | als Armando Bausch | ||
| Karel Hromadka | als Pater Laurant Koltz | ||
| Miroslav Sichmann | als Pater Marcel Bour | ||
| Adolf Filip | als Professor Klimek, Krakau | ||
| Vladimir Fiser | als Bischof Kozal | ||
| Peter Varga | als Jozef | ||
| Petr Janis | als Pater Nansen | ||
| Zdenek Pechácek | als Lagerführer | ||
| Vaclav Kratky | als SS-Mann | ||
| Marcel Svidrman | als Gestapomann | ||
| Karel Dobrý | als Bertram | ||
| Götz Burger | als Generalvikar Gerard Mersch | ||
| Michael König | als Gauleiter Simon | ||
| Vladimir Gut | als Kapo in Kleiderablage | ||
| Regie: | Volker Schlöndorff | ||
| Drehbuch: | Andreas Pflüger | ||
| Eberhard Görner | |||
| Produzent: | Prof. Jürgen Haase | ||
| Ausf. Produzent: | Wolfgang Plehn | ||
| Jean Vanolst | |||
| Milos Remen | |||
| Buchvorlage: | Jean Bernard | ||
| Kamera: | Tomas Erhart | ||
| Schnitt: | Peter R. Adam | ||
| Produktionsdesign: | Ari Hantke | ||
| Jaromir Svarc | |||
| Kostüme: | Jarmila Konecná | ||
| Ton: | Gunnar Voigt | ||
| Casting: | Ulrike Haase | ||
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