Originaltitel: The King and I
USA 1956
Deborah Kerr
Yul Brynner
Rita Moreno
Regie: Walter Lang
Verleih: Fox
Die junge englische Witwe Anna Leonowens begibt sich Mitte des 19. Jahrhunderts mit ihrem Sohn Louis an den Hof des Königs von Siam, um dessen Kinder zu unterrichten. Ziemlich schnell stellt sich heraus, dass der der Vielweiberei fröhnende König nur wenige von Annas Ansichten teilt. Während sich beide an Starrköpfigkeit zu überbieten versuchen, kann Anna seinen Respekt und seine Zuneigung gewinnen und einen mäßigenden Einfluss auf ihn ausüben.

Aufwändige Verfilmung eines heiteren Musicals von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II, das auf einem autobiografischen Roman und dem Film "Anna und der König von Siam" (1946) beruht. Yul Brynner begeisterte als König in der 1951 auf dem Broadway uraufgeführten Version mit kahl rasiertem Kopf ebenso wie hier in der Verfilmung, für die er mit einem von fünf Oscars für den Film ausgezeichnet wurde. Dank ihrer aufwändigen, bis zu 20 Kilo schweren Kostüme nahmn Deborah Kerr, deren Singstimme von Marni Nixon synchronisiert wurde, bei den Dreharbeiten mehr als 6kg ab.
| Darsteller: | Deborah Kerr | ||
|---|---|---|---|
| Yul Brynner | |||
| Rita Moreno | |||
| Martin Benson | |||
| Terry Saunders | |||
| Rex Thompson | |||
| Carlos Rivas | |||
| Regie: | Walter Lang | ||
| Drehbuch: | Ernest Lehman | ||
| Produzent: | Charles Brackett | ||
| Kamera: | Leon Shamroy | ||
| Musik: | Richard Rodgers | ||
| Alfred Newman | |||
| Ken Darby | |||
| Produktionsdesign: | Lyle Wheeler | ||
| John DeCuir | |||
| Walter M. Scott | |||
| Paul S. Fox | |||
| Kostüme: | Irene Sharaff | ||
| Ton: | Carl Faulkner | ||
In den USA gab es sie schon seit Anfang der 30er Jahre, doch erst als sie dort extrem populär wurden, schwappte die Welle auch zu uns.
Am 31. März 1960 eröffnete das erste Autokino Europas in Neu-Isenburg in der Nähe von Frankfurt am Main. Zur feierlichen Einweihung wurde "Der König und ich" mit Yul Brynner und Deborah Kerr gezeigt. Wie romantisch, so ganz unter freiem Himmel.
Eine tolle Erfindung waren die Drive-Ins für Familien, die ihre zappeligen Kinder im eigenen Auto besser unter Kontrolle hatten oder sie zum Spielen auf die anliegenden Tummelplätze schicken konnten. Begeisterung machte sich aber vor allem unter den jungen Pärchen breit. Ungestört von den anderen Kinobesuchern konnten sie sich im Auto näher kommen. Das begehrteste Genre war dabei der Horrorfilm, bei dem der Herr die Dame des öfteren schützend in den Arm nehmen durfte.
Der anfängliche Hype flaute jedoch mit dem Wachstum des Video- und DVD-Marktes bald wieder ab. In den wenigen übrig geblieben Autokinos in Deutschland treffen sich inzwischen überwiegend Auto- und 50er-Jahre-Liebhaber.
Sie wälzt sich mit Burt Lancaster wonnig in der Brandung einer Hawaii-Insel und wurde damit in "Verdammt in alle Ewigkeit" - mit einer zu der...
Seine Mischung aus Virilität und Vitalität, die erotische Anziehungskraft, die aus seinem kahlen Schädel erwuchs, und die überlebensgroßen...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.