Originaltitel: August Rush
USA 2007
Freddie Highmore
Keri Russell
Jonathan Rhys Meyers
Regie: Kirsten Sheridan
Verleih: Tobis
Der sensible elfjährige Evan (Freddie Highmore) lebt seit seiner Geburt in einem Waisenhaus in Neu-England und wird von allen als Freak gehänselt, weil er behauptet, seine Eltern hören zu können. Eines Tages kann er den Spott nicht mehr ertragen und reißt aus, um in New York Hilfe bei einem Sozialarbeiter zu finden, verliert aber die Adresse. Ein junger Straßenmusikant nimmt ihn mit in ein altes Theater, wo ein cleverer Wirrkopf (Robin Williams) Kinder musikalisch fördert und für sich arbeiten lässt.
Gefühlvolle Ballade für alle, die sich den Glauben an Wunder bewahrt haben: Das moderne Märchen von Kirsten Sheridan um einen Hochbegabten bezaubert mit viel Gefühl und Musik, den Kulissen New Yorks und einem charmanten jungen Hauptdarsteller.
Anrührend, romantisch und magisch: Vor faszinierender New York-Kulisse findet ein musikalisch begabter Waisenjunge durch die Kraft der Musik seine Eltern.
Es funkt sofort zwischen Lyla (Keri Russell), der jungen Ausnahme-Cellistin, und dem irischen Rocksänger Louis (Jonathan Rhys-Meyers, der all seine Songs selbst performt!), als sie sich auf dem Dach eines Wolkenkratzers im Greenwich Village begegnen. Beide haben ein erfolgreiches Konzert gegeben und sind nun auf derselben Party gelandet. Eine einzige, magische Nacht, die für beide alles verändert.
Sie wollen sich wiedersehen, doch Lylas ehrgeiziger Vater hat nur die Karriere seiner Tochter im Auge und verhindert das Rendezvous. Für Louis bricht eine Welt zusammen, er glaubt, Lyla wolle nichts mehr von ihm wissen und hängt seine Musikerkarriere an den Nagel. Die Nacht ist auch sonst nicht ohne Folgen geblieben: Lyla ist schwanger, freut sich auf ihr Baby, aber als sie in einen Autounfall verwickelt wird, lässt ihr Vater sie in dem Glauben, sie habe eine Fehlgeburt erlitten ...
Seit genau elf Jahren und 16 Tagen lebt der kleine Evan (herzerwärmend: Jungstar Freddie Highmore aus "Wenn Träume fliegen lernen") im Waisenhaus. Seine Kumpels hänseln ihn als Spinner, weil er unerschütterlich daran glaubt, dass seine Eltern irgendwo auf ihn warten, er muss sich nur bemerkbar machen. Und so folgt Evan der Stimme seines Herzens und reißt aus.
Er strandet allein im Big Apple. Am Washington Square trifft er einen etwa gleichaltrigen Straßenmusikanten. Er folgt ihm in ein altes Theater, wo "Direktor" Wizard (zwielichtig: Robin Williams) die Talente obdachloser Kids fördert - und für seine Zwecke nutzt.
Wizard erkennt sofort die musikalische Gabe des Neulings, und schon bald steht auch Evan in den Straßen New Yorks, um die Passanten mit seiner Musik zu verzaubern. Doch klingende Münzen in seinem Gitarrenkasten interessieren Evan nicht, er spielt, damit seine Eltern den Klang seiner Musik hören und zu ihm finden. Zur gleichen Zeit erfährt Lyla von ihrem sterbenskranken Vater, dass ihr Kind seinerzeit nicht gestorben ist. Sofort macht sie sich auf die Suche, die Spur führt nach New York.
Und auch Louis wird klar, dass er die Trennung von Lyla nie ganz verwunden hat und sie endlich wieder finden muss. So scheint es, als ob das Schicksal in New York für alle eine ganz besondere Überraschung bereit hält...
Es geht um nichts weniger als Verlust, Hoffnung und die Suche nach Liebe in diesem berührenden Film, der verzaubert und an eine bessere Welt glauben lässt. Die Klänge und Rhythmen des begeisternden Soundtracks untermalen den Reiz dieses magischen Märchens.
Wie auf einer Wolke aus Fantasie und Gefühl schweben die hochkarätigen Schauspieler durch die romantische Geschichte. Das ist herzergreifend schön. Ein echtes Weihnachtsmärchen.
| Darsteller: | Freddie Highmore | als Evan "August Rush" Taylor | |
|---|---|---|---|
| Keri Russell | als Lyla Novacek | ||
| Jonathan Rhys Meyers | als Louis Rush | ||
| Terrence Howard | als Richard Jeffries | ||
| Robin Williams | als Wizard | ||
| William Sadler | als Thomas Novacek | ||
| Marian Seldes | als Dekan | ||
| Mykelti Williamson | als Reverend James | ||
| Aaron Staton | als Nick | ||
| Alex O'Loughlin | als Marshall | ||
| Regie: | Kirsten Sheridan | ||
| Drehbuch: | Nick Castle | ||
| Jim Hart | |||
| Produzent: | Richard B. Lewis | ||
| Ausf. Produzent: | Ralph Kamp | ||
| Louise Goodsill | |||
| Robert Greenhut | |||
| Miky Lee | |||
| Lionel Wigram | |||
| Kamera: | John Mathieson | ||
| Schnitt: | William Steinkamp | ||
| Musik: | Mark Mancina | ||
| Produktionsdesign: | Michael Shaw | ||
| Kostüme: | Frank Fleming | ||
| Casting: | Cathy Sandrich Gelfond | ||
| Amanda Mackey Johnson | |||
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