Originaltitel: Firestarter
USA 1983
David Keith
Drew Barrymore
Heather Locklear
Regie: Mark L. Lester
Verleih: UIP
Andy und Vicky lernen sich an der Universität kennen, wo sie beide als Versuchskaninchen an einem Experiment teilnehmen, bei dem sie eine Chemikalie namens "LOT-6" schlucken. Sie heiraten und bekommen eine Tochter, Charlie. Bei Charlie wirkt sich die mysteriöse Chemikalie in der Art aus, dass sie mit ihren Gedanken Feuer legen kann. Der Geheimdienst, der seinerzeit das Experiment durchführen ließ, möchte nun die gesamte Familie beseitigen. Aber man hat die Rechnung ohne die feurige Charlie gemacht.

"Feuerteufel" war in seinem Produktionsjahr bereits der fünfte Film nach einem Bestseller von Stephen King. Für eine Verfilmung schien auch "Feuerkind" eigentlich wie geschaffen - actionreich, mit gradliniger Handlung, wenigen inneren Monologen. Zusammen mit Drehbuchautor Stanley Mann schrieb King das Drehbuch, das sich eng an der Vorlage orientierte. Deren wilder Feuerzauber veranlasste allerdings wiederum Regisseur Mark Lester dazu, sich mehr den Effekten als den Figuren zu widmen. All das Feuer, Schutt und Asche sind jedoch auf Dauer sehr ermüdend.
| Darsteller: | David Keith | ||
|---|---|---|---|
| Drew Barrymore | |||
| Heather Locklear | |||
| Martin Sheen | |||
| Freddie Jones | |||
| George C. Scott | |||
| Regie: | Mark L. Lester | ||
| Drehbuch: | Stanley Mann | ||
| Buchvorlage: | Stephen King | ||
| Kamera: | Giuseppe Ruzzolini | ||
"They never come back - Sie kommen niemals zurück!"
Das sagt man über entthronte Boxweltmeister. Und ebenso scheint dieses Sprichwort auch für Autoren und Schriftsteller in Hollywood zu gelten. Eine gewisse Zeit sind sie das neue heiße Ding, deren Stoffe eher heute als morgen verfilmt werden müssen, dann ist der Run auch schon wieder vorbei.
Raymond Chandler, John Le Carré und Tom Clancy sind im Grunde keine wirklichen Ausnahmen, denn ihr literarisches Schaffen ist zeitlos, einen Hype gab es um sie nie so richtig. Zumindest nicht in dem Ausmaß wie um Nick Hornby, Helen Fielding oder Joanne K. Rowling. Sie waren immer solide, ganz nach dem Motto: Immer verfilmbar, hat aber auch morgen noch Zeit.
Eine echte Ausnahme dagegen ist Stephen King. Seit der ersten Romanadaption, "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" stürzten sich die Hollywood-Produzenten förmlich auf alle nur zu ergatternden Filmrechte, die der stille und zurückgezogen lebende Horrorschriftsteller veräußerte.
Meisterwerke wie Stanley Kubricks "Shining" mit dem furchterregenden Jack Nicholson, oder auch "Misery" mit Kathy Bates und "Friedhof der Kuscheltiere" fanden so ihren Weg auf die Leinwand. Ihr kommerzieller Erfolg war es dann auch, der die Produzenten anfeuerte, Kings weniger horrorlastige Geschichten zu verfilmen.
"Nach Hause telefonieren" machte sie an der Seite von Knuddel-Alien "E.T." berühmt. Aus der Hollywood-Schauspielerfamilie Barrymore (...
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