Originaltitel: The Exorcism of Emily Rose
USA 2005
Laura Linney
Tom Wilkinson
Campbell Scott
Regie: Scott Derrickson
Verleih: Sony Pictures
Eine neunzehnjährige Studentin stirbt bei einer offiziellen Teufelsaustreibung der Katholischen Kirche. Anwältin Erin Bruner (Laura Linney) übernimmt die Verteidigung von Priester Moore (Tom Wilkinson), der das kontroverse Ritual leitete. Moore weigert sich, irgendeine Schuld einzugestehen und möchte im Rahmen der Gerichtsverhandlung seine Sicht der Dinge darlegen. In dem forschen Staatsanwalt Ethan Thomas (Campbell Scott), einem überzeugten Methodisten, finden er und Erin jedoch einen zähen Gegner.
Eher ein nach "Rashomon"-Vorbild verschachteltes Courtroom-Drama als ein typischer Horrorthriller ist dieser lose an wahre Vorkommnisse aus dem Deutschland der 70er Jahre angelehnte, erste Boxoffice-Hit des US-Kino-Herbstes 2005.
Tod durch Teufelsaustreibung: Laura Linney muss vor Gericht die Unschuld eines Priesters beweisen. Packender Thriller mit Horrorelementen.
Emily (Jennifer Carpenter) ist tot. Gestorben, weil sie von Dämonen besessen war. Der Seelsorger Pater Moore (Tom Wilkinson) hatte versucht, das Mädchen mit einem Exorzismus zu retten. Doch die Austreibung schlug fehl - nun steht Moore vor Gericht, Anklage: fahrlässige Tötung. Denn die Justiz glaubt nicht an Geister. Stattdessen heißt es, Emily sei krank gewesen und der Pater habe unverantwortlich gehandelt.
Was sind die Fakten? Was ist Fiktion? Das versucht auch Rechtsanwältin Erin Brunner (Laura Linney) herauszufinden, die den Priester verteidigt. Im Laufe ihrer Recherchen stößt Brunner auf unerklärliche Ereignisse. War Emily tatsächlich in der Hand des Teufels?
Geschickt lässt Regisseur Scott Derrickson die Begebenheiten um den Exorzismus im Zeugenstand Revue passieren. In atmosphärischen Rückblenden erfährt der Zuschauer vom Leidensweg des Mädchens, davon, wie unkontrollierbare Kräfte von ihr Besitz nehmen.
"Der Exorzismus von Emily Rose" basiert auf einer wahren deutschen Geschichte. Ein raffinierter Mix aus Gerichtsdrama und Horrorschocker, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.
| Darsteller: | Laura Linney | als Erin Bruner | |
|---|---|---|---|
| Tom Wilkinson | als Pfarrer Richard Moore | ||
| Campbell Scott | als Ethan Thomas | ||
| Colm Feore | als Karl Gunderson | ||
| Jennifer Carpenter | als Emily Rose | ||
| Mary Beth Hurt | als Richterin Brewster | ||
| Shohreh Aghdashloo | als Dr. Adani | ||
| Joshua Close | als Jason | ||
| Kenneth Welsh | als Dr. Mueller | ||
| Duncan Frazer | als Dr. Cartwright | ||
| JR Bourne | als Ray | ||
| Henry Czerny | als Dr. Briggs | ||
| Steve Archer | als Mann in Bar | ||
| Arlene Belcastro | als Betende Frau | ||
| Regie: | Scott Derrickson | ||
| Drehbuch: | Scott Derrickson | ||
| Paul Harris Boardman | |||
| Produzent: | Tom Rosenberg | ||
| Gary Lucchesi | |||
| Tripp Vinson | |||
| Paul Harris Boardman | |||
| Ausf. Produzent: | André Lamal | ||
| Terry A. McKay | |||
| David McIlvain | |||
| Julie Yorn | |||
| Kamera: | Tom Stern | ||
| Schnitt: | Jeff Betancourt | ||
| Musik: | Christopher Young | ||
| Produktionsdesign: | David Brisbin | ||
| Sandi Tanaka | |||
| Kostüme: | Tish Monaghan | ||
| Ton: | Rob Young | ||
| Casting: | Nancy Nayor | ||
| Kelly Wagner | |||
| Stuart Aikins | |||
| Sean Cossey | |||
Endlich soll das Epos "Paradise Lost", einer der begehrtesten Stoffe in Hollywood, verfilmt werden. Regisseur Scott Derrickson inszeniert die Schlacht der Erzengel - ein Krieg zwischen Gottes Streitkräften und Satans Armeen im Himmel.
Für die Rolle des Luzifer sind dabei James Bond-Darsteller Daniel Craig und Heath Ledger, zuletzt im Oscar-Abräumer "Brokeback Mountain" zu sehen, im Gespräch. Welcher der beiden Topstars letztlich den Dreizack schwingen wird, um mit seinen abtrünnigen Gefährten das Himmmelsreich zu erstürmen, ist noch offen.
Regie führen soll jedenfalls Scott Derrickson, der sich bereits mit "Der Exorzismus von Emily Rose" in teuflischen Gefielden bewegt hat. Nun obliegt dem Filmemacher die spannende Aufgabe, die vielleicht größte Schlacht aller Zeiten zwischen Gut und Böse auf die Leinwand zu bringen.
John Miltons Epos "Paradise Lost" aus dem 17. Jahrhundert bildet die Vorlage und hat vielleicht ähnliches Potenzial wie "Der Herr der Ringe". Das biblische Versepos inspirierte bereits Filme wie "Star Wars" von George Lucas oder "Im Auftrag des Teufels" mit Al Pacino.
Die Drehbuchautoren Philip de Blasi, Byron Willinger und der Produzent Vincent Newman haben das in ungereimten Versen verfasste "Paradise Lost" entstaubt und filmreif gemacht. Vincent Newman erklärt: "Letztendlich wird es ein Kriegsfilm." Im Mittelpunkt des Geschehens stünden die Schlacht der Erzengel, der Fall Satans und der Triumph Gottes.
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