Originaltitel: Little Man Tate
USA 1991
Dianne Wiest
Jodie Foster
Harry Connick jr.
Regie: Jodie Foster
Verleih: Columbia Tristar
Der siebenjährige Fred Tate ist ein Genie. Mit einem Jahr konnte er lesen, mit vier schrieb er Gedichte, heute löst er komplizierte Rechenaufgaben, malt Aquarelle und spielt meisterlich Klavier. Trotzdem versucht seine alleinerziehende Mutter Dede, ihm ein seinem Alter angemessenes Leben zu bieten. Doch eines Tages lädt die Psychologin Jane Grierson den kleinen Fred zu einem Trainingsprogramm für überdurchschnittlich begabte Kinder ein. Schweren Herzens läßt Dede ihren Sohn ziehen. Trotzdem ist sie nicht gewillt, die Erziehung anderen zu überlassen - und mit einem Mal buhlen zwei Frauen um die Gunst des Wunderkinds. Am Ende aber ist es Fred, der über seinen weiteren Werdegang entscheidet.

Wunderkinder werden in unserer Gesellschaft wie Aussätzige behandelt. Diese These stellt die Ausnahme-Darstellerin Jodie Foster ("Das Schweigen der Lämmer") in ihrem Regie-Debüt auf. Doch ihr Porträt eines Genies ist keinesfalls eine trockene Biographie. Überaus einfühlsam, ja fast zärtlich schildert sie das Schicksal ihres kleinen Helden, nicht ohne an den richtigen Stellen eine charmant-humorvolle Note einzustreuen. Der zehnjährige Filmneuling Adam Hann-Byrd ist als Fred eine Entdeckung, Dianne Wiest als Psychologin treffend kühl-berechnend und Jodie Foster als Dede bestechend kämpferisch und sensibel zugleich. Der Kino-Erfolg wird auch auf Video ein kleines Zuschauer-Wunder bewirken.
| Darsteller: | Dianne Wiest | ||
|---|---|---|---|
| Jodie Foster | |||
| Harry Connick jr. | |||
| David Hyde Pierce | |||
| Adam Hann-Byrd | |||
| P. J. Ochlan | |||
| Debi Mazar | |||
| George Plimpton | |||
| Regie: | Jodie Foster | ||
| Drehbuch: | Scott Frank | ||
| Produzent: | Scott Rudin | ||
| Peggy Rajski | |||
| Kamera: | Mike Southon | ||
| Musik: | Mark Isham | ||
In der neuen Komödie "The Beaver" führt Jim Carrey hitzige Diskussionen mit seinem besten Freund - einer Stoffpuppe in Bibergestalt.
Spielt in seiner neuen Komödie mal wieder einen ganz schrägen Vogel: Jim Carrey (Foto: Kurt Krieger)
Eines der derzeit heißesten Drehbücher Hollywoods lässt die Filmmetropole Kopf stehen. Geschrieben hat es Kyle Killen, der damit momentan die Liste der besten noch zu produzierenden Filme anführt. Dementsprechend groß ist das Interesse der Stars. Ganz vorne dabei: Jim Carrey. In der durchgeknallten Komödie geht es um die Beziehung zwischen einem Mann und dessen bestem Freund - einer Handpuppe in Bibergestalt! Mit dem Stoffnager spricht er und behandelt ihn wie einen Kumpel.
Das Ganze soll eine Mischung aus "Being John Malkovich" und "Lars und die Frauen" sein. Nachdem zu Beginn Jay Roach als heißer Kandidat für den Regiestuhl gehandelt wurde, zeichnet sich nun Jodie Foster als Chefin im Ring ab. Die 46-Jährige feierte mit "Das Wunderkind Tate" und "Familienfest - und andere Schwierigkeiten" beachtliche Regieerfolge. Für Carrey wäre es in diesem Jahr ein weiteres Projekt nach "Disney's Eine Weihnachtsgeschichte", "I Love You Phillip Morris" und "The Three Stooges".
Eine der Großen des amerikanischen Theaters und dort mehrfach ausgezeichnet, fand die leicht rundliche Dianne Wiest (geb. 1948) im Film ihre...
Jodie Foster, geboren in Los Angeles, Kalifornien, machte bereits in sehr jungen Jahren auf sich aufmerksam: Als Dreijährige zeigte sie in...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.