Horror / Thriller http://images.kino.de/flbilder/max09/mbiz09/mbiz49/z0949512/b150x150.jpg Das Haus der Vergessenen

Filmdetails

Das Haus der Vergessenen

Start: 09.01.1992


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Inhalt

Die mittellose Familie des kleinen Fool soll von ihren herzlosen Vermietern an die frische Luft gesetzt werden. Durch einen Einbruch ins Haus der Vermieter, in dem sich ein Geldschatz befinden soll, will der 13jährige Junge die Familie von ihrer Misere befreien. Doch einmal im schwer befestigten Haus, gibt es kein Entkommen mehr: Das inzestuöse, kannibalistische Vermietergeschwisterpaar hält in seiner Festung heranwachsende Kinder im Keller als Gefangene. Nur mit Hilfe des zwischen den Wänden lebenden Roach und der anämischen Alice gelingt Fool die Flucht vor den Verrückten. Mit der unterdrückten Nachbarschaft kehrt er zurück, um Alice und die Kinder im Keller zu retten.


Kritik

Horrormeister Wes Craven ("Nightmare On Elm Street", "Shocker") zeigte sich im Erfinden alptaumhafter Szenarien noch nie verlegen. Auch in seiner neuesten, gotisch anmutenden Gruselmär vom verfluchten Haus spielt er gekonnt mit den Urängsten der Menschen. Dabei übt er mit seiner originellen Schreckensfingerübung unverhohlen Kritik am maroden wirtschaftlichen Zustand der USA. Kindesmißhandlung und Armut sind die übergeordneten Themen der Horrorhatz durch die Gruselfestung. Wendy Robie und Everett McGill aus "Twin Peaks" als cartoonhaftes Psychopathenpaar sorgen für die nötige Spannung und ironische Brechungen. Ein Fall für die vorderen Chartränge.

Das Haus der Vergessenen

Darsteller:  Brandon Adams   als Pointdexter
  Everett McGill   als Mann/Dad
  Wendy Robie   als Frau/Mom
  A.J. Langer   als Alice
  Ving Rhames   als Leroy
  Bill Cobbs   als Großvater Booker
  Kelly Jo Minter   als Ruby
  Sean Whalen   als Roach
  Jeremy Roberts   als Spenser
  Connie Marie Brazelton   als Mary
  John Hostetter   als Polizist
  John Mahon   als Sergeant
  Yan Birch  
  Michael Kopelow  
 
Regie:  Wes Craven  
Drehbuch:  Wes Craven  
Produzent:  Marianne Maddalena  
  Stuart M. Besser  
Kamera:  Sandi Sissel  
Schnitt:  James Coblentz  
Musik:  Don Peake  
  Graeme Revell  
Produktionsdesign:  Bryan Jones  
Kostüme:  Ileane Meltzer  
Ton:  Don Summer  

Craven plant Remake von Debütfilm

Mach es noch einmal Wes.

Großansicht Dort möchte niemand gerne wohnen: "Das letzte Haus links" (Foto: Scotia)

Dort möchte niemand gerne wohnen: "Das letzte Haus links" (Foto: Scotia)

Das lässt sich Wes Craven, der Mitbegründer des modernen Horror-Genres, nicht zweimal sagen und plant die Neuverfilmung seines Debüt-Schockers "Das letzte Haus links". Diesen drehte der heute 67-Jährige 1972 im Auftrag von Autokinobesitzern, die billige Produktionen für Double-Feature-Abende brauchten und ihm ein Budget von 90.000 Dollar zur Verfügung stellten.

Im Mittelpunkt des Grusel-Klassikers stehen zwei abenteuerlustige Mädchen, die von brutalen Gangstern erst vergewaltigt und dann umgebracht werden. Die Mörder flüchten in das nächstbeste Haus - und landen im Elternhaus eines ihrer Opfer. Als deren Vater und Mutter realisieren, was mit ihrer Tochter passiert ist und wer sich da in ihrem Heim aufhält, beginnt ein Rachefeldzug sondersgleichen.

Aller guten Dinge sind drei

Die Begründung für die Neuauflage sieht der Regisseur in der Aktualität des Themas. "Die Schlagzeilen sind voll mit Menschen und Nationen, die Rache nehmen und sich damit in einem endlosen Gewaltkreislauf wiederfinden", erklärt Craven, der auch die Wiederverfilmung von "Shocker" und "Das Haus der Vergessenen" in Arbeit hat. "Ich habe mich weit genug von den Filmen gelöst, sodass sich die Remakes wie kleine Enkelkinder anfühlen."

Dann sind wir mal gespannt, ob auch Freddy Krueger bald eine Erneuerung erfährt.

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