Originaltitel: This Means War
USA 2011
Reese Witherspoon
Chris Pine
Tom Hardy
Regie: McG
Verleih: Fox
FDR und Tuck sind Geheimagenten und beste Freunde, die nichts und niemanden zwischen sich kommen lassen - bis sie sich zufällig in dieselbe Frau, die quirlige Marktforscherin Lauren, verlieben. Von diesem Augenblick an gibt es richtig Ärger, die beiden CIA-Asse bekämpfen sich bis aufs Äußerste: mittels High-Tech-Überwachung, modernster Taktik und einem unerschöpflichen Waffenarsenal. Und ganz nebenbei sollen sie auch noch Superverbrecher Heinrich das Handwerk legen, der ihnen gerade bei einem Einsatz in Hongkong ein Schnippchen geschlagen hat.

In McGs rasanter Action-Komödie kämpfen zwei Geheimagenten um das Herz der charmanten Reese Witherspoon und sind bei der Wahl der Waffen wenig zimperlich.
Ein Hochhaus in Hongkong. Im Penthouse steigt eine schicke Party. Loungemusik, Drinks, Kanapees, elegante Frauen und zwei Männer im Smoking. Der eine behauptet Kapitän eines Kreuzfahrtschiffs zu sein, seinen "kleinen Freund" stellt er als Reisekaufmann vor. In Wirklichkeit sind die beiden Top-Agenten. Was sie gleich nachhaltig unter Beweis stellen. Ein Hubschrauber mit Bösewicht Heinrich (sinister: Til Schweiger) nebst schwerbewaffneten Komplizen landet. Es kommt zum wüsten Feuergefecht. Glasscheiben bersten in Zeitlupe, Mobiliar geht zu Bruch. Heinrich bringt sich mit dem Fallschirm in Sicherheit. Clip-Spezialist McG ("Drei Engel für Charlie") ist in seinem Element: High Tech, Action, Spannung.
Es folgt der Tempo-, Schauplatz- und Genrewechsel. FDR und Tuck, gespielt von den "Star Trek"-Helden Chris Pine und Tom Hardy, sind wegen der aus dem Ruder gelaufenen Operation von ihrer Chefin Collins (taff: Angela Bassett) zu Schreibtischarbeit in der New Yorker CIA-Zentrale verdonnert worden. Langeweile pur. Bis sich die beiden besten Freunde aus Versehen in dieselbe Frau verlieben: die ebenso quirlige wie attraktive Marktforscherin Lauren - ideal besetzt mit dem Oscar-prämierten Charmebolzen Reese Witherspoon ("Walk the Line"), die vor lauter Arbeit keine Zeit fürs die Liebe findet. Was macht die moderne Frau da? Sie besucht im Internet eine einschlägige Website. Keine Frage: "Das gibt Ärger".
Ein gut geöltes Buddy-Movie nach bewährtem Rezept. FDR ist der Schönling, der Feingeist, der Ästhet, der die Frauen bekommt. Tuck, der Brite, ein ruppiger Naturbursche, mit dem Herz am rechten Fleck. Der eine bewohnt ein durchgestyltes Apartment mit Dachswimmingpool und Glasboden, der andere ein rustikal eingerichtetes Loft, das gleichzeitig als Garage fürs Motorrad dient. Mit Überwachungskameras und allem nur erdenklichen technischen Schnickschnack kämpfen die Jungs um die Gunst ihrer Herzdame. Dates werden sabotiert, der eine schickt den anderen Mittels Betäubungsbolzen schlafen, der andere terminiert das Tête-à-tête indem er die Wohnung des Kontrahenten flutet. Derweilen die propere Lauren - beraten von Busenfreundin Trish (temperamentvoll: Chelsea Handler): "Mach kein Theater und leg' beide flach - sich bei der Entscheidungsfindung schwer tut.
Vor gut zehn Jahren sollte dieses Projekt, das sehr lose auf dem Mad-Magazine-Comic "Spy vs. Spy" basiert, schon mit Martin Laurence und Chris Rock realisiert werden, nun liegt die turbulente, minutiös durchkalkulierte Materialschlacht endlich vor. Quietschbunt sind Bilder und Produktionsdesign, stimmig Christophe Becks Score, gut harmonieren Pine und Hardy, geschickt balanciert McG (Wort-)Witz und Spektakel - darunter auch eine rasante Autoverfolgungsjagd, die auf einer nicht fertig gestellten Autobahnbrücke ihr jähes Ende findet - aus. Perfekt umgesetztes Blockbuster-Kino ohne (wirkliche) Überraschungen.
geh.
| Darsteller: | Reese Witherspoon | als Lauren Scott | |
|---|---|---|---|
| Chris Pine | als FDR Foster | ||
| Tom Hardy | als Tuck | ||
| Til Schweiger | als FBI Agent Heinrich | ||
| Chelsea Handler | als Trish | ||
| Laura Vandervoort | als Britta | ||
| Kevan Ohtsji | als Sushi Chef | ||
| Angela Bassett | |||
| David Koechner | |||
| Regie: | McG | ||
| Drehbuch: | Timothy Dowling | ||
| Simon Kinberg | |||
| Produzent: | Simon Kinberg | ||
| Brent O'Connor | |||
| James Lassiter | |||
| Will Smith | |||
| Ausf. Produzent: | Michael Green | ||
| Jeff Kwatinetz | |||
| Brent O'Connor | |||
| Buchvorlage: | Timothy Dowling | ||
| Marcus Gautesen | |||
| Kamera: | Russell Carpenter | ||
| Schnitt: | Nicolas de Toth | ||
| Musik: | Christophe Beck | ||
| Produktionsdesign: | Martin Laing | ||
| Kostüme: | Sophie de Rakoff Carbonell | ||
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