Packendes Underdog-Drama um den Fall und Aufstieg des Boxers Jim Braddock während der Depressions-Ära vom "A Beautiful Mind"-Team um Ron Howard. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz35/z0535503/b150x150.jpg Das Comeback

Filmdetails

Das Comeback

Packendes Underdog-Drama um den Fall und Aufstieg des Boxers Jim Braddock während der Depressions-Ära vom "A Beautiful Mind"-Team um Ron Howard.


Das Comeback
Start: 08.09.2005

Originaltitel: The Cinderella Man

Drama / Action

USA 2005
Laufzeit: 145 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Russell Crowe
Renée Zellweger
Paul Giamatti

Regie: Ron Howard
Verleih: Buena Vista

So werten die bisherigen Besucher:

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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lau

Inhalt

Amerika in den frühen 30er Jahren. Jim Braddock (Russell Crowe), einst große weiße Hoffnung im nationalen Boxring, doch seither hauptsächlich verletzt, hat sein letztes Geld in der Wirtschaftskrise verloren und nagt mit Ehefrau Mae (Renee Zellweger) und der dreiköpfigen Kinderschar am Hungertuch. Da bietet sich unverhofft die Chance auf ein Comeback, als der amtierende Vize einen Ersatzgegner braucht.

Nachdem Clint Eastwood den Boxerfilm zur multiplen Oscarreife brachte, kredenzt nun der auch schon hochdekorierte Familienkinospezialist Ron Howard ("Apollo 13", "A Beautiful Mind") seine Variation des amerikanischen Underdog-Traums.


Kritik

Überlebenskampf in Ring und Alltag. Oscar-Regisseur Ron Howard gelingt nach einer wahren Geschichte weit mehr als nur ein packender Boxfilm.

Großansicht Jim Braddock findet Halt bei seiner Frau Mae (Foto: Buena Vista)

Jim Braddock findet Halt bei seiner Frau Mae (Foto: Buena Vista)

Wer vom Mythos Hollywood spricht, denkt nicht an Superhelden und Computertricks. Zur Legende wurde die Traumfabrik mit großen menschlichen Dramen, präzise geschrieben und inszeniert, besetzt mit Stars, die mehr waren als nur bessere Models. Solche Filme sind rar geworden - aber es gibt sie noch. "Das Comeback" ist einer davon.

Auf den ersten Blick erinnert die Geschichte des Underdogs, der sich im Boxring behauptet, an die klassischen Vorbilder - ob "Ring frei für Stoker Thompson" oder "Rocky". Aber dieser Film geht über diese Erzählmuster hinaus. Schon allein deshalb, weil er auf einer realen Biografie beruht.

Großansicht Kampf um den Schwergewichtstitel: Max Baer ist eine tödliche Waffe (Foto: Buena Vista)

Kampf um den Schwergewichtstitel: Max Baer ist eine tödliche Waffe (Foto: Buena Vista)

Die Chance seines Lebens

Anfang der 30er, zur Zeit der großen Wirtschaftskrise, verlor der einstmals gefeierte Schwergewichtskämpfer James J. Braddock (Russell Crowe) seine Lizenz. Mit Müh und Not brachte er seine Familie als Hafenarbeiter durch, ohne ihr die Härten der Armut ersparen zu können. Eine der bewegendsten Szenen des Films zeigt, wie er seine ehemaligen Auftraggeber um Geld anbettelt.

Doch aufgrund glücklicher Zufälle erhielt er die Chance auf neue Kämpfe. Dabei ging es nicht um Geld und Ruhm, sondern um reines Überleben. Und Braddock boxte nicht nur für sich und seine Familie, er verkörperte auch die Hoffnungen von Millionen Arbeitslosen.

Großansicht Ganz ohne Einbußen klappt das Comeback doch nicht (Foto: Buena Vista)

Ganz ohne Einbußen klappt das Comeback doch nicht (Foto: Buena Vista)

Intensive Kämpfe

So zeigt "Das Comeback" das hochemotionale Porträt einer Familie, und es entwirft ein ungeschöntes historisches Panorama. Dabei kommen die Kampfszenen nicht zu kurz. In ihrer Intensität zählen sie sogar zu den besten des Boxfilmgenres.

Regisseur Ron Howard ("Apollo 13") beweist ein Gespür für Nuancen, das weit über die Sentimentalitäten seines "A Beautiful Mind" hinausgeht. In Russell Crowe und Renée Zellweger als Ehepaar Braddock und Drehbuchautor Akiva Goldsman fand er dabei kongeniale Mitstreiter. Für die US-Presse gab es daher nur eine Prognose: Oscar 2006.

Das Comeback

Darsteller:  Russell Crowe   als Jim Braddock
  Renée Zellweger   als Mae Braddock
  Paul Giamatti   als Joe Gould
  Craig Bierko   als Max Baer
  Bruce McGill   als Jimmy Johnston
  Paddy Considine   als Mike Wilson
  Ron Canada   als Joe Jeanette
  David Huband   als Ford Bond
  Connor Price   als Jay Braddock
  Ariel Waller   als Rosemarie Braddock
  Patrick Louis   als Howard Braddock
  Rosemarie Dewitt   als Sara
  Linda Kash   als Lucille Gould
  Nicholas Campbell   als Sporty Lewis
  Gene Pyrz   als Jake
  Alicia Johnston  
  Troy Amos-Ross  
  Mark Simmons  
  Art Binkowski  
  David Litzinger  
  Rance Howard  
  Angelo Dundee  
 
Regie:  Ron Howard  
Drehbuch:  Cliff Hollingsworth  
  Akiva Goldsman  
  Charlie Mitchell  
Produzent:  Brian Grazer  
  Penny Marshall  
  Ron Howard  
Ausf. Produzent:  Todd Hallowell  
  James Whitaker  
Kamera:  Salvatore Totino  
Schnitt:  Mike Hill  
  Dan Hanley  
Musik:  Thomas Newman  
Produktionsdesign:  Wynn Thomas  
Kostüme:  Daniel Orlandi  
Ton:  John J. Thomson  

Crowe verärgert Neuseeländer

Dass Russell Crowe nicht gerade zimperlich ist und sein Temperament ab und zu mit ihm durchgeht, ist bekannt. Jetzt gibt es wieder Ärger.

Großansicht Crowe dürfte das Lachen inzwischen vergangen sein (Foto: Kurt Krieger)

Crowe dürfte das Lachen inzwischen vergangen sein (Foto: Kurt Krieger)

Während des Konzerts seiner Rockband "The Ordinary Fear Of God" in Auckland steckte sich Russell Crowe zwischen den einzelnen Songs immer wieder eine Zigarette an. Eigentlich nichts Ungewöhnliches für einen Rockstar, aber Crowe brach damit neuseeländisches Gesetz.

Laut "Smokefree Environment Act" darf weder am Arbeitsplatz noch in Bars geraucht werden; bei Nichtbeachtung drohen Bußgelder bis zu einer Höhe von NZ$ 4000.

Anti-Raucher-Aktivistin Becky Freeman schäumte vor Wut. "Steht er über dem Gesetz, weil er ein Star oder so was ist? Bloß weil er Russell Crowe ist, kann er nicht machen, worauf er gerade Lust hat."

Beruflich und privat durchstarten

Ob der Boxer aus "Das Comeback" deshalb in Zukunft auf seine Zigaretten verzichtet, ist fraglich. Vielleicht ist die Geburt seines zweiten Sohns im Sommer eher ein Ansporn, das Rauchen künftig zu unterlassen.

Beruflich tut sich für den 42-Jährigen auch einiges. Abgedreht ist der Film "A Good Year" unter der Regie von Ridley Scott, der Ende November in die deutschen Kinos kommt.

Star

Russell Crowe

Skeptisch wie Bogart, rabiat, hartnäckig, energisch, lakonisch, verschlossen: Ein sensibler Einzelgänger mit rauer Schale und einem Hang zum...

Star

Renée Zellweger

Als übergewichtige, selbstkritische und (zunächst) allein stehende Chaoskönigin Bridget Jones spielte sich Renée Zellweger in den bislang...

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