SciFi-Thriller aus der Schmiede von "Wächter der Nacht"-Macher Timur Bekmambetov um Aliens, die Moskau heimsuchen, dabei aber nur als Lichtphänomene sichtbar werden. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto44/11440107/b150x150.jpg Darkest Hour

Filmdetails

Darkest Hour 3D-Kino

SciFi-Thriller aus der Schmiede von "Wächter der Nacht"-Macher Timur Bekmambetov um Aliens, die Moskau heimsuchen, dabei aber nur als Lichtphänomene sichtbar werden.


Darkest Hour
Start: 29.12.2011

Originaltitel: The Darkest Hour

Science Fiction / Thriller

USA 2011
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Emile Hirsch
Olivia Thirlby
Max Minghella

Regie: Chris Gorak
Verleih: Fox

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: heiß
Besucher-
ansturm

Temperatur

heiß

Inhalt

Was für zwei Amerikaner als Geschäftstrip und zwei US-Girls als Urlaubsreise geplant war, entwickelt sich zum Überlebenskampf. In Moskau werden Sean, Ben, Natalie und Anne Zeuge einer außerirdischen Invasion, die binnen weniger Tage den Tod über die einst pulsierende Metropole bringt. Mit wenigen anderen Überlebenden versuchen sich die Amerikaner zu einem russischen Atom-U-Boot durchzuschlagen, eingekreist von unsichtbaren Aliens, die kaum zu besiegen und nur durch elektromagnetische Impulse zu orten sind.


Kritik

Darkest Hour

In Chris Goraks effektsattem Invasionsthriller ist Moskau auch außerirdischen Lebensformen eine Reise wert.

Der ungewöhnliche Kriegsschauplatz, für extraterrestrische Aggressoren sonst nahezu exklusiv amerikanisches Territorium, ist Produzent Timur Bekmambetov geschuldet, der nach "Wächter der Nacht" und "Wächter des Tages" Moskau auch hier zu einer zentralen Attraktion macht. Die Möglichkeit, den Roten Platz, das Kaufhaus GUM und andere Besuchermagneten sehen zu können, wie das keinem Touristen je möglich wäre, ist ein Privileg, das "Darkest Hour" in vielen eindrucksvollen Sequenzen anbietet. Menschenleer, mit verlassenen Autos, die Verkehrsadern verstopfen, und abgestürzten Flugzeugen, die sich in Einkaufszentren bohren, zeigt sich Moskau - nach einem Prolog, in dem zwei junge Amerikaner (Emile Hirsch, Max Minghella) zur Präsentation ihrer Geschäftsidee einfliegen und kurz darauf von einem Rivalen abgezockt werden.

Wirtschaftlich sei Russland Kriegsgebiet, rechtfertigt sich der Ideendieb, bevor diese Aussage auch allgemeingültig wird. In dieser Phase bedient der zweite Spielfilm von Chris Gorak, der in "Right at Your Door" bereits eine amerikanische Metropole im Chaos beobachtete, Vorurteile über den rechtsfreien Raum Russland, die dann von positiven Klischees ersetzt werden, wenn Russen Tapferkeit und Heimatliebe deklamieren und ihr Leben auch für amerikanische Besucher einsetzen. Diese Möglichkeit, die alte Ost-West-Kluft zu überwinden, wird nach etwa 25 Minuten eingeleitet. Dann nämlich wechselt der bis jetzt eher entspannte Film die Tonart, fallen außerirdische Invasoren vom Himmel, die in kürzester Zeit flächendeckend den Tod bringen.

Hirsch, Minghella, zwei US-Girls und wechselnde russische Begleiter kämpfen sich fortan durch ein dramaturgisch holpriges Drehbuch bis zu einem Atom-U-Boot in der Moskwa. Auf der Strecke bleiben mitunter Dialoge und einige Darstellerleistungen wie auch eine Auflösung der längst globalen Bedrohung, die offensichtlich einer Fortsetzung in Auftrag gestellt wird. Spektakulär sind jedoch die Digitaltricks, die die eigentlich unsichtbaren Aliens begleiten, die sich nur durch elektromagnetische Impulse, Aktivierung elektronischer Geräte und durch subtile optische Verzerrungen verraten, in der Attacke aber mit tentakelähnlichen Elektroblitzen sichtbar werden. Neben Moskaus Attraktionen bringen also Effekte "Darkest Hour" und damit wohl auch die Augen der vorwiegend männlichen Zielgruppe zum Leuchten.

kob.

Darkest Hour

Darsteller:  Emile Hirsch   als Sean
  Olivia Thirlby   als Natalie
  Max Minghella   als Ben
  Rachael Taylor   als Anne
  Joel Kinnaman   als Skyler
  Dato Bakhtadze   als Sergei
  Jurij "Gosha" Kutsenko  
  Artur Smolyaninov  
 
Regie:  Chris Gorak  
Drehbuch:  Jon Spaihts  
Produzent:  Timur Bekmambetow  
  Tom Jacobson  
Koproduzent:  Iwa Stromilowa  
  Lulu Zezza  
Ausf. Produzent:  Monnie Wills  
Buchvorlage:  Jon Spaihts  
  Leslie Bohem  
  M.T. Ahern  
Kamera:  Scott Kevan  
Schnitt:  Fernando Villena  
  Doobie White  
  Priscilla Nedd-Friendly  
Musik:  Tyler Bates  
Produktionsdesign:  Valeri Viktorov  
Kostüme:  Vavara Avdyushko  
Casting:  Venus Kanani  
  Mary Vernieu  

Star

Emile Hirsch

Amerikanischer Schauspieler. In Rollen jugendlicher Rebellen, Außenseiter, Entführer, traumatisierter Teenager, politischer Aktivisten, Tramps...

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