Triadenkiller Yo verliebt sich in eine Tatzeugin und muß um seine Freiheit kämpfen. Gelungene Manga-Adaption in bester John-Woo-Manier. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto04/11040894/b150x150.jpg Crying Freeman - Der Sohn des Drachen

Filmdetails

Crying Freeman - Der Sohn des Drachen

Triadenkiller Yo verliebt sich in eine Tatzeugin und muß um seine Freiheit kämpfen. Gelungene Manga-Adaption in bester John-Woo-Manier.


Crying Freeman - Der Sohn des Drachen
Start: 29.05.1997

Originaltitel: Crying Freeman

Action / Thriller

Frankreich/Kanada 1995
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 18 Jahre

Mark Dacascos
Julie Condra Douglas
Tchéky Karyo

Regie: Christophe Gans
Verleih: Rapid Eye Movies HE

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Inhalt

Yo, Profikiller in Diensten eines chinesischen Triadenbundes, verliebt sich in die junge Malerin Emu, die ihn bei einem Auftragsmord beobachtet hat. Entgegen aller Befehle weigert er sich, die Augenzeugin zu beseitigen, und stellt sich offen gegen die Organisation, die umgehend seine Hinrichtung in Auftrag gibt.


Kritik

Crying Freeman - Der Sohn des Drachen

Daß dieser bemerkenswerte Actionfilm doch noch das Licht der Kinoleinwand erblickt, ist ein Glücksfall. Zunächst plante Warner, die Realfilmvariante des gleichnamigen japanischen Manga-Highlights nach einer Aufführung auf dem Fantasy Filmfest 1996 als Videopremiere zu vermarkten. Die euphorische Resonanz in der Fanszene sowie die erfolgreiche Vermarktung im Nachbarland Frankreich, wo der Film auf Platz 5 der Kinocharts landete, belehrten die Hamburger wohl eines besseren. So kann nun auch der deutsche Fan einen Film in voller Breitbildpracht genießen, der sicherlich nicht für das Fernsehformat geschaffen wurde.

Nach einer spektakulären (und unlängst preisgekrönten) Titelsequenz lernt man Emu, eine Kunststudentin aus Seattle, kennen. Das zurückgezogen lebende Mädchen, das mit Männern bisher nicht viel zu schaffen hatte und von einer märchenhaft verklärten Liebe träumt, wird eines Tages Augenzeugin eines Auftragsmordes und weiß sofort, daß sie nun selbst sterben muß. Yo, der amerikanischstämmige Killer eines chinesischen Triadenbundes, denkt jedoch gar nicht daran, seinen Auftrag zu erfüllen und das Mädchen zu töten. Er verliebt sich in Emu und versucht, als seine Liebe erwidert wird, mit allen Mitteln aus dem Geflecht von Intrigen, Mord und schwer durchschaubaren fernöstlichen Ehrenkodizes zu entkommen. Die Feinde, die sich dem Paar dabei in den Weg stellen, sind Legion, was Regisseur Christophe Gans die Gelegenheit gibt, ein wahres Feuerwerk von Actionszenen auf die Leinwand zu zaubern, wie es in dieser Stilsicherheit und -vielfalt im ansonsten von Hollywood dominierten Popcorn-Zirkus nicht alle Tage zu entdecken ist. John Woos ausufernde Feuergefechte hinterlassen hier ebenso ihre Spuren wie die hypnotische Ruhe des japanischen Zeichentrickvorbilds, und selbst Mark Dacascos ("Double Dragon"), ansonsten nicht gerade als Filigranmime bekannt, wird der exzellenten Inszenierung mit einer durchaus zurückgenommenen und überzeugenden Darstellung gerecht. Ein kleines Juwel, das von Action- und Martial-Arts-Fans ebenso erfreut wie dankbar angenommen werden dürfte. ab.

Crying Freeman - Der Sohn des Drachen

Darsteller:  Mark Dacascos   als Yo Hinomura
  Julie Condra Douglas   als Emu O'Hara
  Tchéky Karyo   als Nitta
  Rae Dawn Chong   als Forge
  Byron Mann   als Koh
  Masaya Kato   als Ryuji Hanada
  Yoko Shimada  
  Mako  
 
Regie:  Christophe Gans  
Drehbuch:  Christophe Gans  
  Thierry Casals  
Produzent:  Samuel Hadida  
  Brian Yuzna  
Ausf. Produzent:  Takashige Ichise  
  Victor Hadida  
Kamera:  Thomas Burstyn  
Schnitt:  Christopher Roth  
  David Wu  
Musik:  Patrick O'Hearn  

Star

Mark Dacascos

* 26.02.1964

Star

Tchéky Karyo

Selbst ein Kerl wie ein Bär mit Pranke und energisch breiter Kinnpartie, war der 1953 in Istanbul geborene und nach dem Studium der...

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