Der "Shrek"-Macher präsentiert ein Best-Of des legendären Cirque du Soleil-Programms. Wundervoller Bilderrausch in 3D!
James Cameron und Andrew Adamson holen das Zirkuszelt in den Kinosaal und faszinieren mit einer dreidimensionalen Show der Superlative, in der der Begriff Akrobatik neu definiert wird.
Wenn sich zwei Ikonen des Hollywood-Kinos zusammentun, um dem außergewöhnlichsten und spektakulärsten Zirkus auf unserem Globus auf der Leinwand ein Denkmal zu setzen, dann kann dies nur in einen sensationellen Bilderrausch münden. Bei "Cirque de Soleil" sind dies "Shrek"-Macher Andrew Adamson (als Regisseur) und "Avatar"-Regisseur James Cameron (als ausführender Produzent), die hier sowohl ihre Lust am Fabulieren als auch ihre Expertise in Sachen topmoderner 3D-Technologie in die Waagschale werfen. Ihr Film fasst im Prinzip die Höhepunkte aus den verschiedenen Programmen des aus dem kanadischen Quebec stammenden "Sonnen-Zirkus" zusammen.
Diese werden durch eine Rahmenhandlung lose zusammengehalten: Eine junge Frau erblickt auf einem Jahrmarkt der Kuriositäten, zu deren Attraktionen etwa der stärkste Mann der Welt und die bärtige Frau zählen, einen Artisten, dessen Anmut sie sofort in seinen Bann schlägt. Als sie ihm in ein magisches Zirkuszelt folgt, tut sich in der Manege mit einem Mal ein gigantisches Loch auf und die beiden werden wie in einer überdimensionalen Sanduhr in eine andere (Theater-)Welt förmlich hineingesogen. Dort öffnet sich alsbald ein gigantischer, blutroter Vorhang und eine fantastische Reise durch die Kontinente sowie durch Traumwelten, die an das Wunderland von Alice ebenso erinnern wie sie Assoziationen mit dem Land der Raketenwürmer freisetzen, beginnt.
Das faszinierende Spiel mit Feuer, Wasser und Luft ruft beim Betrachter immer wieder ungläubiges Staunen hervor. Denn was die Künstler in puncto Akrobatik und Eleganz, Körperbeherrschung und Biegsamkeit - an Seilen, auf dem Trampolin, an der mobilen Kletterwand und immer wieder in schwindelnder Höhe - zeigen, ist schlichtweg atemberauend. Untermalt wird die Show der Superlative von einem wunderbaren Score, der die Bilder mal mit sphärischen, meditativen Klängen, mal mit Evergreens der Beatles (von "All You Need Is Love" über "Blackbird" bis "Lucy in the Sky with Diamonds") begleitet. Am Schluss ist man fast ein bisschen froh, dass die einzigartige Show vorbei ist - denn das Zusammenspiel aus prunkvollem Produktionsdesign, farbenprächtigen Kostümen, phänomenaler Artistik und dreidimensionaler Opulenz führt in seiner Perfektion beinahe zum visuellen Overkill. lasso.
Eine junge Frau erblickt auf einem Jahrmarkt der Kuriositäten einen Artisten, dessen Anmut sie sofort in seinen Bann schlägt. Als sie ihm in ein magisches Zirkuszelt folgt, tut sich in der Manege ein gigantisches Loch auf und die beiden werden wie in einer überdimensionalen Sanduhr in eine andere Welt förmlich hineingesogen. Dort öffnet sich alsbald ein gigantischer Vorhang und eine fantastische Reise durch die Kontinente sowie durch Traumwelten, die an das Wunderland von Alice ebenso erinnern wie an das Land der Raketenwürmer, beginnt.
| Originaltitel | Cirque du Soleil: Worlds Away |
| OV | Ja |
| OmU | - |
| Genre | Fantasy |
| Filmpreis | - |
| USA-Start | 21.12.2012 |
| Kinostart (D) | 07.02.2013 |
| Besucher (D) | 47.070 |
| Einspielergebnis (D) | € 468.663 Bes. (EDI) 47.070 Bes. (FFA) 35.336 |
| FSK | ab 6 Jahre |
| WWW | - |
Andrew Adamson
Produzent
James Cameron
Produzent
Aron Warner
Produzent
Martin Bolduc
Produzent
Vince Pace
Ausf. Produzent
James Cameron
Ausf. Produzent
Jacques Méthé
Ausf. Produzent
Cary Granat
Ausf. Produzent
Ed Jones
Ausf. Produzent
Guy Barnes
Produktionsdesi gn
Brett Turnbull
Kamera
Sim Evan-Jones
Schnitt
Dirk Westervelt
Schnitt
Stephen Barton
Musik
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