Renée Zellweger
Catherine Zeta-Jones
Richard Gere
Regie: Rob Marshall
Verleih: Buena Vista
Chicago in den wilden 20ern. Roxie Hart (Renée Zellweger) ist gekommen, um Showkarriere zu machen, und der freundliche Fred (Dominic West) behauptet, die richtigen Leute zu kennen. Leider kennt Fred bloß sein Bettvergnügen, weshalb ihm Roxie die Kugel gibt. Im Untersuchungsgefängnis macht sie die Bekanntschaft ihres Idols, der Sängerin Velma Kelly (Catherine Zeta-Jones), die wegen Doppelmordes einsitzt. Trotzdem ist Velma guter Dinge, denn der beste Anwalt der Stadt kümmert sich um sie. Zumindest bis Bill Flynn (Richard Gere) Roxie kennenlernt.
Catherine Zeta-Jones ("Traffic") und Renée Zellweger ("Bridget Jones") bitten zum schillernden Musical- und Gerichtsduell der Mörderinnen - das zum Dreikampf wird, wenn auch Lucy Liu ("3 Engel für Charlie") einsteigt.
Höchste Infektionsgefahr durch ausgebrochenes Broadwayfieber droht, wenn Catherine Zeta-Jones, Renée Zellweger und Richard Gere eines der erfolgreichsten Musicals der Welt erstmals auf die Leinwand bringen.
Leidenschaft brennt tief, Beine und Röcke aber fliegen hoch in dieser energiegeladenen Verfilmung eines Musicals, das Broadway-Geschichte schrieb. Seit der sensationellen Premiere 1975 gab es zahllose Aufführungen und Preise, und "Chicago" ist bis heute eines der weltweit erfolgreichsten Musicals.
Jetzt endlich ist auch im Kino die Zeit reif, dem Rausch der Zwanziger, der Verführung von Glamour und Erotik nachzugeben. Champagner, Charleston, Leinwand frei also für den Kampf zweier Showgirls um Ruhm, Männer und Überleben.
Velma (Catherine Zeta-Jones), die Attraktion der Nachtclubs, ist bereits ein Star. Sie wird zum tödlichen Vulkan, als sie ihren Mann mit ihrer Schwester überrascht. Vom glamourösen Leben eines Showgirls träumt Roxie (Renée Zellweger). Sie will tanzen, singen, berühmt sein und dafür alles geben. Als ihr Lover jedoch nur sein Triebleben, nicht aber ihre Karriere fördern will, bestraft sie ihn mit einer Kugel.
So begegnen sich das Idol und ihr Fan im Knast - als Mörderinnen, die beide vom gerissenen Anwalt Billy Flynn (Richard Gere) verteidigt werden. Durch ihn wird aus den Prozessen ein Medienspektakel, eine Show, in der ein Meistermanipulator die Jury umtanzt und das Recht im Steppschritt mit den Füßen tritt.
Nach der tragischen Romantik von "Moulin Rouge" wirbelt "Chicago" vor purer Lebenslust. Das Sensationelle dabei: die Stars singen und tanzen alle Musical-Einlagen selbst, und der Spaß daran springt förmlich auf den Zuschauer über. Catherine Zeta-Jones, die schon als Teenager in Musicals auftrat, ist erwartet unwiderstehlich als Tanzluder, das die Show mit "All that Jazz" eröffnet.
Die eigentlichen Überraschungen aber liefern Richard Gere, der unbekanntes Terrain leichtfüßig erobert, und natürlich Renée Zellweger. Die Königin der Kinodiäten ("Bridget Jones") glänzt als Showgirl, das aus dem Schatten ins Rampenlicht tritt und ihren großen Traum lebt.
Getarnt als süße Unschuld, die wie ihre Rivalin auch Krallen ausfahren kann. Dieses Duell ist das Herz von "Chicago", der Rest ist Glanz in Musik und Tanz. Lange Zeit ging das Filmmusical in die Knie, jetzt geht es endlich wieder in die Beine.
Verwegene Seeräuber, Schatzinseln mit Traumstränden, ein edles Fräulein, das gerettet werden will, und natürlich jede Menge Rum: Die ersten drei "Fluch der Karibik"-Filme haben fast alle Klischees auf die Leinwand gezaubert, die ein Piratenfilm braucht. Aber eben nur fast ...
Tauscht für "Fluch der Karibik 4" die Skimütze gegen einen Fischschwanz: Astrid Berges-Frisbey (Foto: Kool (Filmagentinnen))
Deshalb gibt's im vierten "Fluch der Karibik"-Abenteuer mit dem Titel "On Stranger Tides - In fremden Gewässern" nun eine waschechte Meerjungfrau zu sehen! Die 23-jährige Astrid Berges-Frisbey spielt die Rolle mit dem vielsagenden Namen Syrena. Ob sie, wie die sagenhaften Syrenen einst den Odysseus, nun Johnny Depp alias Jack Sparrow in einen unheilvollen Bann zieht?
Sicher ist, dass die Handlung von "Fluch der Karibik 4" tatsächlich ziemlich mystisch daherkommt: Jack Sparrow sucht nicht weniger als den Quell der ewigen Jugend und muss sich dabei mit Captain Blackbeard (Ian McShane) herumschlagen und dessen heißblütiger Tochter, die von Penélope Cruz gespielt wird.
Der Part von Astrid Berges-Frisbey ist dabei aber mehr als nur eine kleine Nebenrolle. Denn Filmriese Disney hat wegen ihr extra eine offizielle Casting-Meldung herausgegeben. Für die französisch-amerikanische Schauspielerin mit katalanischen Wurzeln bedeutet die Rolle in "Fluch der Karibik 4" einen riesigen Karrieresprung. Astrid Berges-Frisbey hatte bisher vor allem gemodelt und in kleineren französischen Filmen gespielt. In Deutschland kennt man sie als Nebendarstellerin im schwarzhumorigen Ski-Klamauk "Triff die Elisabeths!".
Nun darf Berges-Frisbey also gleich mal Johnny Depp in ihren Bann ziehen und dafür ab Juni unter der Regie von "Chicago"-Macher Rob Marshall und der Aufsicht von Produzentenlegende Jerry Bruckheimer auf Hawaii drehen. Am 20. Mai 2011 gibt's die betörende Meerjungfrau dann zum Start von "Fluch der Karibik 4" im Kino zu erleben.
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