Starbesetzte Verfilmung des Broadway-Musicals, in dem aus einer Mörderin im Chicago der zwanziger Jahre eine gefeierte Sängerin wird. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz03/z0303525/b150x150.jpg Chicago

Filmdetails

Chicago

Starbesetzte Verfilmung des Broadway-Musicals, in dem aus einer Mörderin im Chicago der zwanziger Jahre eine gefeierte Sängerin wird.


Chicago
Start: 27.02.2003

Musikfilm / Kriminalfilm

USA/Kanada 2002
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Renée Zellweger
Catherine Zeta-Jones
Richard Gere

Regie: Rob Marshall
Verleih: Buena Vista

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Chicago in den wilden 20ern. Roxie Hart (Renée Zellweger) ist gekommen, um Showkarriere zu machen, und der freundliche Fred (Dominic West) behauptet, die richtigen Leute zu kennen. Leider kennt Fred bloß sein Bettvergnügen, weshalb ihm Roxie die Kugel gibt. Im Untersuchungsgefängnis macht sie die Bekanntschaft ihres Idols, der Sängerin Velma Kelly (Catherine Zeta-Jones), die wegen Doppelmordes einsitzt. Trotzdem ist Velma guter Dinge, denn der beste Anwalt der Stadt kümmert sich um sie. Zumindest bis Bill Flynn (Richard Gere) Roxie kennenlernt.

Catherine Zeta-Jones ("Traffic") und Renée Zellweger ("Bridget Jones") bitten zum schillernden Musical- und Gerichtsduell der Mörderinnen - das zum Dreikampf wird, wenn auch Lucy Liu ("3 Engel für Charlie") einsteigt.


Kritik

Höchste Infektionsgefahr durch ausgebrochenes Broadwayfieber droht, wenn Catherine Zeta-Jones, Renée Zellweger und Richard Gere eines der erfolgreichsten Musicals der Welt erstmals auf die Leinwand bringen.

Großansicht Showgirl Velma Kelly zeigt ihr ganzes Talent (Foto: Buena Vista)

Showgirl Velma Kelly zeigt ihr ganzes Talent (Foto: Buena Vista)

Leidenschaft brennt tief, Beine und Röcke aber fliegen hoch in dieser energiegeladenen Verfilmung eines Musicals, das Broadway-Geschichte schrieb. Seit der sensationellen Premiere 1975 gab es zahllose Aufführungen und Preise, und "Chicago" ist bis heute eines der weltweit erfolgreichsten Musicals.

Jetzt endlich ist auch im Kino die Zeit reif, dem Rausch der Zwanziger, der Verführung von Glamour und Erotik nachzugeben. Champagner, Charleston, Leinwand frei also für den Kampf zweier Showgirls um Ruhm, Männer und Überleben.

Velma (Catherine Zeta-Jones), die Attraktion der Nachtclubs, ist bereits ein Star. Sie wird zum tödlichen Vulkan, als sie ihren Mann mit ihrer Schwester überrascht. Vom glamourösen Leben eines Showgirls träumt Roxie (Renée Zellweger). Sie will tanzen, singen, berühmt sein und dafür alles geben. Als ihr Lover jedoch nur sein Triebleben, nicht aber ihre Karriere fördern will, bestraft sie ihn mit einer Kugel.

Großansicht Unschuld und Ehrgeiz: Roxies Traum vom Glamour (Foto: Buena Vista)

Unschuld und Ehrgeiz: Roxies Traum vom Glamour (Foto: Buena Vista)

Das Leben ist eine Show

So begegnen sich das Idol und ihr Fan im Knast - als Mörderinnen, die beide vom gerissenen Anwalt Billy Flynn (Richard Gere) verteidigt werden. Durch ihn wird aus den Prozessen ein Medienspektakel, eine Show, in der ein Meistermanipulator die Jury umtanzt und das Recht im Steppschritt mit den Füßen tritt.

Nach der tragischen Romantik von "Moulin Rouge" wirbelt "Chicago" vor purer Lebenslust. Das Sensationelle dabei: die Stars singen und tanzen alle Musical-Einlagen selbst, und der Spaß daran springt förmlich auf den Zuschauer über. Catherine Zeta-Jones, die schon als Teenager in Musicals auftrat, ist erwartet unwiderstehlich als Tanzluder, das die Show mit "All that Jazz" eröffnet.

Großansicht Star-Anwalt Billy Flynn wird das Kind schon schaukeln (Foto: Buena Vista)

Star-Anwalt Billy Flynn wird das Kind schon schaukeln (Foto: Buena Vista)

Renée im Rampenlicht

Die eigentlichen Überraschungen aber liefern Richard Gere, der unbekanntes Terrain leichtfüßig erobert, und natürlich Renée Zellweger. Die Königin der Kinodiäten ("Bridget Jones") glänzt als Showgirl, das aus dem Schatten ins Rampenlicht tritt und ihren großen Traum lebt.

Getarnt als süße Unschuld, die wie ihre Rivalin auch Krallen ausfahren kann. Dieses Duell ist das Herz von "Chicago", der Rest ist Glanz in Musik und Tanz. Lange Zeit ging das Filmmusical in die Knie, jetzt geht es endlich wieder in die Beine.

Chicago

Darsteller:  Renée Zellweger   als Roxie Hart
  Catherine Zeta-Jones   als Velma Kelley
  Richard Gere   als Billy Flynn
  Queen Latifah   als Mama Morton
  John C. Reilly   als Amos Hart
  Taye Diggs   als Bandleader
  Lucy Liu   als Kitty Baxter
  Colm Feore   als Harrison
  Christine Baranski   als Mary Sunshine
  Dominic West   als Fred Casely
  Mya   als Mona
  Deirdre Goodwin   als June
  Denise Faye   als Annie
  Susan Misner   als Liz
  Sebastian Lacause   als Wilbur
  Marc Calamia   als Hunyanks Ehemann
  Patrick Salvagna   als Zeitungsjunge
  Joseph Scoren   als Harry
  Mike Haddad   als Alvin Lipschitz
  Chita Rivera  
 
Regie:  Rob Marshall  
Drehbuch:  Bill Condon  
Produzent:  Marty Richards  
Koproduzent:  Don Carmody  
Ausf. Produzent:  Neil Meron  
  Craig Zadan  
  Sam Crothers  
  Harvey Weinstein  
  Bob Weinstein  
  Meryl Poster  
Buchvorlage:  Fred Ebb  
  Bob Fosse  
  Maurine Watkins  
Kamera:  Dion Beebe  
Schnitt:  Martin Walsh  
Musik:  Danny Elfman  
  John Kander  
Produktionsdesign:  John Myhre  
  Andrew Stearn  
  Gordon Sim  
Kostüme:  Colleen Atwood  
Ton:  David Lee  
  Michael Minkler  
  Dominick Tavella  
Casting:  Ali Farrell  
  Laura Rosenthal  

"Fluch der Karibik 4" mit französischer Meerjungfrau

Verwegene Seeräuber, Schatzinseln mit Traumstränden, ein edles Fräulein, das gerettet werden will, und natürlich jede Menge Rum: Die ersten drei "Fluch der Karibik"-Filme haben fast alle Klischees auf die Leinwand gezaubert, die ein Piratenfilm braucht. Aber eben nur fast ...

Großansicht Tauscht für "Fluch der Karibik 4" die Skimütze gegen einen Fischschwanz: Astrid Berges-Frisbey (Foto: Kool (Filmagentinnen))

Tauscht für "Fluch der Karibik 4" die Skimütze gegen einen Fischschwanz: Astrid Berges-Frisbey (Foto: Kool (Filmagentinnen))

Deshalb gibt's im vierten "Fluch der Karibik"-Abenteuer mit dem Titel "On Stranger Tides - In fremden Gewässern" nun eine waschechte Meerjungfrau zu sehen! Die 23-jährige Astrid Berges-Frisbey spielt die Rolle mit dem vielsagenden Namen Syrena. Ob sie, wie die sagenhaften Syrenen einst den Odysseus, nun Johnny Depp alias Jack Sparrow in einen unheilvollen Bann zieht?

Sicher ist, dass die Handlung von "Fluch der Karibik 4" tatsächlich ziemlich mystisch daherkommt: Jack Sparrow sucht nicht weniger als den Quell der ewigen Jugend und muss sich dabei mit Captain Blackbeard (Ian McShane) herumschlagen und dessen heißblütiger Tochter, die von Penélope Cruz gespielt wird.

Vom Laufsteg ans Filmset auf Hawaii

Der Part von Astrid Berges-Frisbey ist dabei aber mehr als nur eine kleine Nebenrolle. Denn Filmriese Disney hat wegen ihr extra eine offizielle Casting-Meldung herausgegeben. Für die französisch-amerikanische Schauspielerin mit katalanischen Wurzeln bedeutet die Rolle in "Fluch der Karibik 4" einen riesigen Karrieresprung. Astrid Berges-Frisbey hatte bisher vor allem gemodelt und in kleineren französischen Filmen gespielt. In Deutschland kennt man sie als Nebendarstellerin im schwarzhumorigen Ski-Klamauk "Triff die Elisabeths!".

Nun darf Berges-Frisbey also gleich mal Johnny Depp in ihren Bann ziehen und dafür ab Juni unter der Regie von "Chicago"-Macher Rob Marshall und der Aufsicht von Produzentenlegende Jerry Bruckheimer auf Hawaii drehen. Am 20. Mai 2011 gibt's die betörende Meerjungfrau dann zum Start von "Fluch der Karibik 4" im Kino zu erleben.

Bilder zu "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt"

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