Bitter-süße romantische Komödie über ein Ehepaar, das trotz Trennung nicht voneinander lassen will und kann.
Wie kindisch und reif, süß und bitter ein Film über Liebe und Trennung sein kann, zeigt Lee Toland Kriegers in Sundance uraufgeführter Geheimtipp.
In ihrem ersten Spielfilmdrehbuch entwickeln die US-Schauspieler Rashida Jones und Will McCormack in der Ausgangskonstellation einen Gegenentwurf zu einem Klassiker, beginnen da, wo "Harry & Sally" vielleicht heute gelandet wären: am Ende einer Ehe, die zwei beste Freunde trotz großer Harmonie und Chemie in den Sand setzten. Eröffnet wird mit einer Montage des Glücks bis zur Enthüllung, dass Celeste (Rashida Jones) und Jesse (Andy Samberg) seit sechs Monaten getrennt sind, obwohl sie unverändert den Kontakt zueinander suchen und gegenseitig ihr Leben kommentieren, als würden sie es noch immer gemeinsam führen. In einem massiven Verdrängungsprozess benehmen sich die beiden wie kleine Kinder, die nichts ernst nehmen wollen - nicht einmal die Veränderung, die eine Trennung eigentlich mit sich bringt. Dabei ist Jesse im Gegensatz zu Celeste noch immer vom Comeback dieser großen Liebe überzeugt. Doch als er eine neue Beziehung und sich für diese zu verändern beginnt, wird Celeste bewusst, dass ihre gemeinsame Vergangenheit vielleicht doch die beste Basis auch für die Zukunft sein könnte.
Obwohl die beiden Autoren, die das Modell "Liebesbeziehung" selbst einmal zusammen austesteten und es schnell wieder verwarfen, die Konventionen des Genres in Personal und Situationen nicht fürchten - vom schwulen besten Freund über Datingdesaster bis zur Finalreparatur multipler romantischer Baustellen - gelingt ihnen doch der rare Ausreißer - ein Beziehungsfilm, der tatsächlich romantisch und komisch, intelligent und nicht infantil ist. Forschungsgegenstand ist das Alltägliche, das er mit Dialogwitz und ernsten Zwischentönen präsentiert, bis deutlich wird, warum zwei Menschen eigentlich füreinander geschaffen sind, eine Betonwand aber dennoch brüchig werden kann.
"Celeste & Jesse" ist eine äußerst charmante Kriegserklärung an die Selbstverständlichkeit, eines der wirksamsten Beziehungsgifte, und ein bis zum Ende sehr unterhaltsames Forum für die komischen und dramatischen Qualitäten von Rashida Jones, die von Hollywood bisher in Nebenrollen versteckt wurde. Die Tochter von Musikguru Quincy Jones und TV-Detektivin Peggy Lipton spiegelt im Wirkungsgrad ihren jüngsten Film, ist reif für das Spotlight. kob.
Sie waren erst beste Freunde, dann ein glückliches Ehepaar, bis Celeste ihrem Jesse signalisierte, dass sie sich von ihm trennen wolle. Obwohl es gute Gründe gibt, warum diese Ehe schließlich scheiterte, glaubt Jesse unverdrossen an eine Versöhnung, zumal er mit Celeste weiterhin jede freie Minute verbringt. Doch als ihm seine Frau diesbezüglich jede Hoffnung nimmt, beginnt er eine neue Beziehung und sich dabei so zu verändern, dass nun Celeste bewusst wird, dass diese Liebe wirklich eine zweite Chance verdient hätte.
| Originaltitel | Celeste and Jesse Forever |
| OV | - |
| OmU | - |
| Genre | Komödie / Drama |
| Filmpreis | - |
| USA-Start | 03.08.2012 |
| Kinostart (D) | 14.02.2013 |
| Besucher (D) | 22.734 |
| Einspielergebnis (D) | € 145.651 Bes. (EDI) 22.734 Bes. (FFA) 3.204 |
| FSK | o.A. (ohne Altersbeschränkung) |
| WWW | - |
Rebecca Dayan
Veronica
Rob Huebel
Geschäftsmann
Shira Lazar
Shira Lazar
Will McCormack
Drehbuch
Lee Nelson
Produzent
Jennifer Todd
Produzent
Suzanne Todd
Produzent
Rashida Jones
Ausf. Produzent
Will McCormack
Ausf. Produzent
Ian Phillips
Produktionsdesi gn
David Lanzenberg
Kamera
Yana Gorskaya
Schnitt
Zach Cowie
Musik
Sunny Levine
Musik
Julia Caston
Kostüme
Angela Demo
Casting
Barbara McCarthy
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