Leonardo DiCaprio
Tom Hanks
Christopher Walken
Regie: Steven Spielberg
Verleih: Paramount
Frank Abagnale jr. (Leonardo DiCaprio) geht auf die High School. Und er ist Arzt, Rechtsanwalt, Physiker oder Co-Pilot für staatliche Airlines, je nachdem, was die Situation gerade erfordert. In einer Welt, in der Schein alles ist, hat der tolldreiste Wunderknabe die Erkenntnis gewonnen, dass jeder alles sein kann, wenn er es nur überzeugend genug vorträgt (und der Anzug zu den Schuhen passt). Agent Carl Hanratty (Tom Hanks), im Angesicht von gefälschten Schecks in mehrfacher Millionenhöhe nicht gerade amüsiert, trachtet den charmanten Hochstapler zu fassen.
Eine dreißig Jahre alte Geschichte knöpfte sich Steven Spielberg für diese locker aus der Hüfte geschossene, kuriose weil wahre Kriminalkomödie vor.
Steven Spielberg, Leonardo DiCaprio und Tom Hanks verfilmen die Abenteuer eines Schülers, der als genialer Schwindler Karriere machte.
Frank W. Abagnale Jr. ist der einzige Teenager, der je auf die FBI-Liste der zehn meistgesuchten Kriminellen des Landes kam. Eine Ehre, die manchem Profi den Angstschweiß ins Gesicht getrieben hätte, diesen Amateur aber herausforderte. Spielberg erzählt, in seinem zweiten Hit innerhalb eines Jahres nach "Minority Report", wie ein Schüler zu einem der größten Schwindler aller Zeiten wurde.
Eine Traumrolle für Leonardo DiCaprio - er darf ein Draufgänger und Verführer sein, der mit Frechheit und Charme gefälschte Schecks in Millionenhöhe einlöste. Mitte der 60er Jahre machte diese Gaunertour Schlagzeilen, ihr Start aber war unauffällig. Frank liebt seine Eltern. Aber Mom hat einen Lover und Dad (Christopher Walken), sein großes Vorbild, nie mehr als einen Fuß in der Tür zum Erfolg.
Als sich die Eltern scheiden lassen, reißt Frank aus und flieht in ein Leben mit Masken und falschen Identitäten. Als Pan Am-Pilot fliegt er zum Gratistarif und beeindruckt die Frauen mit strammer Uniform und Breitwandlächeln. Er bringt es auch noch zum Staatsanwalt und zum Professor für Amerikanische Geschichte an einer französischen Uni.
Luftig-leichtes, unbeschwertes Entertainment paart sich hier mit der Suche nach Geborgenheit und Familie. Für Spannung sorgen Franks unglaubliche Coups, aber auch der FBI-Spürhund Carl Hanratty (Tom Hanks), der sich die Jagd auf das junge Chamäleon zur Lebensaufgabe gemacht hat.
Den Absturz vor Augen, der unausweichlich kommen muss, schwebt man auf diesem Trip der Illusionen. Es lebe die Verführung!
5.931 Marines und 890 Matrosen gefallen, 17.272 verwundet. Das war der Preis auf Seiten der USA um die erste Luftbasis, von der aus Tokio und die japanischen Industriezentren angegriffen werden konnten, zu gewinnen.
Clint Eastwood findet immer mehr Gefallen daran Regie zu führen - mit Erfolg (Foto: Kurt Krieger)
Februar 1945: Der Pazifikkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Japan ist in vollem Gange. Die amerikanische Taktik, das sogenannte Inselspringen, erweist sich als sehr effektiv.
Mit einer Übermacht landen die Amis nacheinander auf den einzelnen Inseln, um so bis zum japanischen Festland vorzustossen. Die blutigste Schlacht mit dem ärgsten Widerstand, die um die japanische Insel Iwo Jima, soll nun auf Zelluloid gebannt werden.
Regie wird Clint Eastwood ("In The Line Of Fire - Die zweite Chance") führen, das Geld für das Weltkriegs-Drama soll von Steven Spielberg ("Catch Me If You Can") kommen.
Filme über den Zweiten Weltkrieg zu produzieren ist momentan angesagt in Hollywood. Nachdem Morgan Freeman ("Sieben") kürzlich angekündigt hatte, dem 761. Panzerbataillon einen Film zu widmen, versucht nun Clint Eastwood weitere Lücken in der Film-Chronik des Zweiten Weltkrieges zu schließen. Die Romanvorlage "Flags of Our Fathers: Heroes of Iwo Jima" von James Bradley und Ron Power wird gerade von Paul Haggis ("Million Dollar Baby") in Drehbuchform gebracht.
Spannend wird es, zu sehen, wie Eastwood die amerikanischen Helden, die in dieser einen Schlacht über 22.000 Japaner getötet haben, darstellen wird.
Sein Jubelruf "Ich bin der König der Welt" in "Titanic", dem bis "Avatar" erfolgreichsten Film aller Zeiten, erwies sich als...
Mit dem modernen Simplicissimus und uramerikanischen "Forrest Gump" schuf er eine Kinofigur von mythischen Ausmaßen, die schnell sprichwörtlich wurde...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
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