Elegante wie bissige Neuverfilmung von Guy de Maupassants berühmten Roman um einen sozialen Aufsteiger in Paris mit "Twilight"-Star Robert Pattinson. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto18/10180342/b150x150.jpg Bel Ami

Filmdetails

Bel Ami

Elegante wie bissige Neuverfilmung von Guy de Maupassants berühmten Roman um einen sozialen Aufsteiger in Paris mit "Twilight"-Star Robert Pattinson.


Bel Ami
Start: 26.04.2012

Drama / Lovestory

Großbritannien 2011
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Robert Pattinson
Uma Thurman
Christina Ricci

Regie: Declan Donnellan, ...
Verleih: Studiocanal

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Inhalt

Georges Duroy, ohne Beruf und mittellos, zieht um 1890 nach Paris. Zu Reichtum, Ruhm und Einfluss will er es in der brodelnden Seine-Metropole bringen - und das um jeden Preis. Der attraktive Verführer steigt dank seines unwiderstehlichen Charmes und der nötigen Portion Sex-Appeal schnell zum umschwärmten Liebling der feinen Gesellschaft auf. Schlüssel zum Erfolg sind die Ehefrauen einflussreicher Gentlemen, die "Bel Ami" alle Türen öffnen. Im Eiltempo macht der skrupellose Galan als Journalist Karriere und begibt sich aufs glatte Politparkett.


Kritik

Bel Ami

"Twilight"-Star Robert Pattinson setzt wieder auf gutes Aussehen und Killercharme, diesmal als durchtriebener Verführer, dem die Frauen, bestens besetzt mit Uma Thurman ("Kill Bill"), Christina Ricci ("Sleepy Hollow") und Kristin Scott Thomas ("Der englische Patient"), reihenweise verfallen. Declan Donnellan und Nick Ormerod geben mit ihrer ebenso eleganten wie bissigen Neuverfilmung von Guy de Maupassant berühmtesten Roman ein stilsicheres Regiedebüt, das dank geschliffener Dialoge, erlesener Kostüme und eines aufwendigen Produktionsdesigns besticht.

Bel Ami

Darsteller:  Robert Pattinson   als Georges Duroy
  Uma Thurman   als Madeleine Forestier
  Christina Ricci   als Clotilde de Marelle
  Kristin Scott Thomas   als Virginie Walters
  Colm Meaney   als Rousset
  James Lance   als Francois Laroche
  Holliday Grainger   als Suzanne Rousset
  Natalia Tena   als Rachel
 
Regie:  Declan Donnellan  
  Nick Ormerod  
Drehbuch:  Rachel Bennette  
Produzent:  Uberto Pasolini  
Ausf. Produzent:  Simon Fuller  
Buchvorlage:  Guy de Maupassant  
Kamera:  Hagen Bogdanski  
Schnitt:  Masahiro Hirakubo  
  Gavin Buckley  
Produktionsdesign:  Attila F. Kovács  

Die Berlinale mit Angelina Jolie im Zeichen von Film, Blut und Honig

Auch wenn das Thermometer gerade bundesweit in den Keller rutscht - eine "Eis-Berlinale" wie vor zwei Jahren ist offenbar nicht zu befürchten.

Großansicht Am 9. Februar öffnet die 62. Berlinale ihre Pforten - unter anderem für Angelina Jolies Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" um eine Liebe im Bosnienkrieg (Foto: Wild Bunch (Central))

Am 9. Februar öffnet die 62. Berlinale ihre Pforten - unter anderem für Angelina Jolies Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" um eine Liebe im Bosnienkrieg (Foto: Wild Bunch (Central))

Zumindest attestieren die Wetterdienste, dass die Temperaturen bis zur Eröffnung wieder in den einstelligen Minusbereich zurückkehren. Ob Frost oder nicht: Die Berlinale, die am 9. Februar ihre Pforten öffnet, wird keinen Besucher kalt lassen. Zu viel gibt es zu entdecken! Neben den 395 gezeigten Filmen locken an den elf Festivaltagen zahllose Partys, Empfänge und Diskussionsrunden - und natürlich die Stars am roten Teppich.

Viele Regisseure erzählen in ihren Filmen von einer Welt im Umbruch. Darunter auch ein prominentes Regiedebüt: Hollywoodstar Angelina Jolie stellt "In the Land of Blood and Honey" vor, ein Film über den Bürgerkrieg in Bosnien, der der humanitär engagierten Schauspielerin eine Herzensangelegenheit war.

Deutschlands Hollywood-Exportschlager Diane Kruger gibt die französische Königin Marie Antoinette, die von den Unruhen der Französischen Revolution erfasst wird, in dem Historiendrama "Leb wohl, meine Königin!", dem diesjährigen Berlinale-Eröffnungsfilm.

Dänemarks Superstar Mads Mikkelsen ist ebenfalls in einem königlichen Drama zu sehen, in "Die Königin und der Leibarzt" spielt er den Doktor der dänischen Königin Caroline Mathilde. Der Arabische Frühling, der vor einem guten Jahr begann, zieht sich durch alle Sektionen und zahlreiche Diskussionen.

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Selbst der oft vergessene Kontinent Afrika rückt in den Fokus und erzählt von Menschen auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Der asiatische Film ist traditionell stark in allen Reihen vertreten, etwa mit bei Cineasten heiß gehandelten philippinischen "Skandalfilmer" Brillante Mendoza. Auch Angelina Jolies Ex-Mann, der Schauspieler Billy Bob Thornton, wechselt alle Jahre wieder auf den Regiestuhl, in Berlin hat er die starbesetzte Culture-Clash-Komödie "Jayne Mansfield's Car" im Gepäck.

Tom Hanks und Sandra Bullock sind die Protagonisten in dem oscarnominierten 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", während "Twilight"-Star Robert Pattinson auf dem roten Teppich für Kreischalarm sorgen sollte - er spielt im Paris des 19. Jahrhunderts angesiedelten Bel Ami" einen eleganten Liebhaber - u.a. von Uma Thurman und Christina Ricci. Clive Owen beglückt die Berliner dagegen anlässlich der Premiere des britischen Thrillers "Shadow Dancer".

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Auch in diesem Jahr ist Berlinale natürlich DAS Schaufenster für den deutschen Film. Insgesamt 87 deutsche Filme und Koproduktionen laufen in den verschiedenen Sektionen. Auch im Wettbewerb wird geklotzt, gleich drei Schwergewichte des deutschen Autorenfilms rücken ins Rampenlicht: Hans-Christian Schmid mit seinem Familiendrama "Was bleibt", Christian Petzold mit dem geheimnisvollen Drama "Barbara" und Matthias Glasner mit dem am Nordkap gedrehten "Gnade". Außer Wettbewerb zeigt Doris Dörrie ihren neuen Film "Glück", eine berührende Liebesgeschichte zwischen einem Punk und einer jungen Prostituierten.

Welche Wettbewerbsfilme, Darsteller und Filmemacher dieses Jahr die begehrten Bären mit nach Hause nehmen dürfen, das entscheidet die Jury um den Präsidenten Mike Leigh ("Happy-Go-Lucky"). Als kompetente Unterstützung an seiner Seite hat der Top-Regisseur dabei unter anderem Hollywood-Star Jake Gyllenhaal, den legendären Fotografen und Regisseur Anton Corbijn, den Oscar-Nominierten Filmemacher Asghar Farhadi ("Nader und Simin") und die französischen Filmlieblinge Charlotte Gainsbourg und François Ozon. Die glanzvolle Verleihung geht am 19. Februar zum großen Berlinale-Finale über die Bühne.

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