Fortsetzung der Hitkomödie von 1997, in der Mike Myers als Superagent in die 60er Jahre zurückkehrt, um Dr. Evil das Handwerk zu legen. http://images.kino.de/flbilder/max01/mbiz01/mbiz41/z0141082/b150x150.jpg Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung

Filmdetails

Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung

Fortsetzung der Hitkomödie von 1997, in der Mike Myers als Superagent in die 60er Jahre zurückkehrt, um Dr. Evil das Handwerk zu legen.


Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung
Start: 14.10.1999

Originaltitel: Austin Powers: The Spy Who Shagged Me

Komödie

USA 1999
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Mike Myers
Heather Graham
Rob Lowe

Regie: Jay Roach
Verleih: Studiocanal

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Dr. Evil ist aus den Weiten des Weltalls zurückgekehrt und hat sich mit einer Zeitmaschine in die späten 60er Jahre zurücktransportieren lassen, wo es ihm gelungen ist, dem eingefrorenen Austin Powers die Libido zu stehlen. Seiner Männlichkeit und Antriebsfeder beraubt, kehrt der Austin der 90er in die Sixties zurück. Gemeinsam mit der CIA-Agentin Felicity Shagwell macht er Jagd auf Dr. Evil und seine Schergen.


Kritik

Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung

Groovy, Baby! Die witzigste Filmfigur des Jahres 1997 kehrt zurück zur Zugabe. Während "Austin Powers" in Deutschland mit Publikumsmißachtung gestraft wurde, entwickelten sich die Abenteuer des Superagenten mit den krummen Zähnen in den USA nach dem Überraschungserfolg im Kino (55 Mio. Dollar Boxoffice) bei der Videoauswertung regelrecht zum Pop-Phänomen. Nicht von ungefähr traut man nun der Fortsetzung "The Spy Who Shagged Me" einen der Überfliegererfolge des Jahres zu, denn nicht nur die Trefferquote bei den Gags der liebevollen Agentenfilmparodie mit Eigenleben ist höher als beim Original, auch die Marketingabteilung von New Line hat perfekte Arbeit geleistet und ihren Film als "must-see-event" plaziert.

Deutlich fühlt sich Mike Myers vom Erfolg des ersten Films bestätigt und beflügelt: Etwaige Zurückhaltung oder Unentschlossenheit, die das Original im Hinblick auf Publikumsakzeptanz noch behindert haben mochten, werden in dieser deutlich aufwendigeren, aber beileibe nicht weniger liebevollen Hommage an die durchgestylte Spionage James Bonds, Derek Flints und Matt Helms dieser Welt weggefegt mit einem Tornado an wüsten Gags, aberwitzigen Wortspielen und verrückten Situationen. "Verrückt nach Mary" sei Dank: Wie die Farrelly-Brüder beherrschen auch Myers und sein Regisseur Jay Roach die Kunst, eine Pointe mit perfektem Timing immer weiter auszudehnen, bis sie erst nicht mehr lustig ist und dann doch wieder witzig wird. Natürlich wird auch auf der nach unten offenen Geschmacksskala fleißig gepunktet: Austin Powers trinkt versehentlich flüssigen Stuhl ("Schmeckt nussig!"); Schattenspiele vermitteln den Eindruck, Austins neue Gespielin Felicity Shagwell ("Shagwell by name, shag very well by reputation" - viel Spaß bei der Synchronisation!) würde ihm immer verblüffendere Gegenstände aus dem Rektum ziehen - noch vor "Dumm und dümmer" wären diese Gags kaum möglich gewesen. Doch auch sonst feuert Myers aus vollen Rohren und erzielt eine verblüffend hohe Trefferquote.

Nachdem der erste Teil einen Großteil seiner Pointen aus dem Umstand gewann, daß ein kryonisch eingefrorener Detektiv der Swinging Sixties in den politisch korrekten neunziger Jahren Jagd auf seinen Erzfeind Dr. Evil (Mike Myers zum Zweiten) machte, geht es jetzt wieder zurück in die Sechziger. Dort ist es Dr. Evil gelungen, mit Hilfe des 300 Kilo schweren Schotten Fat Bastard (Mike Myers zum Dritten) die Libido des eingefrorenen Austin zu stehlen. Weil ein entmannter Powers nicht einmal mehr ein halber Powers ist, macht sich Austin ebenfalls auf den Weg zurück in die Zeit, um Dr. Evil und seiner Bande das Handwerk zu legen. Die Handlung dient bestenfalls als lose überbrückendes Element einer Sketchparade, die keine Gnade kennt und in einem aberwitzigen "Moonraker"-Showdown endet, in dem zwei Austins auf einer Weltraumstation gegen Dr. Evil und seinem Liliputaner-Doppelgänger Mini-Me antreten. Darüber hinaus trifft man alte Bekannte wie Nummer Zwei und Frau Fabissina und neue Gesichter wie die Doppelagentin Ivana Humpalot und die Killerin Robin Swallows, und man erfährt Wissenswertes, wie Dr. Evils entfremdeter Sohn Scott entstand, daß Austins Frau Vanessa nur ein programmierter Killerroboter war und daß nicht einmal der mit allen Wassern gewaschene Trash-Talkshow-Moderator Jerry Springer in Gegenwart von Dr. Evil die Fassung wahren kann. Eine kunterbunte Blödelparade mit stilsicherer Musik (Burt Bacharach tritt erneut auf) und einer Portion Sex (Heather Graham legt die Latte hoch für alle kommenden Bond-Girls) also, die bei sorgfältiger Synchronisation auch in Deutschland zünden sollte wie Dr. Evils Marshmallow-Man-Rakete. ts.

Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung

Darsteller:  Mike Myers   als Austin Powers/Dr. Evil/Fat Bastard
  Heather Graham   als Felicity Shagwell
  Rob Lowe   als Junge Nummer 2
  Michael York   als Basil Exposition
  Robert Wagner   als Nummer 2
  Gia Carides   als Robin Swallows
  Seth Green   als Scott Evil
  Cindy Margolis   als Fembot 469
  Mindy Sterling   als Frau Farbissina
  Verne J. Troyer   als Mini-Me
  Elizabeth Hurley   als Vanessa
  Kristen Johnston   als Ivana Humpalot
  Burt Bacharach  
  Elvis Costello  
  Will Ferrell  
  Woody Harrelson  
  Charles Napier  
  Willie Nelson  
  Tim Robbins  
  Rebecca Romijn  
  Jerry Springer  
  Fred Willard  
 
Regie:  Jay Roach  
Drehbuch:  Michael McCullers  
  Mike Myers  
Produzent:  John Lyons  
  Demi Moore  
  Mike Myers  
  Jennifer Todd  
  Suzanne Todd  
  Eric McLeod  
Ausf. Produzent:  Erwin Stoff  
  Michael DeLuca  
  Donna Langley  
Kamera:  Ueli Steiger  
Schnitt:  Debra Neil-Fisher  
  Jon Poll  
Musik:  George S. Clinton  
Produktionsdesign:  Rusty Smith  
  Alec Hammond  
Kostüme:  Deena Appel  
Ton:  Kenneth McLaughlin  

Johnny dreht in Knoxville

Gerade erst wurde er als Hauptdarsteller für die Serienadaption "The Dukes of Hazzard" verpflichtet, doch Johnny Knoxville wird nicht müde, sich weitere Projekte an Land zu ziehen.

Großansicht Gefragt: Johnny Knoxville (Foto: Kurt Krieger)

Gefragt: Johnny Knoxville (Foto: Kurt Krieger)

Hollywoods junge Garde scheint an kollektiver Arbeitswut zu leiden. Schauspieler wie Jude Law, Colin Farrell oder Scarlett Johansson stehen derzeit auf unzähligen Besetzungslisten. Und Johnny Knoxville ist auf dem besten Weg, sich diesem Club der Vielbeschäftigten anzuschließen.

Während sich "The Ringer" noch in der Postproduktion befindet, dreht er gerade "Lords of Dogtown" - um gleich im Anschluß für "The Dukes of Hazzard" in die Rolle des Luke Duke zu schlüpfen. Sein vermeintlich randvoller Terminkalender hinderte Knoxville jedoch nicht daran, mit Miramax in Verhandlungen über eine Hauptrolle in "Daltry Calhoun" einzutreten, und offenbar stehen diese kurz vor dem Abschluß.

Die Dreharbeiten zum Regiedebüt von Katrina Holden Bronson, Tochter der verstorbenen Hollywoodlegende Charles Bronson, werden laut Plan noch im Herbst 2004 beginnen. Als Co-Stars stehen unter anderem Juliette Lewis und David Koechner ("Austin Powers") fest.

Golfen in Tennessee

"Daltry Calhoun" wird die Geschichte eines Unternehmers erzählen, der den Kampf um sein einst lukratives Golf-Imperium aufnehmen muß. Just in dieser angespannten Situation kehrt seine entfremdete 14-Jährige Tochter in die Obhut des Vaters zurück. Knoxville würde seine Rolle übernehmen, mit Lewis als Geliebter an der Seite.

Die Regisseurin, welche selbst das Drehbuch verfasste, sieht ihren Film als "schwarze, aber auch romantische Komödie". Die genauen Gründe für Knoxvilles besonderes Interesse an dem Projekt sind zwar nicht bekannt, möglicherweise sagte ihm aber schlicht der Schauplatz zu: Knoxville, Tennessee.

Star

Mike Myers

* 25.05.1963

Star

Heather Graham

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