Originaltitel: Abduction
USA 2011
Taylor Lautner
Lily Collins
Alfred Molina
Regie: John Singleton
Verleih: Studiocanal
Auf einer Website über vermisste Kinder macht Nathan eine schockierende Entdeckung, erkennt sich im Foto eines 1994 verschwundenen Jungen wieder. Wenige Klicks Nathans im Netz reichen, um Killer zu alarmieren, die den 18-Jährigen schon lange suchen. Kurz darauf wird die Welt des Schülers zerstört, werden seine Eltern getötet. Nathan kann im letzten Moment mit Nachbarstochter Lily entkommen. Bedroht von Phantomen, sucht er nach Antworten, wer er wirklich ist und warum er von Unbekannten unerbittlich gejagt wird.

In seinem ersten großen Soloprojekt hetzt "Twilight"-Werwolf Taylor Lautner als Modellathlet durch einen Actionthriller mit VIP-Besetzung.
Jetzt, wenn mit "Breaking Dawn" das Ende der "Twilight"-Ära dämmert und Hollywood versucht, Kristen Stewart, Robert Pattinson und Franchise-Deko wie Anna Kendrick ("Up in the Air") oder Ashley Greene als zugkräftige Solisten aufzubauen, treibt es auch den Dritten aus dem "Twilight"-Trio in die Unabhängigkeit. Dabei traut man Lautner Führungsqualitäten in einem Thriller zu, in dem er an der Seite darstellerischer Schwergewichte wie Maria Bello, Alfred Molina, Jason Isaacs oder Sigourney Weaver, tragische Verluste, aber auch den Zauber einer ersten großen Liebe emotional vermitteln muss. Warum auch nicht, schließlich ist der Jungstar ja auch in "Twilight" ein Verwandlungskünstler. Seine Rolle ist Lautner auf den muskulösen Leib geschrieben, denn der 18-jährige Nathan ist ein Draufgänger, steht auf der Kühlerhaube rasender Autos genauso seinen Mann wie auf Partys, die verkatert auf dem Rasen eines hübschen Vorstadthauses enden. Warum Nathan von seinem Vater, wie einst Inspector Clouseau von Kato, regelmäßig und unvermittelt hartem Kampftraining ausgesetzt wird, warum sich seiner Mutter dabei nie besorgte Züge ins Gesicht graben, wird Nathan erfahren, nachdem ein Killerkommando in seine heile Welt einfällt, seine Eltern tötet und den Jungen zusammen mit Zeugin Karen (Phil Collins' Tochter Lily) durchs Land hetzt. Auslöser der Ereignisse ist eine Website für vermisste Kinder, auf der sich Jason dank einer speziellen Software im Bild eines 1994 verschwundenen Jungen wiederentdeckt. Im Plot geht es um Tarn-Identitäten und Geheimnisse, die für die CIA, aber auch skrupellose europäische Killer wertvoll sind. Ein typische Thrillerstory mit Schwankungen in Intensität und Glaubwürdigkeit rückt hier die Flucht in den Fokus, während der Grund dafür unscharf und eigentlich bedeutungslos bleibt. Die Actionszenen erinnern mitunter an Bourne, in einer Zugsequenz aber auch an Bond, sind bei John Singleton ("Fast and Furious") in routinierten Händen und ein Heimspiel für Lautner, der nicht minder ausdrucksstark wie Vin Diesel oder Jason Statham körperlich einen starken Eindruck macht. Und das allein zählt für die Fans, die hier ihren Traumprinzen an der Seite von Schneewittchen, Lily Collins neue Rolle, bewundern dürfen. kob.
| Darsteller: | Taylor Lautner | als Nathan Harper | |
|---|---|---|---|
| Lily Collins | als Karen Lowell | ||
| Alfred Molina | als Frank Burton | ||
| Jason Isaacs | als Kevin Harper | ||
| Maria Bello | als Mara Harper | ||
| Sigourney Weaver | als Dr. Bennett | ||
| Michael Nyqvist | als Victor Kozlow | ||
| Denzel Whitaker | als Gilly | ||
| William Peltz | als Jake | ||
| Antonique Smith | als Sandra Burns | ||
| Allen Williamson | als Billy | ||
| Nickola Shreli | als Alec | ||
| Regie: | John Singleton | ||
| Drehbuch: | Shawn Christensen | ||
| Produzent: | Doug Davison | ||
| Ellen Goldsmith-Vein | |||
| Dan Lautner | |||
| Roy Lee | |||
| Lee Stollman | |||
| Ausf. Produzent: | Jeremy Bell | ||
| Anthony Katagas | |||
| Gabriel Mason | |||
| Buchvorlage: | Shawn Christensen | ||
| Kamera: | Peter Menzies jr. | ||
| Schnitt: | Bruce Cannon | ||
| Musik: | Edward Shearmur | ||
| Produktionsdesign: | Keith Brian Burns | ||
| Kostüme: | Ruth E. Carter | ||
| Casting: | Joseph Middleton | ||
Taylor Lautner, oberkörperfreier Werwolf aus "Twilight", ist wieder zu haben.
Der Wolf und die Rockstartochter - angeblich waren "Twilight"-Werwolf Taylor Lautner und Lily Collins, Tochter von Phil Collins, ein heißes Paar. Ob das so stimmt oder ob sich Taylor und Lily für ihren neuen gemeinsamen Film "Atemlos - Gefährliche Wahrheit" ein klein bisschen für die Presse ineinander "verliebten", bleibt ihr Geheimnis - öffentlich bestätigten sie ihre Beziehung nie.
Jetzt habe man sich getrennt, und zwar "im Guten", wie ein Insider weiß. Den Schlussstrich habe Taylor Lautner gezogen und nachher sei man sich vorsichtshalber aus dem Weg gegangen: "Auf der Promoparty wurde es dann ziemlich peinlich", berichtet ein Beobachter. "Taylor und Lily haben kaum mehr ein Wort miteinander gesprochen."
An ihrer Beziehung, so der Insider, sei allerdings etwas dran gewesen, obwohl die beiden nie darüber gesprochen haben: "Es war eine Art Teenager-Highschool-Liebe, die sich am Set entwickelt hat", berichtet deren Schauspieler-Kollege Denzel Whitaker.
Taylor Lautner, der sich nach "Twilight" nun auch eine Solokarriere aufbauen muss, zeigt in "Atemlos" vollen Körpereinsatz: Der Actionthriller um geheime CIA-Identitäten jagt den Teenie-Star durch halb Amerika, was der körperbewusste Werwolf zielgruppengerecht zu meistern weiß.
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