Mel Gibson martialische filmische Aufarbeitung des Untergangs einer Maya-Kultur. http://images.kino.de/flbilder/max06/auto06/auto46/06460316/b150x150.jpg Apocalypto

Filmdetails

Apocalypto

Mel Gibson martialische filmische Aufarbeitung des Untergangs einer Maya-Kultur.


Apocalypto
Start: 14.12.2006

Action / Drama

USA 2006
Laufzeit: 138 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Rudy Youngblood
Dalia Hernandez
Jonathan Brewer

Regie: Mel Gibson
Verleih: Constantin

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Im 15. Jahrhundert lebt ein Maya-Stamm auf der mittelamerikanischen Halbinsel Yucatán in paradiesischem Naturfrieden. Die Außenbezirke des Volkes wurden noch nicht von den Europäern entdeckt. Bei einem Jagdausflug begegnen Jaguar Paw (Rudy Youngblood) und seine Stammesbrüder einer Übermacht verrückt gewordener Wilder, die ihr Dorf überfallen. Jaguar kann Frau und Kinder vor dem brutalen Übergriff verstecken, gerät dabei aber in die Fänge des sadistischen Anführers Middle Eye (Gerardo Taracena). Was er und die anderen Dorfbewohner erleiden, übersteigt all ihre apokalyptischen Ängste.

Ein Untergang, so gewaltig wie die Titanic: In epochaler Größe und brachialer Gewalt schildert Regie-Monomane Mel Gibson ("Die Passion Christi", "Braveheart") die letzten Tage einer Maya-Kultur kurz vor dem Völkermord durch die Konquistadoren.


Kritik

Mel Gibson hat wieder alles riskiert und gewonnen: Sein bildgewaltiges Maya-Epos ist der letzte große Höhepunkt des Kinojahres 2006. Für das Publikum gibt es im Dezember nur eine Devise: Apocalypto Now!

Großansicht An Originalschauplätzen und in den Originalsprachen inszenierte Gibson sein Abenteuer (Foto: Constantin)

An Originalschauplätzen und in den Originalsprachen inszenierte Gibson sein Abenteuer (Foto: Constantin)

Er ist einer der mutigsten Filmemacher unserer Zeit. Mit "Braveheart" definierte Mel Gibson das historische Schlachtenepos neu und gewann den Regie-Oscar, mit "Passion Christi" bewies er, dass er für seine Visionen keine Kompromisse macht und feierte am Boxoffice Triumphe. Jetzt entführt er das Publikum wieder in eine Welt, wie sie so noch nie im Kino zu sehen war.

In atemberaubenden Bildern entfaltet "Apocalpyto" das epische Szenario des Maya-Reiches - mit seiner grandiosen Pracht, seinen düsteren Riten und grausamen Härte. Erzählt wird diese Geschichte anhand des Schicksals des jungen Jägers Jaguar Paw, der in die Machtkämpfe und Intrigen der mittelamerikanischen Hochkultur hineingezogen wird.

Großansicht Sieben und Jaguar Paw hoffen auf eine gemeinsame Zukunft (Foto: Constantin)

Sieben und Jaguar Paw hoffen auf eine gemeinsame Zukunft (Foto: Constantin)

Das Ende vor Augen

Er muss miterleben, wie dieses Imperium in seinen unausweichlichen Untergang steuert, während er seine eigene Familie zu retten versucht. Auf einer gefährlichen Reise erlebt Jaguar Paw Angst und Unterdrückung, doch durch die Liebe zu seiner Frau kann er seinem Schicksal entgehen.

Mel Gibson spinnt seinen Erzählstoff mit bedingungsloser Authentizität und scheut sich auch nicht, die Gewalt der Maya-Welt offen zu zeigen. Auf diese Weise schafft er erneut ein Glanzstück des epischen Films. Seine Reise in eine dem Untergang geweihte Welt filmte er in einem Maya-Dialekt.

Großansicht Die Dorfbewohner bei der Arbeit (Foto: Constantin)

Die Dorfbewohner bei der Arbeit (Foto: Constantin)

Weit, weit zurück

Ein Novum, denn so weit zurück in die Zeit vor den Niedergang dieses erstaunlichen Volkes wagte sich noch kein Spielfilm-Regisseur. Gibson begibt sich ins ausgehende Mittelalter, in die Ära noch vor dem Einfall der Spanier in Mittelamerika im 15. Jahrhundert.

Ein Kraftakt, der sich auszahlen wird und der nebenbei auch alle Klatschschlagzeilen dieses Jahres vergessen lässt. Denn das, was für den Kinogänger wirklich zählt, ist visionäre Kraft. Und davon hat "Apocalypto" reichlich.

Apocalypto

Darsteller:  Rudy Youngblood   als Pranke des Jaguar
  Dalia Hernandez   als Sieben
  Jonathan Brewer   als Von kleinem Geist
  Morris Bird   als Blitzender Himmel
  Raoul Trujillo   als Leitwolf
  Gerardo Taracena   als Stirnauge
  Rodolfo Palacios   als Giftige Schlange
  Ariel Galvan   als Hängendes Moos
  Bernardo Ruiz Juarez   als Großer Trinker
  Ricardo Diaz Mendoza   als Gehauener Fels
  Fernando Hernandez Perez   als Hohepriester
  Maria Isidra Hoil   als Orakel Mädchen
 
Regie:  Mel Gibson  
Drehbuch:  Mel Gibson  
  Farhad Safinia  
Produzent:  Mel Gibson  
  Bruce Davey  
Koproduzent:  Farhad Safinia  
Ausf. Produzent:  Ned Dowd  
  Vicki Christianson  
Kamera:  Dean Semler  
Schnitt:  John Wright  
Musik:  James Horner  
Produktionsdesign:  Thomas E. Sanders  
Kostüme:  Mayes C. Rubeo  
Casting:  Carla Hool  

Mel Gibson hetzt Paparazzo Polizei auf den Hals

Sonst ist eher Mel Gibson bekannt dafür, mit der Polizei in Konflikt zu geraten. Diesmal wollte jedoch der Schauspieler und Regisseur einen Fotografen den harten Arm des Gesetzes spüren lassen.

Großansicht Ist im Umgang mit Paparazzi nicht zimperlich: Mel Gibson (Foto: Kurt Krieger)

Ist im Umgang mit Paparazzi nicht zimperlich: Mel Gibson (Foto: Kurt Krieger)

Für Stars sind Paparazzi wie die Pest am Bein. Besonders für Mel Gibson, der schon lange mit den Bilderjägern auf Kriegsfuß steht. Jetzt krachte es wieder einmal zwischen dem Regisseur von "Apocalypto" und einem Fotografen. Der Vorfall ereignete sich Dienstagabend in Malibu, einem von Mels bevorzugten Ausgeh-Revieren. Mel war mit Freunden auf Tour, als sie plötzlich von einem Paparazzo bedrängt wurden. Einer von Mels Kumpeln wollte den Störenfried davon abhalten, den "Mad Max"-Darsteller abzulichten.

Der Versuch schlug jedoch fehl und endete mit einem Sturz auf den harten kalifornischen Betonboden. Ein Videofilmer hielt den Vorfall mit seiner Kamera fest. Auf dem Film ist zu sehen, wie Gibson dem Schnappschützen zuruft: "Hey Bursche, hör' auf herumzurennen. Ich habe gesehen, wie du ihn angegriffen hast. Wir rufen nun die Polizei, weil das ein tätlicher Übergriff war."

Der Übertäter wehrt sich gegen Gibsons Vorwürfe

Danach forderte Mel seinen Freund auf, die Cops zu rufen: "Hol' die Polizei und berichte ihnen, dass dieser Kerl dich angegriffen hat. Ich kann das bezeugen." Gibsons Bekannter ging sofort auf den Zuruf ein und beklagte sich gegenüber dem Paparazzi: "Du hast mich umgerannt!" Das sah der Fotograf jedoch ganz anders: "Ich habe niemanden attackiert. Im Gegenteil: Ich bin angegriffen worden!" Diese Aussage goss noch mehr Öl ins Feuer. Einer von Mel Gibsons Freunden rief die Polizei.

Die Gesetzeshüter rückten zwar an, verzichteten jedoch nach Anhören der beiden Parteien auf weitere rechtliche Schritte. Ganz zum Leidwesen von Mel Gibson. Der hätte den Knipser gerne in Handschellen gesehen.

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